Es kann nur einen geben

Darum muss Bayerns „King“ vor diesem Mega-Talent zittern

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Spielt auf Bewährung: Bayerns Kingsley Coman.

München - Als Kingsley Coman 2015 an die Säbener Straße wechselte, überzeugte er sofort. Jetzt stottert sein Motor etwas. Die Bayern zögern bei der Option. Auch, weil sich ein anderer Youngster in den Fokus spielt.

Der König von München regiert momentan auf Probe. Kingsley Coman, der sich bei Instagram selber King Coman nennt, spielt beim FC Bayern darum, dass die Verantwortlichen die Option des Leihgeschäftes mit Juventus Turin ziehen und er in München bleiben darf. Bis Ende April muss der Rekordmeister sich entscheiden, ob er Coman behalten oder zurück nach Italien schicken will. Und die Bayern-Bosse haben es nicht eilig.

Coman spielt auf Bewährung

"Wir werden uns da Zeit lassen“, sagte Karl-Heinz Rummenigge der Fußball Bild. „Grundsätzlich sind wir von dem Spieler total überzeugt. Aber es ist schon festzustellen, dass die letzte Saison besser war als die jetzige, wobei er auch einige Verletzungen gehabt hat." Stimmt. Nach seinem Blitzstart im Sommer 2015 wurde es ruhig um den Franzosen. Eine Kapselverletzung und ein Außenbandriss im Knie setzten den 20-Jährigen lange außer Gefecht. Jetzt ist er zurück - und muss liefern.

Gnabry oder Coman?

Auch, weil sich ein deutscher Nationalspieler in den Fokus der Bayern-Bosse gespielt hat. Serge Gnabry, vor der Saison von Arsenal London zu Werder Bremen gewechselt, wirbelt die Abwehrreihen der Bundesliga durcheinander und entpuppt sich als Alternative, gesetzt dem Fall, dass Coman nicht überzeugt. Immer wieder wird spekuliert, ob die Bayern bereits ihre Fühler nach Gnabry ausgestreckt haben. Rummenigge bestätigt: „Natürlich werden wir deutsche Nationalspieler immer beobachten“ erklärte er. „Aber ob wir darüber hinaus etwas machen, weiß ich nicht". Das ist zumindest keine Absage.

Im Video: Das sagt Rummenigge zum möglichen Gnabry-Transfer

Ähnliche Spielertypen

Fakt ist, dass sowohl Coman, als auch Gnabry Spieler sind, die die Zukunft des FC Bayern nachhaltig prägen können. Die etatmäßigen Flügelspieler Franck Ribéry und Arjen Robben haben zwar ihre Verträge verlängert, werden aber nicht jünger. Franck Ribéry verliert seinen Stammplatz immer öfter an Konkurrent Douglas Costa. Da schadet es nicht, frisches Blut für die Außenbahn langfristig zu binden. Aber wer passt besser an die Säbener Straße? Coman oder Gnabry? Schwer zu sagen, weil beide ähnliche Spielertypen sind. Technisch versiert, pfeilschnell und zudem torgefährlich. Im Moment scheint Coman im Vorteil, weil er den Platz im Bayernkader schon inne hat. Aber: Schwächelt er, steht Gnabry bereit - auch wenn eine Bundesliga-Größe ihm vom Wechsel nach München abrät

mae/sid/snacktv

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