BCF: Zwei Neue und ein Rückkehrer

Günter WernthalerDer Torhüter kehrt aus Gräfelfing zum BCF zurück.

BCF Wolfratshausen - Der BCF Wolfratshausen ist Favorit bei der Hallenendrunde in der Zugspitzgruppe Mitte. Die Qualifikation für das Finale in Fürstenfeldbruck steht für die Farcheter, die drei Neuzugänge vermelden, ganz oben auf dem Wunschzettel.

Wolfratshausen – Günter Wernthaler ist ein Freund reiflicher Überlegungen. Im Sommer fiel dem Torhüter ein, er müsste vom BCF zum TSV Gräfelfing wechseln – einen Tag vor Ende der Transferperiode. Die Farcheter standen ohne zweiten Landesliga-tauglichen Schlussmann da. Nun ist Wernthaler wieder an der Kräuterstraße beschäftigt – und die Planstelle des Reservetorhüters adäquat besetzt.

Abteilungsleiter Michael Krentscher war sogar zu einem Eingeständnis bereit: „Günter braucht aus beruflichen Gründen nur zweimal die Woche trainieren.“ Die Mannschaft nahm die Rückkehr positiv auf. „Er ist als Typ wichtig, ergreift das Wort, ist aber trotzdem lustig und gesellig“, sagt Co-Trainer Lukas Wank.

Neu in Deutschland ist Tadokoro Shota. Der 21-jährige Japaner kam direkt aus Tokio von der Universität, um in München sein Studium fortzusetzen. Shota trainierte bereits mit dem Team und war beim ersten Hallenkick vor zwei Wochen dabei. Wank kann sich nach den ersten Eindrücken vorstellen, dass der Asiate aufgrund seiner Kopfballstärke für die erste Mannschaft in Frage kommt.

Davon geht Krentscher bei Norbert Bzunek fest aus. Der Deutsch-Pole wechselt vom FC Ismaning in die Flößerstadt und bringt als Referenz einen Ausbildungsabschnitt in der Jugend des TSV 1860 München mit. Der 20-Jährige gilt als Offensiv-Allrounder und soll vor allem den Konkurrenzkampf beleben.

Ohne Bzunek und Wernthaler nimmt der BCF seinen zweiten Hallentermin s(Penzberg, 2. Januar) in Angriff. Wank lässt keine Zweifel daran, wohin die Reise gehen soll. Mannschaft und Trainerstab sind motiviert und möchten das Finale in Fürstenfeldbruck erreichen. Dafür gilt es, in Gruppe A die Ambitionen der unterklassigen Teams aus Penzberg, Wielenbach, Gilching und Pöcking zu bremsen. Reicht’s für die Finalspiele, drohen den Farchetern die FT Starnberg, der MTV Berg oder die neuerlich spielstarke SG Beuerberg/Eurasburg. Dem TSV Murnau und dem FC Penzberg werden Außenseiterchancen eingeräumt.  or

Quelle: fussball-vorort.de

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