Pittsburgh gegen Nashville

Stanley Cup 2017: So sehen Sie die Spiele live im TV und im Live-Stream

Ein Bild aus Spiel 1: Pittsburgh gewinnt das erste Aufeinandertreffen.
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Ein Bild aus Spiel 1: Pittsburgh gewinnt das erste Aufeinandertreffen.

Die Pittsburgh Penguins treffen auf die Nashville Predators, das heiß ersehnte Stanley-Cup-Finale geht los. Am 1. Juni kämpfen die beiden Teams um die Trophäe.

Update vom 31. Dezember 2017: Seit 2008 geht es in der besten Eishockey-Liga der Welt kurz nach dem Jahreswechsel unter Freiluft-Himmel zur Sache, wenn die NHL ein mittlerweile legendäres Winter Classic Match veranstaltet. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie die NHL Winter Classic 2018 live im TV und im Live-Stream sehen können.

82 Saisonspiele müssen die Teams der National Hockey League (NHL) in der regulären Saison absolvieren. Erst dann stehen die Playoff-Teams fest. Von den 30 Mannschaften schaffen es 16 in die Ausscheidungsrunde. Aufgeteilt in Eastern und Western Conference spielen jeweils acht Teams den besten aus. In diesem Jahr setzten sich die Pittsburgh Penguins (Eastern) und Nashville Predators (Western) durch. Jede Serie wird im Best-of-Seven-Modus ausgespielt. Das bedeutet, dass ein Team vier Spiele gewinnen muss, um eine Runde weiter zu kommen. Es werden also mindestens vier, maximal sieben Matches pro Runde bestritten. In den Playoffs ist also Dramatik geboten.

Der X-Factor im Team der Pittsburgh Penguins: Sidney Crosby

Die Pittsburgh Penguins gingen als Titelverteidiger in die Saison. Auch deswegen galten sie einmal mehr als Favorit auf den Titel. Das Team von der Ostküste ist mit Superstar gespickt. Vor allem Sidney Crosby gilt als einer der besten Spieler der Welt. Der Kanadier wurde 2005 als erster Pick im Draft ausgewählt und diese Entscheidung bereuen die Penguins bis heute nicht. Nicht umsonst trägt Crosby den Spitznamen „The Next One“, der sich an dem besten Spieler aller Zeiten, Wayne Gretzky orientiert. Gretzky gewann in den Achtzigern viele Titel mit den Edmonton Oilers und wurde „The Great One“ genannt. Crosby brach in seiner Laufbahn einige Rekorde von Gretzky und untermauerte so sein Talent. Er war beispielsweise der jüngste Spieler, der die 100-Punkte- sowie 200-Punkte-Marke (Addition von Tore und Assists) knackte. Er war der jüngste Top-Scorer bei einer Weltmeisterschaft und schaffte als jüngster Spieler sechs Punkte in einem Match. Diese Liste könnte noch weitergeführt werden. Mittlerweile war er schon dreimal im Finale des Stanley Cups und gewann den Titel zweimal. Unter anderem als jüngster Kapitän eines Siegers überhaupt.

Der Weg der Pittsburgh Penguins ins Finale des Stanley Cup 2017

In der regulären Saison war das Team um den 29-jährigen Kapitän das zweitbeste. Sie holten in 82 Spielen 111 Punkte. Nur die Washington Capitals waren sieben Punkte besser. Crosby war mit 44 Toren bester Torschütze der Liga. Dazu trug er mit 45 Assists zum Erfolg bei. Es ist aber nicht nur der Kanadier alleine. Ein Superstar braucht auch gute Nebenspieler. Diese hat Pittsburgh. Als weiteren überragenden Spieler besitzen die Penguins Evgeni Malkin. Malkin erzielte 33 Tore und half mit 39 Assists dem Team auf den zweiten Platz. In den Playoff führt Malkin die Punkte-Liste vor Crosby an. Die Mitspieler Phil Kessel und Jake Guentzel sind auch zum richtigen Zeitpunkt in überragender Form. Der deutsche Tom Kühnhackl steht ebenfalls im Kader und könnte bei der Mission Titelverteidigung noch eine Rolle spielen. In der ersten Runde der Playoffs besiegten die Pittsburgh Penguins die Columbus Blue Jackets souverän mit 4:1. In der zweiten Runde trafen die Penguins dann auf die Capitals, die beiden besten Teams der Vorrunde duellierten sich in sieben Spielen. Der Titelverteidger setzte sich 4:3 in einer umkämpften Serie durch. In den Conference Finals (dem Halbfinale) trafen die Penguins dann auf die Ottawa Senators, die sie ebenfalls mit 4:3 besiegten und den Einzu ins Fianle des Stanley Cups klarmachten.

Der X-Factor im Team der Nashville Predators: Die Defensive

Die Nashville Predators im Stanley-Cup-Finale? Das haben vor der Saison nicht viele Experten gedacht. In der Western Conference wurden eher die Chicago Blackhawks, die Anaheim Ducks oder die San Jose Sharks hoch gehandelt. Aber was macht die Predators so stark? Vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit, sowie die defensive Disziplin brachte das Team von Coach Peter Laviolette so weit. Laviolette ist der amerikanische Coach mit den meisten Siegen in der Geschichte der NHL. Seit 2014 trainiert er die Predators. Die Mannschaft scheint sein System pünktlich zu den Playoffs verinnerlicht zu haben. In den vier Spielen gegen die Chicago Blackhawks bekamen die Predators nur drei Gegentore. Es war erst das dritte Mal, dass das Team, welches den letzten Qualifikationsplatz für die Playoffs ergatterte, den Erstplatzierten mit 4:0 aus der ersten Runde schmiss. Spätestens ab da an war klar, dass die Predators um die Defensivspezialisten  P.K. Subban, Roman Josi und Ryan Ellis als Geheimfavorit zählten. Vor allem Pekka Rinne zeigte im Tor eine überragende Leistung. 

Der Weg der Nashville Predators ins Finale des Stanley Cups 2017

Die Los Angeles Kings machten es vor, wie es geht, als Achter in die Playoffs zu kommen und den Stanley Cup zu gewinnen. Allerdings brauchten die Kings mehr Spiele als die Predators in diesem Jahr, um das Finale zu erreichen. So souverän wie Nashville ist selten ein Außenseiter durch die Playoffs spaziert. In der zweiten Runde besiegten sie die St. Louis Blue mit 4:2. Im Halbfinale warteten die Anaheim Ducks um den deutschen Profi Korbinian Holzer. Auch gegen die Kalifornier setzte sich die Jungs aus Tennessee mit 4:2 durch. Die starke Defensive wird in der Offensive von den Youngsters Filip Forsberg und Ryan Johansen überragend umgesetzt. Die beiden Jungspunde sind in Höchstform und wollen Crosby & Co. auch ein Bein stellen. Die Predators gehen als Außenseiter in den Wettbewerb. 

NHL-Playoffs: So sehen Sie das Stanley-Cup-Finale live im Free-TV

Leider werden die Spiele zwischen den Pittsburgh Penguins und den Nashville Predators in Deutschland nicht im frei empfangbaren Fernsehen zu verfolgen sein.

NHL-Playoffs: So sehen Sie das Stanley-Cup-Finale live im Pay-TV

Wie bereits in der Regular Season und vorangegangenen Playoff-Runden überträgt Sport1US auch die Partien des Stanley-Cup-Finales live. Der Sender aus der Ismaninger Sport1-Gruppe setzt dabei auf ein besonderes Schmankerl: Die NHL-Spiele werden mit US-amerikanischem Originalkommentar ausgestrahlt. Die Übertragungen beginnen jeweils mit Spielbeginn um 2 Uhr.

Sport1US ist ein PayTV-Sender der Constantin Medien AG und berichtet vor allem über Sport aus den USA. Empfangbar ist der Sender über Satellit bei Sky, im deutschen Kabelnetz bei Unitymedia Kabel BW und Kabel Deutschland, über das Entertain-Paket der Deutschen Telekom sowie im Premium Plus Paket beim Internet-TV-Dienst Zattoo.

NHL-Playoffs: So sehen Sie das Stanley-Cup-Finale im Live-Stream von Sport1US

Die Duelle zwischen den Pittsburgh Penguins und den Nashville Predators lassen sich auch via Live-Stream verfolgen - also auf Laptops oder mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Tablets. Der erste Monat ist kostenlos, für jeden weiteren werden zehn Euro abgebucht.

Sport1 bietet zur einfacheren Handhabung auch die passenden Apps an, die Android-Kunden im Google Play Store und Apple-Nutzer bei iTunes finden.

NHL-Playoffs: So sehen Sie das Stanley-Cup-Finale im Live-Stream von DAZN

Der Streamingdienst DAZN zeigt alle Spiele des Stanley Cup live. Die Übertragungen der Partien beginnen bei dem Sender der Perform Group jeweils zehn Minuten vor dem ersten Bully. Auch hier ist der erste Monat nach der Anmeldung gratis, anschließend werden monatlich 9,99 Euro fällig.

Die entsprechenden Apps gibt es im Google Play Store (für Android-Nutzer) respektive bei iTunes (für Apple-Kunden).

NHL-Playoffs: Das ist der Spielplan des Stanley Cups

SpielHeimteamAuswärtsteamErgebnis bzw. Datum und Uhrzeit (MEZ)
1Pittsburgh PenguinsNashville Predators5:3
2Pittsburgh PenguinsNashville Predators4:1
3Nashville PredatorsPittsburgh PenguinsSo., 4. Juni, 2 Uhr
4Nashville PredatorsPittsburgh PenguinsDi., 6. Juni, 2 Uhr
5*Pittsburgh PenguinsNashville PredatorsFr., 9. Juni, 2 Uhr
6*Nashville PredatorsPittsburgh PenguinsMo., 12. Juni, 2 Uhr
7*Pittsburgh PenguinsNashville PredatorsDo., 15. Juni, 2 Uhr

*Spiele 5,6 und 7 finden nur dann statt, wenn ein Team bis dahin noch keine vier Spiele gewonnen hat. 

Das sind die Stanley-Cup-Sieger der letzten zehn Jahre:

JahrSiegerFinalistErgebnis
2016Pittsburgh PenguinsSan Jose Sharks4:2
2015Chicago BlackhawksTampa Bay Ligthning4:2
2014Los Angeles KingsNew York Rangers4:1
2013Chicago BlackhawksBoston Bruins4:2
2012Los Angeles KingsNew Jersey Devils4:2
2011Boston BruinsVancouver Canucks4:3
2010Chicago BlackhawksPhiladelphia Flyers4:2
2009Pittsburgh PenguinsDetroit Red Wings4:3
2008Detroit Red WingsPittsburgh Penguins4:2
2007Anaheim DucksOttawa Senators4:1
2006Carolina HurricanesEdmonton Oilers4:3


AnK

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