Baldiges Wiedersehen in der CL?

Simeone erstarrt in Ehrfurcht vor dem FC Bayern - kurioser Kimmich-Spruch lässt tief blicken

Zwei ganz Große im Trainer-Geschäft: Zinedine Zidane (l.) und Diego Simeone.
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Zwei ganz Große im Trainer-Geschäft: Zinedine Zidane (l.) und Diego Simeone.

Der FC Bayern München hat sich in den vergangenen Jahren wieder in die Fußball-Elite gespielt. Einen Trainer beeindrucken die Roten damit besonders.

Madrid - Es ist fast exakt ein Jahr her, als Atletico Madrid in der Münchner Allianz Arena* vorstellig wurde. Mittwochabend, Flutlicht, Champions League - es sind genau diese Begegnungen, die Fans, Spieler und Trainer lieben. Zumindest in der Theorie. Denn für die so stolzen Spanier und deren noch stolzeren Trainer Diego Simeone wurde die Dienstreise zu einem Albtraum. Die Bayern* verschlangen die Madrilenen regelrecht, am Ende stand es 4:0.

Simeone ist für seine Emotionen bekannt, der Argentinier tigert an der Seitenlinie auf und ab, leidet und lebt mit seinen Spielern auf dem Platz. Und auch in Interviews ist er voll bei der Sache, das machte nun ein Gespräch mit der Sportzeitung Olé deutlich. Der 51-Jährige sprach ausgiebig über seine Familie, über Atleti* und plötzlich auch über den deutschen Fußball - vor allem über den FC Bayern.

FC Bayern München: Atletico-Trainer Diego Simeone ist voll des Lobes

Es ist kein Geheimnis, dass „El Cholo“ ein großer Fan der Bayern ist. Das machte er nun einmal mehr deutlich. Angesprochen auf die Champions League und die großen Favoriten hätte er beinahe vergessen, den Titelträger von 2020 zu nennen. „Entschuldigung, Mangel an Respekt“, meinte er, um dann über die beeindruckende taktische Ausrichtung der Bayern zu philosophieren. „Sie alle kommen an, sie alle schießen Tore. Sie verlieren nie den Ball.“

Vor einem Spieler erstarrt Simeone regelrecht in Ehrfurcht: Joshua Kimmich* hat es ihm besonders angetan. „Sie haben Kimmich“, schwärmt er. „Das einzige Mal, dass er einen Ball verloren hat, war, als er ihn seinem Sohn gab, um zuhause zu spielen.“

Champions League: FC Bayern München und Atletico Madrid vor baldigem Wiedersehen?

Der Trainer des spanischen Meisters erinnert sich im Interview auch an jenes 0:4 im Oktober 2020: „Schauen Sie, letzte Saison haben wir gegen sie nicht schlecht gespielt. Bayern ist sechs Mal vor unser Tor gekommen und hat vier Tore geschossen. 0:4 haben wir verloren!“

Sollten beide Mannschaften in der Königsklasse ins Achtelfinale einziehen, dürfte wohl schon jetzt klar sein, wem Simeone gerne aus dem Weg gehen möchte. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg: Atletico ist in einer schweren Gruppe mit Liverpool, Porto und dem AC Mailand aktuell Zweiter. Am kommenden Dienstag kommt es dann zum absoluten Topspiel gegen die Reds. Die Münchner* sind standesgemäß in ihre Gruppe gestartet. Nach zwei deutlichen Siegen über Barcelona und Kiew wartet nächsten Mittwoch Benfica Lissabon. Ob dann auch wieder Niklas Süle dabei ist? Um den Nationalspieler ranken sich weiter Wechselgerüchte. Jetzt klopft offenbar ein Scheich-Klub an. (akl) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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