Ticketpreise zu hoch?

Bayern-Fans protestieren in Paris: „Wir sind nicht Neymar“

Die Ticketpreise von Paris St. Germain haben bei den Fans des FC Bayern Unmut hervorgerufen
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Die Ticketpreise von Paris St. Germain haben bei den Fans des FC Bayern Unmut hervorgerufen.

Die saftigen Eintrittspreise bei Paris St. Germain haben die Fans des FC Bayern zum Protest bewegt. Wie hoch sind die Kosten eigentlich im Vergleich zu anderen Champions-League-Klubs?

München - Aus Sicht des FC Bayern verlief das Champions-League-Spiel bei Paris St. Germain enttäuschend. Die mitgereisten Anhänger des deutschen Rekordmeisters schoben an diesem Abend aufgrund der hohen Ticketpreise gleich doppelt Frust und machten ihrem Unmut auf mitgebrachten Bannern Luft.

Während die millionenschweren Superstars der europäischen Spitzenteams ins Stadion einliefen, wurden im Gäste-Fanblock Transparente präsentiert: "75 € für ein Ticket? Wir sind nicht Neymar. Ticketpreise müssen vernünftig sein", so die Botschaft der Zuschauer, bezugnehmend auf den millionenschweren Transfer des brasilianischen Superstars, der für 222 Millionen Euro vom FC Barcelona losgeeist wurde.

Entsprechend maskierten sich zahlreiche Bayern-Anhänger mit dem Konterfei des neuen „Königs von Paris“.

Champions League kostet bei Paris St. Germain am meisten

Schon seit längerer Zeit ist der französische, mit Superstars gespickte Topklub dafür bekannt, bei den Fans besonders tief in die Taschen zu greifen. Irgendwo muss das Geld für die teuren Kicker ja herkommen? Dieser Umstand betrifft allerdings nicht nur die Fans der anreisenden Gästemannschaften: Vielmehr bittet PSG auch die eigenen Anhänger ordentlich zur Kasse, wofür der Hauptstadtklub oft kritisiert wird.

Selbst im Vergleich zu den anderen Champions-League-Topteams legt Paris St. Germain nochmal eine Schippe drauf: Wie die spanische Marca kürzlich berichtete, liegt der günstigste Preis für das Spitzenspiel zwischen Paris und dem FC Bayern bei 134 Euro für Personen, die nicht im Besitz einer Dauerkarte sind. Die Grenze nach oben liegt bei gesalzenen 1492 Euro!

Die Mannschaften in den Ländern Frankreich, Spanien, Russland und Italien müssen dem ausführlichen Bericht zufolge generell tiefer in die Tasche greifen, als Fans in Deutschland, Portugal, der Schweiz oder Schottland. Selbst in England, das bekannt für die hohen Premier-League-Eintrittspreise ist, seien demzufolge Tickets für Partien der „Königsklasse“ niedriger als in den erstgenannten Ländern.

pf

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