Live-Ticker: FC Bayern München im letzten Test gegen AC Mailand – Das erwartet Trainer Niko Kovac

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Er träumt schon vom Meisterfinale

Arjen Robben zum Abschied: “Das ist für mich die größte Wertschätzung...“

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Allzu emotional wurde Arjen Robben bei seiner PK noch nicht. Wenn er an das letzte Spiel denkt, bekommt er allerdings schon jetzt „Gänsehaut“.

Arjen Robben wird den FC Bayern verlassen. Zum Abschied spricht er im Pressetalk über seine Zeit in München, Emotionen beim Abschied, Franck Ribéry und seine Zukunft. 

München - „Die Zeit ist schnell vergangen und das ist ein Zeichen für eine schöne Zeit“, Arjen Robben stieg direkt beinahe philosophisch, rührselig in die große Pressekonferenz zu seinem Abschied vom deutschen Rekordmeister ein. Zehn Jahre beim FC Bayern neigen sich dem Ende und der 35-Jährige bekommt jetzt schon „Gänsehaut“, wenn er an das Saisonfinale gegen Eintracht Frankfurt denkt. Er träumt von einem Abschied gemeinsam mit Franck Ribéry und der Schale: „Das Spiel am Samstag habe ich schon dreimal gespielt, im Kopf. Sowas wäre natürlich der Hammer“, für dieses Abschiedsspiel will er alles geben: „Das sind Träume und du musst einfach die Träume wahr machen. Ich bin da richtig überzeugt, dass das geht und so werde ich auch die ganze Woche trainieren.“

Arjen Robben vor seinem Abschied: Voller Fokus auf das Titel-Finale

Mit seinen Gefühlen und dem Plan für die Zeit danach und dem Pokalfinale will er sich nicht beschäftigen: „Ich bin nur noch mit dem Hier und Jetzt beschäftigt. Für mich zählt nur eines und das Samstag. Da will ich meine Energie reinstecken und das hat jetzt angefangen.“

„Ganz aufhören ist eine Option“: Arjen Robben überrascht bei Abschieds-PK

Tatsächlich weiß der Holländer noch nicht, wie es im Sommer weitergehen wird, auch wenn er „eigentlich schon spät dran“ ist. In den nächsten Wochen soll eine Entscheidung getroffen werden, das wäre auch seiner Frau am liebsten, doch: „Ich merke halt, dass es mir richtig schwerfällt. Es ist nicht leicht die richtige Entscheidung zu treffen. Die Einfachste wäre natürlich, aufzuhören. Aber wenn ich sage, ich spiele weiter, dann stellen sich diese Fragen: welches Niveau, wohin? Das ganze Paket muss stimmen. Nicht nur fußballerisch, auch für die Familie. Vielleicht überlege ich auch schon zu lange.“ 

Der Gedanke, seine Karriere zu beenden, ist da: „Ganz aufhören ist eine Option, aber ob es das wirklich wird...“, gesteht er mit einem Zwinkern. 

„Vom ersten Tag an hatten wir diesen Klick miteinander“: Arjen Robbens Freundschaft zu Franck Ribéry

Trotzdem blickt der Niederländer zurück auf seine Ära, beim FC Bayern München. Gemeinsam mit Franck Ribéry gab er dem Rekordmeister ein Gesicht, auch wenn es zwischen ihm und dem Franzosen auch schon den einen oder anderen Streit gegeben hat: „Eine Große gute Freundschaft. Ich glaube, da wird, ab und zu etwas mehr daraus gemacht. Ja, es hat einmal gekracht. Ja, das gehört dazu, ab und zu. Das passiert mal, öfter auch immer Training. Aber vielleicht ist es danach sogar noch besser geworden. Ich meine, was wir miteinander erlebt haben, ist etwas Besonderes. Vom ersten Tag an hatten wir diesen Klick miteinander. Auf dem Platz und auch außerhalb. Aber wie gesagt, vor allem auf dem Platz hat es so unheimlich viel Spaß gemacht.“ 

„Bedeutet mir fast noch mehr als Titel“: Arjen Robben schwärmt von den Münchener Fans

Nicht nur Franck Ribéry machte die zehn Jahre in München für ihn unvergesslich. Die Fans überschatten für Arjen Robben sogar die zahlreichen Triumphe mit dem FCB. „Das ist das Schönste, dass du diese direkte Wertschätzung kriegst, nicht nur als Fußballer, sondern auch als Mensch. Das bedeutet mir fast noch mehr als Titel und ich glaube, das kann man schon mitnehmen nach der Karriere, nach zehn Jahren“, schwärmte der Linksfuß von den Fans in München. 

Arjen Robben hat sich diese Wertschätzung redlich verdient. Spätestens mit dem Triumph und dem Siegtor im Champions-League-Finale 2013. Dabei war er sich unsicher, dieses Ziel mit dem FC Bayern erreichen zu können. Seinen Wechsel von Madrid nach München beschreibt er als schweren Schritt. Es ging von einem der größten Vereine Europas zu einem Klub, der zu dieser Zeit „nicht viele besondere Leistungen“ auf internationalem Niveau gebracht hat, so Robben: „Mein Ziel war, einmal in meiner Karriere wollte ich unbedingt diese Champions League gewinnen oder auf jeden Fall die Chance haben, das anzugreifen. Und naja, damals sah es eigentlich nicht so gut aus, aber dann im ersten Jahr sind wir überraschend genug sehr weit gekommen...“, der Rest ist Geschichte und Robben ist „sehr stolz ein Teil davon geworden zu sein.“

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