Abwehr-Chef vor Abschied

David Alaba: Real Madrid „hat keine Sekunde vergeudet“ - Bayern-Star vor Wechsel

David Alaba winkt im Trikot des FC Bayern München.
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David Alaba verabschiedet sich im Sommer wohl vom FC Bayern.

David Alabas Vertragspoker spitzt sich zu. Laut einem Medienbericht soll sich der Bayern-Star mit Real Madrid einig sein.

  • David Alaba und der FC Bayern konnten sich nicht auf eine Vertragsverlängerung einigen.
  • FC Bayern München rechnet nicht mit einem Verbleib des Abwehr-Chefs.
  • Laut der spanischen Sportzeitung Marca soll ein Wechsel zu Real Madrid bereits fix sein.

Update vom 19. Januar, 7.50 Uhr: Seit Monaten brodelt es in der Gerüchteküche rund um die Personalie David Alaba. Nachdem sich der 28-Jährige und der FC Bayern nicht auf eine Vertragsverlängerung über 2021 hinaus einigen konnten, gab es immer wieder Gerüchte über einen Wechsel des Österreichers zu einem europäischen Spitzenteam.

Laut einem Bericht der spanischen Sportzeitung Marca soll Alaba nun ab dem kommenden Sommer für den spanischen Giganten Real Madrid auflaufen. Der Defensiv-Allrounder soll sich demnach mit den Königlichen auf einen Vertrag über vier Jahre geeinigt haben und dort an die elf Millionen Euro netto jährlich einstreichen. Dem Bericht zufolge soll der Österreicher den Medizincheck bereits absolviert haben.

Seit dem 1. Januar durfte Alaba mit anderen Klubs über einen Wechsel verhandeln. Real „hat keine Sekunde vergeudet, um den Deal so schnell wie möglich zu besiegeln“, schreibt die Marca.

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FC-Bayern-Star David Alaba vor Wechsel zu Real Madrid

Erstmeldung vom 13. Januar: München - „Es gibt kein Angebot mehr.“ Bayern-Präsident Herbert Hainer sorgte im November 2020 mit seiner Aussage zur Vertragsverlängerung im BR für Furore. Die Vertrags-Posse um das Bayern-Urgestein und langjährigen Publikumsliebling David Alaba verstimmte offenbar nicht nur die Fans auf der Tribüne, sondern auch die Verantwortlichen an der Säbener Straße. David Alabas bis 2021 datierter Vertrag endet.

In den Jahren zuvor waren die Vertragsverlängerungen mit dem Wiener nicht mehr als eine Formalie. Steht der Verteidiger doch seit 2008 bei den Bayern unter Vertrag und ist mit Thomas Müller eines der letzten Mitglieder der „Alten Garde“, die noch unter Louis van Gaal spielte. Doch nach der Hainer-Aussage ist das Tischtuch zwischen dem FC Bayern und David Alaba endgültig zerschnitten. Für die Eskalation mitverantwortlich: Pini Zahavi, Alabas Spielerberater. Der Spielervermittler will den Österreicher bei einem Mitbewerber des FC Bayern unterbringen. Zieldestination: Madrid.

David Alaba bei Real Madrid: Zwölf Millionen Euro Jahresverdienst?

Wie die Sport Bild nun berichtet, wurden sechs europäische Top-Klubs bei David Alabas Vater George und Berater Pini Zahavi vorstellig. Dass der Münchner ablösefrei wechseln kann, scheint die europäische Konkurrenz anzulocken, doch ein Klub scheint konkrete Zahlen nennen: Real Madrid soll David Alaba bis zu zwölf Millionen Euro netto plus Handgeld bieten. Die Münchner offerierten Alaba laut Sport Bild ein fürstliches Jahressalär von elf Millionen brutto. Kann der FC Bayern München bei diesen Zahlen nicht mithalten oder will der Klub beim Poker nicht mitgehen?

David Alaba vor Transfer? Real Madrid steht vor personellem Umbruch

Bis zum Vertrags-Poker war David Alaba beim FC Bayern lange Zeit Identifikationsfigur und Publikumsliebling. Ein ähnliches Standing genießt Klub-Ikone und Abwehr-Tank Sergio Ramos bei den Königlichen. Seit 2005 im Verein, überzeugt der 34-jährige Grätschen-König mit konstanter Leistung, sodass er Real Madrid als Kapitän auf das Feld führt. Es mehren sich jedoch die Gerüchte, dass Ramos den Klub am Saisonende Richtung Paris verlassen wird.

Die entstandene Lücke in der königlichen Innenverteidigung soll David Alaba füllen. Es bleibt abzuwarten, wie die Madrilenen den Abgang ihres Kapitäns und Leaders verkraften. Die Königlichen verzichteten im Frühjahr 2020 zehn Prozent ihres Gehalts, um den Klub in der Corona-Pandemie zu entlasten. Der Österreicher würde mit seinem Jahresverdienst von zwölf Millionen Euro mit Real-Urgestein Ramos gleichziehen. So überrascht es wenig, dass sich Alaba mit seinen astronomischen Gehaltsforderungen bei einigen Real-Spielern unbeliebt macht.

FC Bayern München mit zuletzt wackeliger Defensive

Nicht nur wegen David Alabas wahrscheinlichem Wechsel wachsen in der Führungsetage des FC Bayern die Sorgenfalten. Nur dank RB Leipzigs Niederlage gegen Borussia Dortmund am 15. Spieltag, führen die Münchner die Liga weiter an. Ein Schwachpunkt, der in der aktuellen Spielzeit besonders auffällt: Die Defensive. 24 Gegentore nach 15 Liga-Spielen klingt eher nach Abstiegskandidat als Champions-League-Sieger.

Die Viererkette um Abwehr-Chef David Alaba zeigte in den letzten Spieltagen unsichere Leistungen, die einzig durch die Offensiv-Power der Münchner kaschiert wurde. Ob mit oder ohne David Alaba, die Verantwortlichen in der Münchner Führungsetage müssen sich etwas einfallen lassen, um in der kommenden Saison eine titelreife Verteidigung zusammenzustellen. (jf)

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