Transferperiode endet am Freitag

Personalnot bei den Bayern? Ribéry widerspricht Hoeneß: „Besser wäre es, wenn...“

FC Bayern München Hannover 96
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Franck Ribéry (l.) findet nach der Verletzung seines Landsmanns deutliche Worte.

Nach der schweren Verletzung von Kingsley Coman ist der FC Bayern auf den Flügeln eher dünn besetzt. Das treibt auch Franck Ribéry um.

München - Es sollte seine Saison werden. Doch gleich am ersten Spieltag der Bundesliga-Saison verletzte sich Kingsley Coman bei einem üblen Foulspiel schwer. Mit seiner Rückkehr rechnen die Bayern frühestens im Dezember.

Für die offensiven Außenbahnen stehen Übungsleiter Niko Kovac (Pressekonferenz ab 11 Uhr im Live-Ticker) nun nur noch Serge Gnabry und die beiden Oldies Arjen Robben und Franck Ribéry zur Verfügung. Das beunruhigt den französischen Altmeister. „Ich hoffe wir sind genug. Besser wäre es, wenn wir vier Spieler auf den Flügel wären“, sinniert Ribéry gegenüber der Bild.

In der Tat geht der Rekordmeister mit seiner Herangehensweise ein gewisses Risiko ein. Schließlich gelten die drei verbliebenen Flügelspieler als verletzungsanfällig. „Die Verletzung von Kingsley kam auch überraschend. Das kann im Fußball immer passieren“, warnt Ribéry.

Wohl kein Panikkauf an der Isar

Damit widerspricht Ribéry seinem Präsidenten. Uli Hoeneß hatte sich vor einigen Tagen gegen einen Panikkauf ausgesprochen. „Ich kaufe doch keinen Spieler für drei Monate“, lauteten die markigen Worte des Vereinspräsidenten. Mit Alphonso Davies stößt im Winter eine weitere Flügelkraft zu den Bayern. Das 17-jährige Talent wechselt im Januar von den Vancouver Whitecaps an die Isar.

Am letzten Tag der Sommer-Transferperiode sieht es also nicht danach aus, als würde der Rekordmeister seine Offensiv-Abteilung noch personell ergänzen. „Wir drei müssen in Top-Form sein, dann kommen wir durch die ganze Saison“, ist Ribéry gewiss. 

Bei den Kaderplanern der Bundesliga-Konkurrenz dagegen herrscht am Deadline Day hektische Betriebsamkeit. Unter anderem soll BVB-Kicker Nuri Sahin vor einem Wechsel innerhalb Deutschlands stehen. Wir begleiten den Transfer-Endspurt in unserem News-Ticker.

lks

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