Ersatz für Robben und Ribéry

Scholl rät Bayern zu Sanchez-Transfer

Mehmet Scholl zeigte sich am Donnerstagabend als Fan von Arsenals Alexis Sanchez. 
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Mehmet Scholl zeigte sich am Donnerstagabend als Fan von Arsenals Alexis Sanchez. 

In der Analyse rund um die Begegnung Chile gegen Deutschland beim Confederations Cup in Russland bekannte sich Mehmet Scholl als Fan des chilenischen Angreifers Alexis Sanchez. 

München - Am Donnerstagabend konnten sich Karl-Heinz Rummenigge, Uli Hoeneß und Carlo Ancelotti wieder einmal vom Können des umworbenen Alexis Sanchez überzeugen. Die chilenische Nationalmannschaft traf beim Confederations Cup auf die Mannschaft von Joachim Löw, das Spiel endete 1:1. Ausgerechnet Sanchez traf in der 6. Minute zum 1:0 für die Südamerikaner, Lars Stindl konnte gegen Ende der ersten Hälfte noch ausgleichen.

Mehmet Scholl konstatierte nach dem Spiel in der ARD: „Technik, Schnelligkeit, das Raumgefühl von Sanchez hat unsere Mannschaft in der Form überrascht.“ Schon vor der Begegnung zeigte sich Scholl als Fan des 28-Jährigen. Vor allem aufgrund des steigenden Alters der Außenspieler Arjen Robben und Franck Ribéry müssten sich die Bayern eine Alternative überlegen: „Robben und Ribéry sind nicht mehr die Jüngsten. Es gibt vielleicht weltweit eine Handvoll Spieler, die sie ersetzen können, wenn es bald so weit ist und sie aufhören müssen, weil es vom Alter her nicht mehr geht.“ 

„Sanchez ganz oben auf meiner Liste“

Zu dieser Gruppe gehört für den ARD-Experten der Chilene eindeutig dazu: „Da gehört Sanchez ganz oben auf meine Liste von Spielern, bei denen ich sage, das ist noch einmal eine ganz andere Kategorie, von denen gibt es nur eine Handvoll auf der Welt."

Sanchez wird schon seit mehreren Wochen als Kandidat beim FC Bayern München gehandelt. Der Chilene möchte seinen Verein, den FC Arsenal, wohl gerne verlassen, in München wurde vor ein paar Wochen eine „Granate“ als Neuverpflichtung angekündigt. Theoretisch würde es also schon einmal passen.

In London möchten sie den Angreifer aber gerne von einem Verbleib überzeugen, ein Jahr läuft sein Vertrag mit den Gunners noch. Bisher scheiterte ein Transfer vom FC Arsenal zum deutschen Meister wohl an den hohen Gehaltsforderungen des Chilenen, von bis zu 25 Millionen Euro pro Jahr ist hier die Rede. Ein Betrag, der das Gehaltsgefüge beim FC Bayern wohl arg strapazieren würde. 

Den aktuelle Stand rund um den Transfer von Alexis Sanchez zum FC Bayern finden Sie hier

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