Sie spricht auch über Schicksalsschlag

Lewandowskis Schwester packt aus: Roberts Kinderzimmer? „Nachdem er ausgezogen ist, musste meine Mutter ...“

Robert Lewandowski trifft mit dem FC Bayern München auf RB Salzburg.
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Robert Lewandowski: Tormaschine des FC Bayern München.

Robert Lewandowski ist beim FC Bayern schon jetzt eine Legende. Nun plauderte seine Schwester über die Kindheit des Torjägers und verriet eine Sünde ihres kleinen Bruders.

  • Mittelstürmer Robert Lewandowski ist beim FC Bayern nicht wegzudenken.
  • In einem Interview sprach nun die große Schwester des Stürmers über die Kindheit des heute 32-Jährigen.
  • Dabei erzählte sie auch vom schweren Schicksalsschlag der Familie.
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München/Leszno - Der FC Bayern ist derzeit enorm gut aufgelegt. Einer der Garanten für den Erfolg ist Torjäger Robert Lewandowski, der in diesem Jahr neben den fünf Titeln mit der Mannschaft als Europas Fußballer und Stürmer des Jahres geehrt wurde. Der 32-Jährige träumte in seiner Kindheit von der großen Profikarriere, seine ältere Schwester sprach nun in einem Interview über die Kindheit ihres Bruders, in der es auch dunkle Momente gab.

FC Bayern: Große Schwester über Robert Lewandowskis Kindheit - „Er konnte nicht stillstehen“

Von Kindesbeinen an war Lewandowski stets sportlich aktiv, beide Eltern waren in der polnischen Heimat als Sportlehrer tätig. „Bobek“, wie er als Kind genannt wurde, machte bei Partyzant Leszno die ersten Schritte als Fußballer. Im Alter von neun Jahren wechselte er in die rund 30 Kilometer entfernte Akademie von Varsovia Warschau. Die ganze Familie packte mit an, um Robert den Traum vom Profifußball zu ermöglichen.

Bereits in seinem Kinderzimmer konnte man seine Leidenschaft für den Fußball erkennen, wie sich Milena Lewandowska-Miros erinnert. „Er hatte viele Poster an den Wänden, und die Möbel waren total beklebt mit Fußballstickern“, erzählte sie dem FC-Bayern-Magazin 51. Auch eine kleine Sünde ihres jungen Bruders verriet sie der Zeitschrift: „Nachdem er ausgezogen ist, musste meine Mutter alles weggeben, weil man die Sticker gar nicht mehr abbekam.“

Der fünfmalige Bundesliga-Torschützenkönig wirkt heute ruhig und gelassen, wenn er nicht gerade im gegnerischen Strafraum für Angstschweiß-Ausbrüche sorgt. Ihren jüngeren Bruder hat Milena jedoch ganz anders in Erinnerung. „Er ist ständig hin und her gelaufen. Er konnte nicht stillstehen oder langsam gehen“, beschreibt sie Robert.

FC Bayern: Lewys Schwester erzählt: Lewandowski „noch fokussierter“ nach schwerem Schicksalsschlag

Die Kindheit des heutigen Topstürmers endete im Alter von 16 Jahren, als sein Vater an Krebs starb. Auch an die dunkelsten Stunden erinnert sich Milena genau. „Robert war schon damals keiner, der groß über seine Gefühle spricht. Aber ich glaube, dass er danach noch fokussierter war, Fußballprofi zu werden“, meint sie.

Roberts Karriere drohte noch im Teenageralter zu enden, doch nach einigen Wechseln zwischen polnischen Viert- bis Zweitligisten landete er schließlich 2008 beim Erstligisten Lech Posen, mit dem er erstmals international spielt. Zwei Jahre später unterschrieb er beim BVB und machte sich spätestens nach seinem Transfer zum FC Bayern in Deutschland und Europa einen Namen. Am Samstagabend trifft „Lewy“ mit dem FCB auf seinen Ex-Klub und kann sein Tor-Konto weiter auffüllen, nach fünf Spielen netzte er bereits zehnmal ein. (ajr)

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