Rückrundenstart der Regionalliga Bayern

Meritan Shabani: „Jeder von uns will die Meisterschaft“

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Meritan Shabani konnte gegen Liverpool nur auf einen Einsatz hoffen. Trotzdem war es für ihn ein großer Moment.

Meritan Shabani und Lukas Mai durften das Champions League Achtelfinale hautnah miterleben. Shabani spricht im Interview über die Erfahrung an der Anfield Road und die Rückrunde.

Es war nicht nur für viele Fans des FC Bayern ein ganz besonderer Dienstagabend in der Champions League. Die beiden Nachwuchstalente Meritan Shabani und Lukas Mai standen im Achtelfinale gegen Liverpool im Profikader und durften dem Spiel an der legendären Anfield Road von der Ersatzbank aus beiwohnen. Selbst ohne Einsatzzeit war es für Shabani ein großer Moment, berichtet der 19-Jährige auf fcbayern.com: „Ich versuche, solche Dinge für mich aufzusaugen - das spornt mich umso mehr an, weiter hart an mir zu arbeiten, um bei solchen Spielen irgendwann auch auf dem Feld zu stehen.“

Am kommenden Sonntag steht für die beiden Youngsers aber wieder der Liga-Alltag auf der Agenda. Die Amateure spielen im heimischen Grünwalder Stadion gegen die Reserve des FC Ingolstadt. Somit rückt auch für den Mittelfeldmann der kleinen Bayern das Saisonziel Meisterschaft in der Regionalliga wieder in den Vordergrund. Trotz der Nominierung für den Profikader will sich Shabani aber nicht von seinen Teamkollegen abheben. „Dass ich unter der Woche in Anfield dabei war, spielt am Sonntag keine Rolle mehr“, sagt der 19-Jährige.

„Ingolstadt ist keine Mannschaft, die sich hinten reinstellt“

Nach dem Trainingslager in Dallas hat der Offensivakteur auch für die Rückrunde ein gutes Gefühl. „Wir haben viel gearbeitet und sind physisch in einer Topverfassung. Spielerisch gilt es, an die Leistungen der Hinrunde anzuknüpfen. Jeder von uns will die Meisterschaft“, so Shabani. Dabei geht es dem Mittelfeldakteur jedoch nicht nur um die Meisterschaft mit dem FC Bayern II, sondern auch um die persönliche, individuelle Entwicklung, um weiter an der Profikarriere zu feilen. 

Trotzdem könnten die Roten dem übergeordneten Ziel der Meisterschaft im ersten Rückrundenspiel näher kommen. Bayerns Gegner Ingolstadt befindet sich im Tabellenmittelfeld der Regionalliga und mit einem Sieg könnten sich die kleinen Bayern einen Vorsprung auf den punktgleichen Tabellenzweiten VfB Eichstätt erkämpfen. Zudem haben die Amateure von der Säbener Straße im Rennen um die Tabellenspitze noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand. Trotz der Tabellensituation Ingolstadts schätzt der Offensiv-Allrounder den Gegner sehr Spielstark ein: „Ingolstadt ist keine Mannschaft, die sich nur hinten reinstellt und die Bälle lang schlägt. Sie werden versuchen, neben dem physischen Einsatz mit spielerischen Mitteln dagegenzuhalten.“ Aus Sicht des 19-Jährigen haben die Münchner den Ausgang des Spiels aber selbst in der Hand: „Wenn wir unsere Leistung auf den Platz bringen, werden wir gewinnen.“

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