Berichte über „mündliche Einigung“

Alaba-Wechsel zum FC Barcelona? Sein Berater Zahavi wird jetzt richtig deutlich

David Alaba wechselt im Sommer ins Ausland.
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David Alaba wechselt im Sommer ins Ausland.

David Alaba vom FC Bayern wird auf dem Transfermarkt heiß gehandelt. Der FC Barcelona schaltete sich nun in den Poker ein, Berater Zahavi spricht nun Klartext.

Update vom 11. März, 15.45 Uhr: David Alaba* und sein Berater sind aktuell auf der Suche nach einem passenden Verein für den 28-Jährigen, dessen Vertrag beim FC Bayern Ende Juni ausläuft. Nachdem die spanische Zeitung Mundo Deportivo am Dienstag über eine „mündliche Einigung“ zwischen dem Österreicher und dem FC Barcelona berichtete, folgte nun eine Stellungnahme von Alaba-Berater Pini Zahavi.

David Alaba: Star-Berater Zahavi dementiert Einigung mit spanischem Spitzenklub

Der Star-Berater dementierte gegenüber SPOX und Goal einen derartigen Deal zwischen den Katalanen und seinem ablösefreien Klienten. „Das ist nicht wahr“, sagte der 77-Jährige den Sport-Portalen. Die Mundo Deportivo schrieb außerdem von einer Vereinbarung sowie einem Treffen zwischen Zahavi und dem frisch gewählten Barca-Präsidenten Joan Laporta, zu dem der Berater einen guten Draht haben soll.

Dass Alaba nach Spanien möchte, ist bekannt, der amtierende Meister Real Madrid soll derzeit die besseren Karten im Poker um den langjährigen Bayern-Profi haben. Nun liegt es an Zahavi, einen Verein zu finden, der die Forderungen des zweifachen Triple-Siegers erfüllt. Neben den zwei großen spanischen Klubs sollen sich auch Paris Saint-Germain sowie der FC Chelsea um die Dienste Alabas bemühen.

David Alaba: Wechsel zum FC Barcelona? Bericht aus Spanien über mündliche Einigung

Update vom 10. März, 12.20 Uhr: David Alaba im Trikot des FC Barcelona? Diese Vorstellung wird immer realer. Die spanische Tageszeitung Mundo Deportivo berichtete am Dienstagabend von einer „mündlichen Einigung“ zwischen dem Österreicher und dem katalanischen Klub.

Lange Zeit sah Real Madrid wie der designierte Abnehmer für Alaba aus, jetzt scheint ausgerechnet der engste Rivale dazwischenzugrätschen. Entscheidend für die Wende ist der neue Barca-Präsident Joan Laporta, der sich wohl stark für eine Verpflichtung des Abwehrspielers einsetzt.

Erstaunlich ist dieses Vorgehen unter dem finanziellen Gesichtspunkt: Eigentlich ist der FC Barcelona hoch verschuldet und kann sich einen teuren Spieler wie Alaba gar nicht leisten. Es ist davon auszugehen, dass Berater Pini Zahavi das Maximale für seinen Schützling herausholen wird - spannend, ob der Messi-Klub bereit ist, das zu bezahlen.

David Alaba: Neuer Verein immer noch nicht klar - macht Barca ernst?

Erstmeldung vom 8. März: München/Madrid - David Alaba* wird den FC Bayern* im Sommer verlassen, diese Entscheidung ist unverrückbar. Offen ist allerdings der neue Verein des Österreichers. Das lange Warten und Zögern von Alaba könnte sich jetzt doch noch auszahlen.

Alabas präferiertes Ziel war und ist Spanien. Real Madrid galt bisher als Top-Favorit, aber laut Sport-Bild-Informationen hat das Angebot der Königlichen bisher nicht gepasst. Alaba soll einen Fünfjahresvertrag und dabei rund 20 Millionen Euro brutto pro Jahr verdienen wollen. Das ist selbst für die Königlichen ein dicker Batzen Geld. Zumal der Vertrag von Kapitän und Abwehrchef Sergio Ramos noch immer nicht verlängert wurde. Es wird um Gehalt und Vertragslaufzeit gefeilscht. Real soll Ramos sogar ein Ultimatum bis Ende März gesetzt haben, ähnlich wie es der FC Bayern bei Alaba tat, berichtet die Marca.

Video: Geht Alaba geliebt oder verstoßen?

David Alaba: Neuer Barca-Präsident will Angebot machen

Deshalb tourt Alabas Berater Pini Zahavi aktuell durch Europa und bietet seinen Klienten bei anderen Klubs an. „Alle Topklubs in Europa sind hinter David her. Aber er ist derjenige, der die finale Entscheidung treffen muss“, gibt sich Zahavi selbstsicher. Dafür traf er sich sogar mit Vereinsvertretern von PSG, das die Gehaltsvorstellungen von Alaba erfüllen könnte. Es lief alles auf einen Zweikampf zwischen Real Madrid und PSG um die Dienste von Alaba hinaus. Doch plötzlich schaltet sich Alabas Traumverein wieder in den Poker ein.

Der FC Barcelona galt lange Zeit als Alabas ausgemachtes Wunschziel, doch die Katalanen sind finanziell schwer angeschlagen. Wie die spanische Sportzeitung As jetzt aber berichtet, hat sich Barcas neuer Präsident Joan Laporta letzte Woche mit Zahavi in Barcelona getroffen und ihm die Blaugrana schmackhaft gemacht. Auch die Gehaltsvorstellungen sollen angeblich trotz der finanziellen Schwierigkeiten des Klubs kein Problem darstellen. Laporta soll um Geduld gebeten haben. Er könne schließlich erst ein Angebot unterbreiten, wenn er zum Präsident gewählt werde.

FC Bayern München: Barca-Präsident braucht Alaba auch für Messi

Laporta setzte sich am Sonntag bei den Präsidentschaftswahlen von Barca erwartungsgemäß durch. „Heute war ein besonderer Tag, es war die wichtigste Wahl in der Geschichte des Vereins. Wir wollen die Freude zurückbringen, ich bin mir sicher, dass wir dieses Ziel erreichen werden“, sagte der Rechtsanwalt nach dem Wahlsieg. Laporta hatte bereits von 2003 bis 2010 das Amt inne, auch damals war der Klub hochverschuldet - mit dem 58-Jährigen an der Spitze gelang die Sanierung.

Laportas größtes Wahlversprechen ist die Vertragsverlängerung von Superstar Lionel Messi. „Messi interessiert nicht nur das Geld. Er will ein konkurrenzfähiges Team, das Titel holen kann“, sagte Laporta, der ein gutes Verhältnis zu Messi und seiner Familie pflegen soll. Mit einem Transfer von Alaba könnte Laporta bei Messi erste Überzeugungsarbeit leisten. Ein Triple-Sieger würde dem FC Barcelona sicher gut zu Gesicht stehen und würde auch Messi freuen. (ck) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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