Nach Kurzeinsatz wortlos in den Bus/Schweini: „Ich verstehe, dass er sich ärgert“

Bank-Poldi: Frust pur beim BVB

Die Bayern-Bank als Poldis Stammplatz: Setzt sich dieses Bild aus der Hitzfeld-Zeit nun auch unter Klinsmann fort?
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Die Bayern-Bank als Poldis Stammplatz: Setzt sich dieses Bild aus der Hitzfeld-Zeit nun auch unter Klinsmann fort?

Dortmund - Er brauchte exakt zehn Minuten. Um 17.27 Uhr eilte Lukas Podolski am Samstag in den Mannschaftsbus. Abpfiff, duschen, weg.

Kommentarlos, mit grimmiger Miene, das Baseball-Cap auf dem Kopf. Danach saß Poldi allein im Mannschaftsbus, wartete auf seine Kollegen. Es war ein schlimmer Nachmittag. Überraschend musste der Nationalstürmer am Samstag nach der Rückkehr von Luca Toni auf die Bank. Trotz guter Form. Trotz Krise bei Miro Klose. Podolski verlor das bayerische Sturm-Roulette – für den Angreifer in der derzeitigen Situation ein schlimmer Rückschlag.

Während des Spiels versuchte der Stürmer noch, seine Laune zu überspielen. Poldi lächelte auf der Bank, flachste mit den Kollegen. Doch spätestens nach 64. Minuten, als Poldi sich als letzter verbliebener Auswechselspieler alleine im peitschenden Dortmunder Regen warmmachen musste, war Schluss mit lustig. 13 Minuten durfte der Nationalspieler am Samstag ran, eine nennenswerte Aktion hatte er nicht. Poldi nur Ersatz – dabei meldete er sich nach der Kung-Fu-Attacke des belgischen Torhüters im Länderspiel am Mittwoch wieder fit.

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„Es war von Anfang an klar: Wenn man drei tolle Stürmer hat, dann muss einer auf die Bank“, begründete Jürgen Klinsmann seine Entscheidung: „Heute habe ich mich für Lukas entschieden.“ Dass es im Laufe der Saison immer wieder Diskussionen geben wird, ist Klinsi bewusst: „Es wird immer so weitergehen jetzt. Einer muss immer draußen sitzen.“ Für Poldi eine harte Entscheidung. Bastian Schweinsteiger kann Poldi verstehen: „Jeder Spieler, der auf der Bank sitzt, ist enttäuscht. Ich kann nachvollziehen, dass er sich ärgert.“ Vor allem, weil Poldi sehen musste, dass seine Kollegen nur sehr wenig zustande brachten: Klose hatte kaum eine Aktion, Rückkehrer Toni fiel zumeist auf, wenn er am Boden lag. Seine geringe Bodenhaftung wurde dem Italiener zum Verhängnis: Ein elfmeterreifes Foul von Subotic (72.) wertete Schiri Fandel als Schwalbe und zückte Gelb für Toni.

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Quelle: tz

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