Gegen Leverkusen im Mittelfeldzentrum

Durch Positionswechsel überfordert? Kimmich überrascht mit Geständnis: „Allgemein glaube ich, dass...“

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Joshua Kimmich zeigte gegen Leverkusen eine seiner schwächsten Saisonleistungen.

Nach den ersten beiden Rückrunden-Spielen als Rechtsverteidiger fand sich Joshua Kimmich nach dem Ausfall von Thiago in Leverkusen auf der Doppel-Sechs wieder – und kam damit gar nicht zurecht.

München - Nach den ersten beiden Rückrunden-Spielen als Rechtsverteidiger fand sich Joshua Kimmich nach dem Ausfall von Thiago in Leverkusen auf der Doppel-Sechs wieder – und kam damit gar nicht zurecht: Daraus machte er nach der Pleite auch kein Geheimnis und ging hart mit sich selbst ins Gericht: „Ich hatte zwei, drei Ballverluste, wo man eigentlich keine Ballverluste haben darf – schon gar nicht auf der Sechs. Ich persönlich gehe nicht nur wegen der Niederlage unzufrieden ins Bett, sondern auch wegen meiner Leistung.“

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Schon während der Hinrunde wechselte der 23-Jährige immer mal wieder zwischen der rechten Außenbahn und dem Mittelfeld-Zentrum hin und her. Kimmich ist jemand, der sich auf Aufgaben auf dem Platz gerne intensiv vorbereitet, sieht sich Videos von bestimmten Spielszenen an. Dass Thiago in Leverkusen nicht dabei sein wird, wurde erst am Freitag bekannt. Niko Kovac hoffte bis zuletzt, dass der Spanier spielt. Letztlich reichte es aber nicht und Kimmich musste neben Leon Goretzka auf der Doppelsechs ran. „Es ist dann immer eine kurze Umstellung“, gestand Kimmich und fügte an: „Allgemein zu meinem Spiel glaube ich, dass ich der Mannschaft nicht so viel Dominanz im Spiel mit dem Ball geben konnte.“

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Trotzdem hat der Youngster auch in Zukunft kein Problem, die Positionen während der Saison zu wechseln. Das verriet er vergangene Woche erst in einem Interview auf der Vereinshomepage: „Mir macht das Spaß – vor allem die aktuelle Situation, dass ich auf der Sechs und rechts hinten spielen kann. Das sind zwei komplett verschiedene Positionen. Das ist für mich gut, um das Spiel aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. Ich lerne dadurch viel. Man benötigt als Rechtsverteidiger ganz andere Fähigkeiten als auf der Sechs. Das hilft mir, um ein kompletterer Spieler zu werden.“

Seine schwache Leistung vom Samstag ist für Kimmich Motivation. 

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