Winkler: Warten auf den Ketchup-Effekt!

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EHC-Manager Christian Winkler

München - Die Stimmung beim EHC München ist laut Manager Christian Winkler sensationell gut, ­obwohl das vergangene Wochenende nicht nach seiner Vorstellung verlaufen ist. Die tz-Experten-Kolumne:

 In Augsburg mussten wir auf wichtige Spieler wie Jason ­Ulmer und Uli Maurer verzichten. Das konnten wir an diesem Tag nicht kompensieren. Das aktuell größte Problem ist, dass wir in den letzten 180 Minuten nur ein Tor geschossen haben.

Da ist es schon fast ein Weltwunder, dass wir trotzdem zwei Punkte geholt haben. Ich bin aber der Meinung, dass wir nicht so schlecht gespielt haben, wie es die Ergebnisse vermuten lassen. Wir sind eine Mannschaft, die immer hart arbeitet und irgendwann werden wir dafür auch wieder belohnt. Da setze ich auf den Ketchup-Flaschen-Effekt. Personell sieht’s heute wieder besser aus. Jens Olsson ist leider krippekrank. Aber sonst sind alle Mann an Bord, auch David Wrigley. Das ist aber auch gut so, denn die beiden Spiele gegen Krefeld und Hannover sind richtungsweisend. Mit diesen Mannschaften sehe ich uns aktuell auf Augenhöhe.

Die Stimmung in unserer Eishalle wird hoffentlich gut. Dazu trägt auch eine Aktion unsererseits ihren Teil bei: Wir haben zehn Eishockeyvereine aus dem Münchner Umland angeschrieben und zum heutigen Spiel eingeladen. Die Resonanz war super, es werden viele kommen. Wir dürfen uns also auf mindestens 150 zusätzlich junge Fans freuen. Das ist mir besonders wichtig. Denn es geht nicht nur darum, mehr Fans in die Halle zu bringen. Wir wollen den Kids eine sportliche Perspektive aufzeigen, denn sie sind die Zukunft des EHC München.

Christian Winkler

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