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Besuch und Lob für Robben - "Er ist genial"

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Arjen Robben erzielte das 1:0 der Niederländer

Durban - Nach seinem ersten WM-Einsatz von Beginn an wurde Arjen Robben mit Lob überschüttet. Der Niederländer freute sich nicht nur über seinen Treffer, sondern auch über Besuch und jede Menge Lob.

Kein “Foetbal totaal“, aber eine tolle Robben-Show: Nach seinem starken Auftritt gegen die Slowakei gönnte sich “Oranje“- Star Arjen Robben erst mal einen entspannten Abend mit der Familie. “Meine Eltern und meine Frau sitzen auf der Tribüne. Das ist schön. Und etwas Entscheidendes für das Team beigetragen zu haben, ist ein großartiges Gefühl“, sagte der 26 Jahre alte Stürmer nach dem 2:1 (1:0)-Sieg im Achtelfinale.

Im Viertelfinale am Freitag in Port Elizabeth gegen Brasilien brauchen die Niederländer aber mehr als eine Robben-Sternstunde. Schließlich wollen sie sich für die unglückliche Halbfinal-Niederlage bei der WM 1998 revanchieren, als sie den Ballzauberern vom Zuckerhut im Elfmeterschießen unterlagen. Mark van Bommel schickte schon eine Warnung voraus. “Robben ist eine Bedrohung für jeden Gegner. Er bindet immer zwei, drei Leute. Und dann schießt er entweder selbst ein Tor oder spielt einen anderen frei“, sagte der Kapitän von Bayern München. “Jeder Nationalcoach auf der Welt hätte gern einen solchen Spieler.“

Auch der slowakische Trainer Vladimir Weiss. Den beschlich schon vor dem Anpfiff ein flaues Gefühl. “Als ich Robben auf der Aufstellung sah, wusste ich, dass er die Holländer um 50 Prozent stärker macht. Er ist einfach genial“, schwärmte Weiss, für den das Ende der wundersamen Reise am Kap kein Drama war: “Wir haben Fußball mit Herz und Courage gezeigt, speziell gegen Italien. Ich bin stolz auf meine Spieler.“

Lob gab es auch für Robben. Nur 22 Tage nach seinem Oberschenkel- Muskelfaserriss scheint der Dribbelkünstler auf dem Weg zur Bestform. “Er ist noch nicht ganz der Alte, aber es war wichtig, dass er heute 70 Minuten spielen konnte. Er hat viel Speed und Kreativität eingebracht“, lobte Trainer Bert van Marwijk. Die Entscheidung, Robben von Beginn an zu bringen, sei am Samstag gefallen. “Er ist zu mir gekommen und hat gesagt: Trainer, ich fühle mich wieder frei und habe keine Angst mehr“, berichtete van Marwijk.

In seiner unnachahmlichen Art, in der er einige seiner 16 Bundesliga-Tore für den FC Bayern erzielte, schlug Robben in der 18. Minute eiskalt zu. Der 26-Jährige trat auf der rechten Seite an, zog nach innen, ließ drei Slowaken stehen und schloss mit einem trockenen Linksschuss ins kurze Eck ab. “Ich habe einige Tore für Bayern so gemacht, das stimmt. Es war ein guter Schuss“, meinte Robben grinsend. Gleichwohl sieht er noch großes Steigerungspotenzial. “Es war nicht unser bestes Spiel, aber es hat gereicht. Wir sind im Viertelfinale, das zählt.“

Vier Spiele, vier Siege: Die “Elftal“ besticht durch Effektivität, begeistert aber nicht durch Offensivfußball. Man habe gelernt aus den früheren Turnieren, betonte Joris Mathijsen erneut. Sowohl bei der WM 2006 als auch bei der EM 2008 war “Oranje“ durch die Vorrunde gerauscht, dann aber im ersten K.o.-Spiel gescheitert. “Ein schlechter Tag und du bist weg“, mahnte der HSV-Profi. “Man kann nicht sieben Spiele hintereinander super Fußball spielen. Wir haben jetzt vier Partien kontrolliert und im richtigen Moment Gas gegeben.“

Van Marwijk betonte erneut, worum es geht. “Wir wollen den Titel gewinnen. Aber man wird nicht so einfach Weltmeister. Da braucht man die richtige Mentalität“, sagte der frühere Dortmunder Coach und spannte den Bogen zum nächsten Gegner. Gegen Brasilien sei man zum ersten Mal bei der WM der “Underdog“. Van Bommel kann mit der Außenseiterrolle gut leben. “Wir waren jetzt viermal Favorit. Wenn wir nun gegen Brasilien spielen, bin ich gern mal keiner.“

Quelle: tz

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