Verlängerung endgültig vom Tisch?

FC Bayern: Alaba-Chaos geht munter weiter - Vater George mischt sich erneut ein

Keine Entspannung im Alaba-Zoff: Nach den gescheiterten Vertragsverhandlungen äußerte sich Vater George erneut mit offenen Worten zur Zukunft seines Sohns.

  • Der FC Bayern und David Alaba versuchten über Monate auf einen grünen Zweig zu kommen.
  • Nachdem die Vertragsverhandlungen scheiterten, äußerte sich der Vater und Berater David Alabas.
  • George Alaba sprach dabei über die Zukunft seines Sohns.

Wien/München - Die Posse um das Vertragsende und den wahrscheinlichen Abschied von David Alaba scheint kein Ende zu finden. Nach den monatelangen Verhandlungen zwischen Verein und Spieler und dem zurückgezogenen Vertragsangebot des FC Bayern kritisierte der Österreicher die Münchner öffentlich. Nun kocht die Stimmung erneut hoch, Alabas Vater und Berater George wurde deutlich.

David Alabas Vater George (l.) unterstützte ihn während seiner Karriere, nun ist er als Berater tätig.

FC Bayern: Alabas Vater George teilte bereits gegen FC Bayern aus - Sohn David war „verletzt“

Wie der Vater des Abwehrchefs gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Dienstagabend in Wien meinte, sei sein Sohn David „so enttäuscht und verletzt, weil so viele falsche Dinge in der Öffentlichkeit transportiert werden“. Auch David Alaba selbst hatte seine öffentliche Vertragsdebatte mit denselben Worten kommentiert, da der FC Bayern Berichte über angebliche Gehaltsforderungen um die 20 Millionen Euro nicht dementierte.

Mitte September polterte George Alaba zuletzt heftig gegen die Führungsriege der Bayern, damals lieferten sich die Beteiligten eine Schlammschlacht, in die sich auch Uli Hoeneß einmischte. Gegenüber Sky behauptete George Alaba, dass der FC Bayern „schmutzige Lügen über Gehalts- und Provisionsforderungen“ streue und sprach von „dreckigen Anschuldigungen“ gegen die Spieler-Seite.

David Alaba: Berater George „weiß nicht, wie es weitergehen wird“ - Salihamidzic rechnet mit Abschied

Neben Berater Pinhas Zahavi ist auch George Alaba in die geschäftlichen Beziehungen des Bayern-Profis involviert, zur Zukunft seines Sohnes äußerte er sich nicht klar. „Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird“, offenbarte er der APA. David sei „mental stark“ und könne „mit der Sache entspannt umgehen“, so Papa Alaba. Momentan sieht es danach aus, als würde der langjährige FCB-Spieler seinen Vertrag bis zum nächsten Sommer aussitzen, um den Verein anschließend ablösefrei zu verlassen.

Damit rechnet auch Sportvorstand Hasan Salihamidzic, der äußerte, dass er mit einem Weggang des Verteidigers rechne. „Ich weiß jetzt nicht mehr, wie wir zusammenfinden sollen“, meinte Salihamidzic Anfang November. Geht es nach Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, so sei die Tür für Alaba „noch einen Spalt auf“. Sicher ist der Abschied also noch nicht, allerdings machen die Aussagen von George Alaba wenig Hoffnung auf einen Verbleib des erfahrenen Stars. (ajr)

Rubriklistenbild: © Georgi Licovski/picture alliance/dpa

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