Berater ist ein alter Bekannter

Wechsel rückt näher! FC Bayern schon in Gesprächen mit Neuhaus - Münchner haben entscheidenden Trumpf

Borussia Mönchengladbach - FC Schalke 04, 9. Spieltag im Borussia Park. Florian Neuhaus von Mönchengladbach jubelt nach seinem Treffer zum 1:0
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Florian Neuhaus gehört seit 2018 zum Profikader von Borussia Mönchengladbach

Florian Neuhaus steht bei den Bayern offenbar ganz oben auf dem Einkaufszettel. Zieht es den Gladbacher zurück in den Freistaat? Die Münchner haben wohl gute Karten.

München - Wie es scheint, steht Florian Neuhaus auf der Transfer-Wunschliste des FC Bayern ganz oben. Offenbar ist der Flirt längst konkret geworden - der Gladbacher Mittelfeld-Star könnte schon im Sommer in Rot auflaufen.

Eine entscheidende Rolle dabei könnte ausgerechnet ein alter Bekannter an der Säbener Straße spielen: Christian Nerlinger ist Neuhaus‘ Berater, von 2009 bis 2012 war der 47-Jährige Sportdirektor beim FC Bayern. Der Dienstweg ist also kurz - und wie der italienische Transfer-Experte Nicolo Schira berichtet, hat man sich das in München schon zunutze gemacht. Demzufolge fand bereits eine Kontaktaufnahme statt.

Florian Neuhaus zum FC Bayern? Berater Nerlinger könnte entscheidende Rolle spielen

Neuhaus besitzt in seinem Vertrag wohl eine Ausstiegsklausel über 40 Millionen Euro, für weniger wird Max Eberl seinen Schützling ziemlich sicher nicht ziehen lassen. Zuletzt konnte der Nationalspieler nicht mehr an seine überragenden Leistungen der Hinrunde anknüpfen - er leidet wie viele Fohlen-Spieler unter der aktuellen Formschwäche.

Borussia-Coach Marco Rose hat die Krise mit der vorzeitigen Verkündung seines Wechsels zum BVB zumindest zum Teil mitverantwortet. Der Ex-Löwe Neuhaus ist unter Rose unumstrittener Stammspieler, was sich mit einem Wechsel zu den Bayern höchstwahrscheinlich ändern würde. Am Duo Joshua Kimmich und Leon Goretzka scheint in den kommenden Jahren kein Vorbeikommen zu sein.

FC Bayern jagt Florian Neuhaus - aber würde er überhaupt spielen?

Wenn einer von beiden aber ausfällt, durften sich in den vergangenen Monaten einige Spieler versuchen: Ob es Corentin Tolisso, Marc Roca, Jamal Musiala oder Javi Martinez war - keiner konnte wirklich nachhaltig überzeugen. Deshalb könnte ein Wechsel für Neuhaus durchaus Sinn machen, denn auch Leon Goretzka war in München nur Ersatz, bevor ihm nach der Corona-Pause im letzten Jahr der Durchbruch gelang.

Wird nach Dayot Upamecano also bald der zweite Transfer verkündet? Wenn ja, hätte der FC Bayern schon 80 Millionen Euro für die neue Saison ausgegeben. Das dürfte dann auch die Obergrenze sein. (epp)

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