Nummer zwei oder drei?

Torhüter-Hickhack beim FC Bayern - Kampf um die Nummer zwei! Kommt es zum Last-Minute-Transfer?

Alexander Nübel kehrte im Supercup gegen Dortmund wieder in den Bayern-Kader zurück. Wie geht es jetzt weiter mit dem Torhüter-Talent?

  • Der FC Bayern gewann gegen Borussia Dortmund den Supercup.
  • Torhüter Alexander Nübel saß nach seiner Nicht-Berücksichtigung gegen Hoffenheim wieder auf der Bank.
  • Hansi Flick hat sich wohl für den Neuzugang als Nummer zwei entschieden.

Update vom 1. Oktober: Nachdem Bayerns Neuzugang Alexander Nübel gegen Hoffenheim nicht im Kader gestanden war, saß der Torhüter im Supercup gegen Dortmund wieder auf der Bank. Nach einem „Kicker“-Bericht soll sich Nübel nun als Nummer zwei hinter Nationalkeeper Manuel Neuer positioniert haben. Falls Nübel in dieser Saison als Nummer drei oder als Nummer zwei im ständigen Wechsel mit Sven Ulreich vorgesehen gewesen wäre, hätte er sich demnach sofort ausleihen lassen wollen. Anfragen aus dem In- und Ausland liegen dem jungen Keeper offenbar vor.

Ulreich steht bei den Münchnern bis 2021 unter Vertrag und hat laut „Kicker“ bislang noch keinen passenden Verein für einen sofortigen Abschied gefunden. „Mein Wunsch ist es, als Nummer 1 voll zu spielen“, sagt Ulreich, „doch der Transfermarkt gibt bislang nicht so viel her.“ Bis Montag muss sich Ulreich entscheiden, dem Ex-Stuttgarter droht sonst eine Saison auf der Tribüne.

FC Bayern: Torhüter-Hickhack - Packt Nübel schon wieder seine Koffer?

Update vom 30. September: Die Verpflichtung von Alexander Nübel beim FC Bayern sorgte für reichlich Wirbel. Nübel sollte die Nummer zwei hinter Manuel Neuer im Tor werden. Doch im Bundesliga-Spiel gegen die TSG Hoffenheim musste er den Platz auf der Ersatzbank Sven Ulreich überlassen und mit der Tribüne vorlieb nehmen. Ulreich sollte ursprünglich ein Jahr vor Vertragsende abgegeben werden, zu dem Transfer kam es bislang jedoch nicht. Auch für das Spiel gegen Borussia Dortmund im Supercup stehen die Chancen auf einen Platz im FCB-Kader nicht gut (siehe Update vom 29. September).

Ob sich Alexander Nübel dauerhaft als Nummer drei hinter Sven Ulreich abfinden will und kann? Die Idee eines Leihgeschäfts steht schon längere Zeit im Raum, auch soll es mehrere Anfragen von anderen Vereinen geben.

„Da kann ich noch nichts zu sagen“, äußerte sich FCB-Coach Hansi Flick am Dienstag auf der Pressekonferenz vor dem Supercup. Doch eine Entscheidung soll es sehr bald geben, wie der "Kicker" berichtet. Angesichts des Transferfensters, das nur noch bis zum 5. Oktober offen ist, ist eine schnelle Entscheidung auch gefragt. Ob es bereits heute, ausgerechnet an Alexander Nübels 24. Geburtstag, zu einem Transfer auf Leihbasis kommt, bleibt offen. Die Aussichten auf Einsatzzeiten würden dem Torwart den Tag aber wohl ein wenig versüßen.

FC Bayern: Torhüter-Streit eskaliert - Sitzt er im Supercup nur auf der Tribüne?

Update vom 29. September: Auch für das Spiel gegen Dortmund im Supercup müssen sich Bayerns Ersatztorhüter Alexander Nübel und Sven Ulreich wieder um den Platz auf der Bank streiten, Manuel Neuer wird wie gewohnt das Tor der Münchner hüten. Trainer Hansi Flick wird auf der Torhüter-Position nicht rotieren. „Manuel wird morgen von Anfang an im Tor stehen“, stellte der FCB-Coach klar. Ersatzmann Ulreich lobte Flick über den grünen Klee. „Ich habe ihn schon oft gelobt. Wenn du weißt, dass du nicht spielst, und täglich trotzdem Top-Leistung abrufst - das macht er herausragend.“

Klingt ganz so, als ob der Ex-Schalker Nübel gegen Dortmund mit einem Platz auf der Tribüne vorlieb nehmen muss. Flick wollte sich bei dieser Entscheidung aber noch nicht in die Karten schauen lassen. „Ich bin sowohl mit Alexander als auch mit Sven sehr, sehr zufrieden.“ Trotzdem bleibt die Frage, ob einen Tribünenplatz in München für die Entwicklung des Torhüter-Talents förderlich wäre oder eine Leihe zu einem anderen Klub mehr Sinn machen würde. An Interessenten soll es jedenfalls nicht mangeln, das Transferfenster ist noch bis nächsten Montag geöffnet.

FC Bayern: Nübel schon wieder vor Abschied? Blitzleihe möglich

Update vom 28. September: Alexander Nübel saß am Sonntag bei Bayerns 1:4-Pleite bei der TSG Hoffenheim nicht auf der Bank, der Neuzugang war nicht für den Spieltagskader nominiert worden. Eine klare Ansage Richtung Nübel, Trainer Hansi Flick hat dem erfahrenen und loyalen Sven Ulreich das Vertrauen als Ersatzkeeper ausgesprochen.

Nübel kam erst im Sommer ablösefrei von Schalke und will langfristig in die Fußstapfen von Manuel Neuer treten. Jetzt ist der 23-Jährige plötzlich nur noch die Nummer drei in Bayerns Torhüter-Riege, keine guten Aussichten für die Entwicklung des gebürtigen Paderborners.

Ulreich hat die Nase vorn - Verlässt Nübel die Bayern schon wieder?

Der Vertrag von Konkurrent Ulreich läuft noch bis nächsten Sommer. Die Nübel-Seite war bislang davon ausgegangen, dass sich der 32-Jährige einen neuen Verein suchen würde. Doch bislang war noch nicht das passende Angebot dabei. Dagegen spricht auch, dass sich Ulreich sehr wohl beim FC Bayern fühlt und von Flick sowie der gesamten Mannschaften geschätzt wird. „Er kennt einfach unsere Philosophie“, sagte Flick.

So wie die Zeichen stehen, muss sich wohl Nübel nach einem neuen Klub umsehen - zumindest vorübergehend. Ein Leihgeschäft war für die Bayern-Bosse bislang kein Thema. Nübel wollte von Neuer lernen und hatte insgeheim auf ein paar Einsätze gehofft. Doch den Status der Nummer drei will und kann Nübel nicht akzeptieren. Der einzige Ausweg aus dem Dilemma wäre wohl eine Leihe, um Spielpraxis zu sammeln. Laut Sport1 soll es einige Interessenten geben, das Transferfenster ist noch bis 5. Oktober geöffnet.

FC Bayern: Neuer Torhüter-Krach? Nübel aus Kader gestrichen

Erstmeldung vom 27. September: Sinsheim - Den FC Bayern hat es mal wieder erwischt. Nach einer noch nie da gewesenen Serie von 23 Siegen in Folge kassierte der frisch gebackene Quadruple-Sieger eine krachende 1:4-Pleite bei der TSG Hoffenheim.*

Nachdem beim FC Bayern in den letzten Wochen fast alles perfekt lief, tun sich jetzt plötzlich mehrere Krisen-Herde zum selben Zeitpunkt auf. Die Alaba-Posse sorgte bereits nach dem Triple für negative Schlagzeilen. Jetzt kracht es an der Säbener Straße an allen Ecken und Enden. Benjamin Pavard unterlief gegen Hoffenheim ein Riesen-Schnitzer und zu allem Überfluss verletzte sich auch noch Superstar Leroy Sané.

Neuer Krach beim FC Bayern? Nübel aus Kader gestrichen

Nach der Klatsche gegen Hoffenheim wurde der Ruf nach Neuzugängen wieder lauter. Ein Neuzugang fehlte in Sinsheim überraschend im Kader, obwohl er topfit ist: Torhüter Alexander Nübel wurde nicht berücksichtigt. Und auch Michael Cuisance, um den sich Wechsel-Spekulationen ranken, trat die Reise in den Kraichgau nicht an. „Statt Mika habe ich mich für Jamal Musiala entschieden, weil er auf Außen sehr gut war zuletzt“, erklärte Trainer Hansi Flick.

Nübel saß in den ersten beiden Saisonspielen gegen Schalke und im Supercup gegen Sevilla zusammen mit Konkurrent Sven Ulreich immerhin auf der Bank. Gegen Hoffenheim war plötzlich kein Platz mehr für den 23-Jährigen im Spieltagskader. Flick entschied sich für Ulreich als Ersatzkeeper. „Bisher hatten wir wenig Training, es war eine kurze Vorbereitung. Wir sind mit Alex sehr zufrieden, aber heute haben wir uns für Sven entschieden“, sagte Flick nach der Partie bei Sky.

Nübel lehnte Kapitänsamt auf Schalke ab - ergeht es ihm wie einem anderen FCB-Talent?

Ganz bitter für Nübel. Im Sommer wechselte der gebürtige Paderborner von Schalke nach München in der Hoffnung eines Tages die Nachfolge von Manuel Neuer anzutreten. Doch der 34-jährige Neuer will noch lange nicht Schluss machen und wurde zuletzt nach außergewöhnlichen Leistungen für die Wahl zu Europas Fußballer des Jahres nominiert.*

Auf Schalke wurde Nübel eine Vertragsverlängerung und die Kapitänsbinde angeboten, doch das Torhüter-Talent lehnte dankend ab. Ulreich genießt als Führungsspieler in der Kabine und loyale Nummer Zwei ein hohes Ansehen bei der Mannschaft und Trainer Flick. Nübel muss sich also erst einmal hinten anstellen. Und muss dabei aufpassen, dass es ihm nicht wie einem anderen hoffnungsvollen Talent ergeht, das jetzt nur noch für die zweite Mannschaft der Bayern aufläuft. (ck) tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

Rubriklistenbild: © MIS

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