Unterstützung bei der Heim-WM

Nach NHL-Aus: Doppelte Verstärkung für deutsches Eishockey-Team

Draisaitl stellt neuen Punkterekord auf
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Leon Draisaitl (l.) könnte gegen Lettland zum Einsatz kommen.

Köln - Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft bekommt bei der Heim-WM prominente Unterstützung: NHL-Jungstar Leon Draisaitl und Torhüter Philipp Grubauer sind im Viertelfinale der Play-offs in der nordamerikanischen Profiliga ausgeschieden.

Draisaitls Oilers unterlagen im entscheidenden Spiel 1:2 bei den Anaheim Ducks und verloren damit die Serie mit 3:4. Der Stürmer soll nun im letzten Vorrundenspiel der Deutschen am Dienstag gegen Lettland zum Einsatz kommen. Draisaitl stand in Anaheim 20:13 Minuten auf dem Eis, verbuchte aber im Gegensatz zu seiner Fünf-Scorerpunkte-Gala beim zurückliegenden 7:1 diesmal keinen Punkt. Verteidiger Korbinian Holzer kam bei den Ducks nicht zum Einsatz. Im Finale der Western Conference (best of seven) treffen die Ducks auf die Nashville Predators.

Im Osten hat Titelverteidiger Pittsburgh Pinguins das Halbfinale gegen die Ottawa Senators erreicht. Ohne den deutschen Nationalspieler Tom Kühnhackl gewann Pittsburgh 2:0 bei den Washington Capitals, bei den Grubauer ebenfalls nicht zum Einsatz kam. Die Pinguins setzten sich mit 4:3 in der Serie gegen das punktbeste Team der regulären Saison durch. Grubauer könnte für Bundestrainer Marco Sturm zu einem wichtigen Faktor werden. Denn beim 3:2-Erfolg des deutschen Teams nach Penaltyschießen gegen die Slowakei schied Nummer-eins-Goalie Thomas Greiss von den New York Islanders angeschlagen aus. Über die Möglichkeit weiterer Einsätze ist noch nichts bekannt.

sid

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