Nächster Abwehrhüne im Anflug

FC Bayern: Muss Süle zittern? Münchner haben wohl Abwehrmann auf dem Zettel, den halb Europa jagt

Niklas Süle steht beim FC Bayern vor einer ungewissen Zukunft.
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Niklas Süle steht beim FC Bayern vor einer ungewissen Zukunft.

Der FC Bayern wird in der nächsten Saison die Innenverteidigung neu ausrichten. Der nächste Transfer könnte für Niklas Süle unangenehme Folgen haben.

München - Beim FC Bayern wird fleißig an der Abwehrzentrale der Zukunft gebastelt. Ein Innenverteidiger-Trio könnte den deutschen Rekordmeister im Sommer verlassen, adäquater Ersatz muss her.

Was wird aus der erfolgreichen Innenverteidigung des FC Bayern? Diese Frage ist wohl die größte Baustelle auf dem Transfermarkt, die Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic und Co. zu lösen haben.

FC Bayern: Niklas Süle muss um seinen Platz bangen

David Alaba wird den Klub im Sommer definitiv verlassen. Nur das Ziel des Österreichers steht noch nicht fest. Sein Traum heißt wohl Real Madrid, doch auch PSG soll in der Verlosung sein. Jerome Boateng zeigt zwar stabile Leistungen, doch die Bosse wollen die Innenverteidigung verjüngen. Der Vertrag des 32-Jährigen läuft im Sommer aus, eine Verlängerung scheint unwahrscheinlich. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich Boateng nochmal eine neue Herausforderung sucht.

Ein Wackelkandidat ist Niklas Süle, der in den letzten Spielen als Rechtsverteidiger aushelfen musste. Der Vertrag des 25-Jährigen läuft noch bis Sommer 2022. Eine Vertragsverlängerung ist keines Falls sicher. Vielmehr scheint es so, als spiele Süle die restliche Saison auf Probe. Bei den Verantwortlichen ist man sich plötzlich nicht mehr ganz so sicher, ob der Nationalspieler in Bayerns Abwehr der Zukunft eine bedeutende Rolle spielen kann oder soll. Erst vor Kurzem kassierte er sogar Kritik von Karl-Heinz Rummenigge.

FC Bayern: Koulibaly aus Neapel steht hoch im Kurs

Mit Dayot Upamecano von RB Leipzig wurde der erste Nachfolger bereits fest verpflichtet. Zudem soll Nachwuchstalent Tanguy Nianzou nach vielen Verletzungsproblemen im Sommer voll durchstarten. Lucas Hernandez, der überwiegend auf der linken Seite zum Zug kam, soll in Zukunft in die Zentrale rücken. Doch das ist noch nicht genug. Sollte das Trio um Alaba, Boateng und Süle tatsächlich den Verein verlassen, bräuchte es noch einen weiteren Innenverteidiger.

Der FC Bayern soll Interesse an Kalidou Koulibaly vom SSC Neapel angemeldet haben. Einem Bericht der in Neapel ansässigen Zeitung Il Mattino zufolge gibt es gar ein erstes Angebot aus München, das sich auf 45 Millionen Euro belaufe. Also eine ähnliche Preisklasse wie der Deal von Upamecano. Allerdings sollen auch die englischen Topklubs Manchester United und FC Liverpool an den Diensten des Senegalesen interessiert sein.

Der 29-Jährige spielt seit 2014 bei der Partenopei und gilt seit längerem als lukratives Verkaufsobjekt. In Neapel soll Koulibaly schätzungsweise sieben Millionen Euro jährlich kassieren. Mit einem Verkauf von Süle hätte der FC Bayern Geld für einen Transfer übrig. Zudem verkündete Präsident Herbert Hainer zuletzt, dass der FC Bayern „jeden holen“ könne. (ck)

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