Auftakt zur neuen Spielzeit

FC Bayern ist bereit für den Bundesliga-Start vor Zuschauern - So läuft die Vorbereitung in der Arena

Ganz leer wie hier werden die Ränge der Allianz Arena am Freitag beim Duell FC Bayern gegen Schalke 04 nicht sein
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Ganz leer wie hier werden die Ränge der Allianz Arena am Freitag beim Duell FC Bayern gegen Schalke 04 nicht sein.

Der Bundesliga-Auftakt zwischen dem FC Bayern und Schalke 04 findet vor Zuschauern statt. Markus Söder und Dieter Reiter einigen sich auf einen Kompromiss. Die Hintergründe.

  • Die Entscheidung ist gefallen: Der FC Bayern kann beim Bundesliga-Auftakt vor Zuschauern spielen.
  • Allerdings nicht wie vorgesehen mit 15.000 Zuschauern - Das liegt am aktuellen Corona-Wert in München.
  • Aus diesem Grund wären gefüllte Ränge eigentlich nicht möglich - doch es gibt einen Kompromiss.

München - Beim Bundesligaauftakt des FC Bayern gegen Schalke 04 (20.30 Uhr, Live-Ticker) wird wieder gesungen! Seit Mittwoch Abend haben die Fans des Triple-Siegers Klarheit: 7500 Anhänger dürfen die Roten in der Allianz Arena unterstützen. Darauf einigten sich am Mittwoch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU), Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) und der Rekordmeister. Die Infektionsschutzverordnung des Freistaats wurde in der Folge entsprechend angepasst.

FC Bayern trotzt Sieben-Tage-Inzidenz - Sondermodell von Markus Söder macht‘s möglich

Erst am Dienstag hatten sich die Bundesländer beim Thema Fan-Rückkehr in die Stadien und Hallen der Republik auf ganzheitliche Regeln geeinigt. Kein Alkohol, keine Gästefans und eine Befüllung der Arenen zu höchstens 20 Prozent der Gesamtauslastung. Mit Blick auf das Fröttmaninger Rund wären das rund 15.000 Zuschauer.

Warum trotzdem nur 7500 Personen ins Stadion dürfen? Die Wiederzulassung von Zuschauern ist und bleibt– so hatten es die Länderchefs betont – weiterhin vom Infektionsgeschehen in den jeweiligen Regionen abhängig. Liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei oder über 35, so werden die Stadien laut dem Länderbeschluss „in der Regel“ wieder zugemacht. In München lag der Corona-Wert am Mittwoch bei 45,53, womit die Allianz Arena beim Auftakt am Freitag also eigentlich leer bleiben müsste. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder stellte jedoch ein Modell in Aussicht, bei dem das FC-Bayern-Stadion mit weniger als den vereinbarten 20 Prozent befüllt werden könnte. So ist es nun passiert. Bayern München stimmte einem Kompromiss zu, demnach darf die Stadionkapazität zumindest zu zehn Prozent ausgelastet werden.

FC-Bayern-Heimspiel trotz Corona vor Zuschauern: So laufen die Sicherheitsvorkehrungen

Bei Bayern München hatte man sich auf ein solches Szenario vorbereitet und kann auch kurzfristig eine Partie vor Zuschauern sowie unter Einhaltung bestehender Hygienemaßnahmen organisieren. „Wir sind jederzeit in der Lage dazu“, hieß es vonseiten des FCB. Die Allianz Arena bietet aufgrund ihrer modernen Infrastruktur die Möglichkeit, die Sicherheit aller teilnehmenden Personen zu gewährleisten. Es gibt genügend Zugänge, Parkmöglichkeiten im Sinne einer individuellen Anreise, sämtliche Hygienestandars werden erfüllt. Reiter betonte, mögliche Infektionsketten könnten im Zweifel nachvollzogen werden – es gebe nur personifizierte Karten. „Wir kennen jeden einzelnen Zuschauer und wissen, wo er sitzt“, sagte er.

Am Freitag wird es also endlich wieder laut in der Arena – und das freut auch Horst Seehofer. „Ich begrüße sehr, dass Bund und Länder sich früher als geplant verständigt haben, wie das im Sport in verantwortlicher Weise geschehen kann“, so der Innenminister.

Trainer Hansi Flick fordert neue Spieler - das gefällt den FC-Bayern-Bossen überhaupt nicht. Uli Hoeneß spricht ein Machtwort.

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