Offene Worte

Kimmich packt aus: „Habe darüber nachgedacht, ob der FC Bayern ...“

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Joshua Kimmich wird von Niko Kovac nass gemacht.

Joshua Kimmich hatte es beim FC Bayern nicht immer leicht. Nun spricht er ganz offen über seine schwierige Phase beim Rekordmeister - und macht ein Geständnis.

München - Er ist momentan nicht vom FC Bayern wegzudenken und hat in dieser Saison - bis auf eine Ausnahme - jedes Spiel für die Roten absolviert. Dennoch gab es eine Zeit, in der Joshua Kimmich beim deutschen Rekordmeister eine schwere Phase durchlebte - und über die sprach er nun ganz ehrlich in einem Interview.

Kimmich über Zeit beim FC Bayern: „Ich sage ganz offen, dass ...“

„Ich sage ganz offen, dass es für mich Zeiten gab, wo es sehr schwierig war“, erzählte Kimmich der Welt am Sonntag (Artikel hinter Bezahlschranke). Gemeint ist offensichtlich die Zeit unter Carlo Ancelotti. Nach dessen Wechsel an die Säbener Straße hatte der Italiener Philipp Lahm den Vorzug gegeben und Joshua Kimmich auf die Bank verbannt. Eine Entscheidung, die den mittlerweile 24-Jährigen ins Grübeln brachte. So sehr, dass er sich sogar mit einem Wechsel weg vom großen FC Bayern auseinandersetzte. „Da war ich unzufrieden über fehlende Einsatzzeiten und habe darüber nachgedacht, ob der FC Bayern der einzige Verein ist, den es für mich auf der Welt gibt“, gestand er nun. Doch die Ära Ancelotti dauerte ja bekanntlich nicht sonderlich lange an beim FC Bayern - und Joshua Kimmich schaffte spätestens danach den endgültigen Durchbruch bei den Roten.

Mittlerweile hat der FCB-Stammspieler seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängert. Warum? „Weil es eine extrem spannende Phase bei FC Bayern ist“, erklärte Kimmich und kündigte an: „Es wird einen Umbruch geben, mit dem wir hoffentlich sehr viel erreichen können. Ich habe mir hier eine Rolle erarbeitet, in der ich sehr aktiv am Erfolg mitwirken kann. Und sehe eine gute Zukunft für mich hier in München.“

Kimmich nimmt Kovac in Schutz: Trainer kann nichts dafür

Mit seinem jetzigen Trainer scheint Kimmich gut klarzukommen. Während ein anderer Spieler zuletzt Kritik an der Trainingsweise von Niko Kovac geübt und einen unschmeichelhaften Vergleich gezogen hatte, nimmt Joshua Kimmich seinen Coach in Schutz. „Am Anfang hieß es: Das ist der perfekte Trainer. Wir haben zu Beginn der Saison die Spiele sehr souverän gewonnen. Dann waren wir oft zu nachlässig“, so Kimmich und stellte dann klar: „Da waren viele individuelle Fehler dabei, für die der Trainer gar nichts kann.“

Am Sonntag muss der FC Bayern nun nachziehen - denn der BVB hat sich am Samstag zumindest vorübergehend wieder die Tabellenspitze zurückerobert. Wir berichten im Live-Ticker von der Partie des FC Bayern bei Fortuna Düsseldorf

mes

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