Lewandowski schaut genau hin

Lewy sauer auf Brazzo? Weltfußballer angeblich unzufrieden über Transferpolitik des FC Bayern

Robert Lewandowski und Hasan Salihamidzic vor einem Spiel auf dem Platz.
+
Robert Lewandowski ist angeblich unglücklich über die Transferpolitik beim FC Bayern

Robert Lewandowski befindet sich auf dem Zenit seiner Schaffenskraft bei FC Bayern. Eine Sache aber stößt dem Weltfußballer angeblich auf: Die Transferpolitik des Rekordmeisters.

München - Eigentlich könnte sich Robert Lewandowski jetzt zurücklehnen. Denn letztlich hat er alles erreicht, was ein Fußballer im Vereinsfußball erreichen kann - sowohl persönlich, als auch mit dem FC Bayern. Der 32-Jährige ist Weltfußballer, hat den Torrekord von Gerd Müller nach 49 Jahren eingestellt und hat mit den Münchnern zuletzt sieben Titel geholt, darunter das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und Champions League.

Wäre da nicht dieser nimmermüde Ehrgeiz, der Lewandowski immer wieder antreiben würde. Denn anstatt sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, beobachtet der Star-Stürmer die Geschehnisse beim Rekordmeister ganz genau. Der Abgang von Hansi Flick und die Verpflichtung von Julian Nagelsmann nahm auch der Pole logischerweise zur Kenntnis.

FC Bayern: Lewandowski sauer auf Brazzo? Pole unzufrieden über FCB-Transferpolitik!

Zuletzt gab es immer wieder Gerüchte über einen möglichen Abschied. Auch wenn Star-Berater Pini Zahavi seinen Schützling immer wieder ins Schaufenster stellt, auf PSG oder den FC Chelsea hat Lewy keine Lust. Dennoch will er beim FC Bayern in einem Team spielen, dass die Königsklasse nochmal gewinnen kann. Aber könne sie das?

Die Abgänge von David Alaba, Jerome Boateng und Co. wiegen durchaus schwer. Als einziger Neuzugang steht bislang Dayot Upamecano fest. Begnügt sich Lewy damit? Angeblich soll dem Weltfußballer laut Sport Bild die Transferpolitik des FC Bayern in letzter Zeit missfallen.

Video: Julian Nagelsmann und seine möglichen Probleme beim FC Bayern

Allen voran die Last-Minute-Deals von Hasan Salihamidzic im vergangenen Oktober waren kein Kader-Upgrade. Die Nicht-Verpflichtung von Ivan Perisic im vergangenen Herbst soll Lewandowski gar nicht gepasst haben. Stattdessen gab man viel Geld für wenig Qualität aus (Costa, Sarr), was dem Polen auch nicht geschmeckt haben soll.

So wird der Weltfußballer genau hinschauen, wen Brazzo in diesem Transfersommer so an die Säbener Straße holt. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Geldbeutel beim FC Bayern alles andere als prall gefüllt. Insofern muss der Sportvorstand schon kreativ sein, um Lewandowski glücklich zu stimmen. (smk)

Auch interessant:

Kommentare