Altintop: "Uli Hoeneß stand immer zu mir"

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Hamit Altintop wechselt wahrscheinlich zu Real Madrid.

München - Einen ersten Geschmack, was ihn demnächst erwartet, bekam Hamit Altintop am Samstag. Der Türke steht vor einem Wechsel zu Real Madrid – und wurde nach dem Spiel gegen Stuttgart bereits auf Schritt und Tritt von zwei spanischen Reportern begleitet.

 As und Marca hatten Berichterstatter nach München geschickt. Sie konnten jedoch keinen Vollzug melden. „Das Interesse von Real ehrt mich definitiv“, erklärte Altintop, eine Entscheidung fällt jedoch erst Ende dieser Woche. Alles spricht für Real, nur Altintop selbst wollte nicht so viel darüber reden. Lieber richtete er bei seiner Verabschiedung nach vier Jahren München warme Worte an Kollegen und Offizielle. „Ich habe hier Freunde gewonnen und bin heute noch sehr dankbar, dass ich für so einen Klub spielen durfte“, erklärte der sympathische Türke, für den es wie für Thomas Kraft und Andreas Ottl am Samstag „Bye-bye, Bayern“ hieß.

Altintop bedankte sich, dass er mit „bewundernswerten Menschen wie Uli Hoeneß“ zusammenarbeiten durfte. Einen klammerte er jedoch ausdrücklich aus: Louis van Gaal. „Es war mehr drin. Ich hatte nicht wirklich die 100-prozentige Unterstützung der Trainer, ich war immer auf der Kippe“, erklärte Altintop in seinem Rückblick. „Es war so, dass Herr van Gaal mich meiner Meinung nach teilweise ignoriert hat.“ Was Altintop besonders traf: „Auch als ein Robben gefehlt hat, hat er mich absolut ignoriert. Das hat mich enttäuscht, dass dann andere Spieler den Vorrang bekommen haben.“

Und da war selbst der Mann, der den Mittelfeldmann während der kompletten Zeit in München am meisten unterstützte, machtlos. Altintop: „Uli Hoeneß stand immer zu mir – aber er konnte leider nicht eingreifen.“ Beziehungsweise: Erst zu spät… Mit Andi Ottl verlässt ein Münchner Urgestein die Bayern. „Es tut mir nach der langen Zeit gut, hier einmal rauszukommen und mich weiterzuentwickeln“, erklärte der Mittelfeldmann, der 15 Jahre beim FC Bayern spielte. „Es ist mir schwer gefallen und hat ein bisschen gedauert, sich vorzustellen, nicht mehr Münchner zu sein. Diese 15 Jahre vergisst man nicht.“ Ottl zieht es wie Thomas Kraft nach Berlin. Der Keeper durfte am Samstag ein letztes Mal mit den Fans das „Humba“ anstimmen.

ta

Quelle: tz

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