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Dante im tz-Interview

"Eine Wette könnte böse für mich enden!"

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Dante fühlt sich wohl in München

München - Dass Dante um einen Stammplatz kämpfen will, ist mittlerweile bekannt. Dass er zum FC Bayern gekommen ist, um Titel zu gewinnen, hat er auch schon erwähnt. Was er noch so denkt, hat er im tz-Interview erzählt.

 Die tz hat sich mit dem sympathischen Grinse-Brasilianer deshalb über die wirklich wichtigen Dinge im Leben unterhalten. Ein Gespräch über Gott, Samba und – natürlich – die perfekte Mähne.

Herr Dante, Ihre Frisur sitzt mal wieder großartig. Wie lange brauchen Sie morgens vor dem Spiegel?

Dante (lacht): Gerade mal eine Minute. Vielleicht auch zwei. Wissen Sie, ich brauche da wirklich nicht viel zu machen, meine Haare sitzen einfach. Das ist auch der Grund dafür, dass ich sie so lasse. Mir zehn Minuten vor dem Spiegel die Haare zu gelen und zurechtzuzupfen, das ist wirklich nichts für mich.

Was halten Sie von Dante-Perücken für den Bayern-Fanshop? Könnte sich doch lohnen.

Dante: Ich kenne sie ja schon aus Gladbach, wo sie schon viele Kinder und Fans getragen haben. Das war schon nett, ehrlich gesagt. Warum nicht? Wenn die Leute sie gern tragen und es ihnen Spaß macht, freut es mich umso mehr.

Nun die obligatorische Frage: Sie haben gesagt, dass Sie im Falle des Meistertitels keine Haare lassen. Gilt das auch für einen Champions-League-Sieg?

Dante: Eine gute Frage! Ich will nichts ausschließen. Aber erst mal müssen wir soweit kommen. Jetzt will ich mich noch auf keine Wette einlassen, das könnte böse für mich enden.

Waren Sie eigentlich schon immer Abwehrspieler?

Dante: Nein, ich habe als Sechser angefangen. Dann haben Sie mich zurück in die Abwehr getan. War wohl kein schlechter Schachzug.

Neben tollem Fußball haben Sie auch bewiesen, dass Sie zusammen mit Rafinha tolle Musik machen können. Wie kommt’s?

Dante: Das haben wir Brasilianer einfach im Blut, das ist eben unser großes Hobby. Und vor allem mit Rafa macht es eine Menge Spaß.

Reicht’s für eine Band?

Dante (lacht, das tut er fast immer): Nein, so gut sind wir nun auch nicht. Wir machen es nur aus Spaß. Rafa hat ja eine kleine Ukulele bei sich daheim und übt jeden Tag fleißig. Manchmal trällern wir auch gemeinsam. Wissen Sie, das beruhigt einen ungemein. Und wir lachen dabei wirklich viel.

Beschränken Sie sich dabei nur auf den Gesang oder überlässt Rafinha Ihnen auch mal das Instrument?

Dante: Manchmal darf ich auch ran. Ich spiele gar nicht mal so schlecht.

Und was hören Sie privat? In der Kabine dürfte ja dank Franck Ribéry und David Alaba ausschließlich Hip-Hop laufen…

Dante: Samba! Eigentlich nur Samba. Diese Musik ist für mich Balsam für die Seele, da fühle ich mich gleich wie ein anderer Mensch.

Brasilianer eben. Wie ist das Verhältnis zu den restlichen Bayern-Kollegen aus der Copa Cabana?

Dante: Ausgezeichnet! Wir sprechen alle dieselbe Sprache, haben dieselbe Kultur, das macht natürlich viel aus. Aber es ist jetzt nicht so, dass wir uns ausgrenzen. Ich mache auch viel mit dem Rest, auch mal außerhalb des Platzes. Was essen gehen oder so. Hier in München kann man ja sehr viel unternehmen, das ist wirklich super. Auch meiner Familie gefällt die Stadt sehr. Den Englischen Garten finde ich zum Beispiel toll, und jetzt ist ja auch das Wetter so gut.

Fast so wie in der Heimat also.

Dante: Nicht ganz. Dazu fehlt noch ein Strand.

Wie wär’s mit der Isar?

Dante (lacht): Das kommt nicht ganz hin.

Als waschechter Brasilianer werden Sie auch ein sehr gläubiger Mensch sein, oder?

Dante: Ich gehe jetzt nicht oft in die Kirche, aber ich bete. Jeden Morgen danke ich Gott, dass ich gesund bin und so eine tolle Familie habe. Soll ich Ihnen mal etwas sagen?

Bitte!

Dante: Auch wenn viele Menschen unterschiedlich sind und so denken, vor Gott sind wir alle gleich. Und auch Gott ist für jeden von uns der Gleiche. Er ist das Größte.

J. Carlos Menzel Lopez

Quelle: tz

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