Hoeneß: Nur kein „Sch...-Ergebnis!“

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Uli Hoeneß

München - Das hat auch dem Präsidenten gefallen. Uli Hoeneß war mit dem Sieg seiner Bayern in Mainz „sehr zufrieden“, mit der gebotenen Leistung von Ribéry und Co. sogar „extrem happy“. Eines störte ihn dann aber doch noch:

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„Wenn wir den Ball vom eigenen Sechszehner weghalten, sind wir stark. Sonst wird es ein bissl kritisch.“ Damit das Achtelfinale gegen Inter keine kritische Wendung nimmt, sollen seine Kicker den italienischen Meister nur nicht auf die leichte Schulter nehmen. Zwar sieht er die Tatsache, dass es dieses Mal im Gegensatz zum Finale 2010 in Hin- und Rückspiel gegen die Italiener geht, als gut an – aber: „Wir dürfen uns nichts vor machen. Wir dürfen dort kein Scheiß-Ergebnis erzielen!“

Der Präsident fürchtet, dass bei einem „2:0 oder 3:1“ die Chancen auf das Viertelfinale ganz schnell schwinden könnten. Allerdings hat er einige Hoffnungen, dass es nicht soweit kommen wird. Erstens: „Mit unserer Offensivabteilung kann man jeden Gegner ausspielen. Ich bin da relativ optimistisch.“ Und zweitens: „Ich glaube nicht, dass Inter so stark ist wie im Mai“, sagt Hoeneß.

Taktik-Analyse

Die Bayern begannen im 4-2-3-1-System, wechselten aber schon nach 25 Minuten: Gustavo und Pranjic tauschten die Positionen. Die Angriffe wurden schnell vorgetragen, Schweinsteiger verlagerte das Spiel mit weiten Diagonalbällen. Die Abstände zwischen Angriff und Abwehr waren jedoch zu groß. Nach dem 2:0 dominierte Bayern das Spiel, leistete sich jedoch zu viele Ballverluste.

Damals hatten seine Bayern einen ganz bitteren Tag erlebt und damit die Champions-League-Siegerparty absagen müssen. Nach dem Finale in Madrid wollten sie eigentlich einen schönen Platz für den Ohren-Pokal suchen – und hätten sich beinahe auch einen neuen Trainer suchen müssen. Trainer Louis van Gaal verriet im Vorfeld der Revanche dem Fernsehsender Sky auf die Frage, ob er im Falle des Champions-League-Sieges in der Vorsaison zurückgetreten wäre: „Es wäre vernünftig gewesen, weg zu gehen, so wie es José Mourinho gemacht hat. Man kann einfach nicht mehr gewinnen!“ Hoppla, der General wäre also fast weg gewesen? Nicht ganz, wie er weiter erzählt. „Ob ich es auch gemacht hätte? Ich denke nicht, aber es wäre vernünftig gewesen.“

Vernünftig wäre es nun, ein gutes Hinspiel im San Siro zu absolvieren. Und Zweit-Kapitän Bastian Schweinsteiger ist in diesem Punkt zuversichtlich: „Wir sind so heiß auf das Spiel, dass wir am liebsten schon heute spielen würden. Es werden Kleinigkeiten entscheiden“, sagte er am Sonntag bei Sky. Auch er setzt auf den Hin- und Rückspiel-Faktor. „In zwei Spielen ist es machbarer als in einem. Wir werden die Chance kriegen, wieder im Finale zu stehen. Es kann ein kleiner Vorteil sein, das erste Spiel in Mailand zu spielen.“

Sollte es am Ende dennoch nicht reichen, so sind immerhin noch die beiden ersten Ziele drin, geht man nach der Rechnung von Uli Hoeneß. „Wir haben dann ja noch zwei Eisen im Feuer. Ziel Nummer eins ist: Platz zwei in der Bundesliga. Dann kommt der Pokal und schließlich soweit wie möglich zu kommen in der Champions League“, sagt der FCB-Präsident. Also dann, bitte ein sch...önes Ergebnis!

lop

Quelle: tz

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