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1:1 – Sogar ein Sieg gegen die Nr. 1 war drin

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FC Pipinsried Marco Küntzel
Über Kampf ins Spiel fanden Marco Küntzel und dessen Pipinsrieder Mitstreiter im Match gegen den Landesliga-Tabellenführer TSV Kottern. © betz

Pipinsried - Der FC Pipinsried hat als dritter Verein in der laufenden Saison gegen den Tabellenführer TSV Kottern nicht verloren. Die Küntzel-Elf erreichte auf eigenem Platz ein hochverdientes 1:1 (1:1).

Nach einem Katastrophenstart – das 0:1 fiel bereits nach 120 Sekunden – zogen sich die Pipinsrieder Fußballer an den

Stenogramm

FC PIPINSRIED – TSV KOTTERN 1:1 (1:1)
FC Pipinsried: Steiner, Hanusch, Hrnecek, Richter, Leidenberger, Oberhauser, Finkenzeller (62. Schiller), Uzun (90.+1 Daffner), Holzhammer, Küntzel, Funk
TSV Kottern:
Gruber, Lingg, Harteis, Erden, Eisenmann, Geiger, Fuchsenthaler, Wachter, Klement, Wiedemann (82. Bukic), Yilmaz Schiedsrichter: Ingo Müller (Ansbach) Zuschauer: 250 Tore:
0:1 (2.) – Marco Küntzel und Thomas Oberhauser attackieren im Mittelfeld den an ihnen vorbei stürmenden Sinan Yilmaz nicht konsequent genug. Der Mittelfeldspieler des TSV Kottern bedient den mitgelaufenen Axel Fuchsenthaler, der nicht lange fackelt und das Runde aus zwölf Metern ins Eckige wuchtet.
1:1 (15.) – Nach einer Flanke des auf der rechten Außenbahn durchgestoßenen Martin Finkenzeller versucht Süleyman Uzun, den Ball mit der Brust anzunehmen. Die Kugel verspringt, doch Süleyman Uzun setzt entschlossen nach und spitzelt die Kugel dann doch noch am machtlosen Kotterner Schlussmann Martin Gruber vorbei ins Netz des Gästekastens.

eigenen Haaren aus dem Sumpf. Ihnen gelang schon nach einer Viertelstunde der Ausgleichstreffer, und nach diesem Hallo- Wach-Ruf war der Gastgeber Chef im Ring der Pipinsrieder Arena. Hätten die FCKicker ihre Chancen konsequenter verwertet, dann wäre der Spitzenreiter mit der ersten Niederlage im Gepäck nach Hause gefahren. Die mit dem Neuzugang Oliver Hrnecek in der Startformation angetretenen Pipinsrieder fanden von Minute zu Minute besser ins Spiel. Vor allem Michael Funk, der zu Saisonbeginn nicht immer erste Wahl war, machte einen spritzigen Eindruck. In der 16. Minute verfehlte er aus 17 Metern das Ziel nur ganz knapp, und fünf Minuten vor der Pause hatte der Pipinsrieder Wirbelwind Pech mit einem Pfostenschuss. Nach einer Flanke von Manfred Leidenberger wuchtete Funk das Leder volley aus acht Metern ans Aluminium. Die insgesamt enttäuschenden Kotterner wirkten nur dann gefährlich, wenn sie den FC Pipinsried früh attackierten und so unter Druck setzten. Der Gast agierte aber über weite Strecken viel zu passiv und ließ den immer besser in Schwung kommenden FC Pipinsried meist ungestört gewähren. Im zweiten Durchgang waren die Mannen aus dem Dachauer Hinterland dann nicht mehr zu halten. Der TSV Kottern hatte es seinem Torwart Martin Gruber zu verdanken, dass er beim FCP nicht in Rückstand geriet. In der 51. Minute musste er noch nicht eingreifen, der Freistoß von Marco Küntzel strich knapp über das Gästetor, aber schon neun Minuten später bewahrte Gruber sein Team mit einer Glanztat gegen Funk vor dem 1:2. Und nur 180 Sekunden danach war Gruber erneut zur Stelle, diesmal wehrte er einen Funk-Kopfball nach einer Küntzel-Flanke zur Ecke ab. Dass er auch bei Weitschüssen auf dem Posten war, bewies Martin Gruber in der 69. Minute. Da entschärfte er einen 25-m-Schuss des ebenfalls agilen Süleyman Uzun. Seine beste Szene hatte der Kotterner Keeper eine Viertelstunde vor Schluss. Da parierte er einen von Funks Rücken abgefälschten Schiller- Schuss, indem er blitzschnell antizipierte und den unberechenbaren Ball noch zur Ecke ablenkte.

von Rolf Gercke und Matthias Kovacs

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