Positiv-Tests werfen Fragen auf

Immer mehr Corona-Fälle beim FC Bayern! Gesundheitsamt prüft - droht sogar Gruppenquarantäne?

Karl-Heinz Rummenigge und der FC Bayern versuchen sich gegen das Coronavirus bestmöglich zu schützen.
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Karl-Heinz Rummenigge und der FC Bayern versuchen sich gegen das Coronavirus bestmöglich zu schützen.

Der FC Bayern wird vom Coronavirus heimgesucht. Nach vielen positiven Fällen könnte das Gesundheitsamt sogar eine Gruppenquarantäne verhängen.

München - Das Coronavirus* geht um beim FC Bayern*. Schon vier Spieler wurden in diesem Jahr mit Covid-19 infiziert. Zuletzt traf es Thomas Müller bei der umstrittenen Klub-WM und am Donnerstag Benjamin Pavard. Jetzt schaltet sich das Gesundheitsamt ein.

Leon Goretzka* und Javi Martinez waren die ersten FCB-Spieler, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Am 29. Januar wurden die Infektionen bestätigt. Mittlerweile sind beide Stars wieder genesen und dürften Trainer Hansi Flick*, der sich zuletzt einen Disput mit Experte Karl Lauterbach* lieferte, beim Bundesliga-Gastspiel in Frankfurt am Samstag zur Verfügung stehen. Am Dienstag reist der deutsche Rekordmeister* dann nach Rom - das Achtelfinale der Champions League gegen Lazio steht an. Ob es zu diesen Partien überhaupt kommt, ist jetzt plötzlich ungewiss.

FC Bayern: Gesundheitsamt ermittelt wegen Corona-Fälle - Gruppenquarantäne droht

Die vielen Corona-Fälle der Bayern haben das zuständige Gesundheitsreferat München auf den Plan gerufen. Eine Gruppenquarantäne der Mannschaft könnte im Raum stehen. Zu einer Entscheidung ist die Behörde nach einer Sportschau-Anfrage allerdings noch nicht gekommen.

„Ein Gesundheitsamt hat grundsätzlich das Recht, einen Betrieb oder Verein unter Quarantäne zu stellen, die jeweils notwendigen Maßnahmen werden in Abhängigkeit zu dem Ergebnis der Ermittlungen beschlossen und durchgeführt“, hieß es wörtlich in einer Stellungnahme. „Im vorliegenden Fall dauern die Ermittlungen an.“

Die wichtigste Frage dabei ist: Hatten die infizierten Spieler Kontakt mit Menschen, die als Kontaktperson der Kategorie I gelten? In diese Kategorie fallen Menschen, die im Grundsatz länger als 15 Minuten ohne Mund-Nasenschutz mit der infizierten Person Kontakt gehabt haben. Es gilt nun zu klären, ob das für die Mitspieler allesamt oder teilweise gilt und ob diese damit in Quarantäne müssen. „Dieses Vorgehen wird bei jeder infizierten Person angewendet, unabhängig von ihrer Profession, Vereins- oder Ligaangehörigkeit“, schreibt das Gesundheitsreferat München.

FC Bayern kämpft gegen Coronavirus und wird „jeden Tag getestet“

Seit der Infektion von Thomas Müller* werde beim Klub „jeden Tag getestet“, sagte Flick auf der Pressekonferenz am Freitag. „Wir haben ein gutes Hygienekonzept.“ Dennoch sei angesichts der positiven Tests noch mehr Vorsicht geboten. „Wir gucken, dass wir uns noch mehr an die Dinge halten und noch gewissenhafter draufschauen. Einfach Maske tragen, Abstände einhalten“, sagte Flick und fügte an: „Ich glaube schon, dass wir das recht gut machen.“

In der Bundesliga ist mit der TSG Hoffenheim bislang erst ein Team in Quarantäne gegangen, allerdings freiwillig. In der 2. Bundesliga gab es bei Erzgebirge Aue und in der Vorsaison bei Dynamo Dresden zwei solcher Maßnahmen durch die Behörden. Sollten keine weiteren positiven Tests hinzukommen, dürfte der FC Bayern wohl um eine Gruppenquarantäne herumkommen. (ck) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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