Ruhl fehlt auf Weihnachtsfeier und muss gehen

Sebastian Ruhl wird beim FCI wohl aussortiert. Foto: Michalek

FC Ismaning - Die Weihnachtsfeier des FC Ismaning wurde Sebastian Ruhl zum Verhängnis. Der Innenverteidiger des Fußball-Bayernligisten fehlte bei der Pflichtveranstaltung und wird deshalb wohl keine weiteren Bayernligaspiele für den Club machen.

Auch Trainer Frank Schmöller betont, „dass ich nur auf Spieler setze, die sich voll mit dem FC Ismaning identifizieren“.

Genau diese Verbundenheit zum Verein sah der Coach vom ersten Gespräch an in den Augen von Maximilian Knauer. „Der FC Ismaning wird noch viel Freude an ihm haben“, sagt Schmöller über seinen Winter-Königstransfer. Der vom TSV 1860 München gekommene Spieler ist eigentlich auf der Doppelsechs im defensiven Mittelfeld zu Hause, könnte nun aber der Nachfolger von Ruhl werden. „Jeder gute Sechser ist auch ein guter Innenverteidiger“, sagt Schmöller und verweist darauf, dass der im Abwehrzentrum nicht mehr wegzudenkende Alexander Weiser einst auch als Linksverteidiger kam.

Der zweite Glücksfall neben Neuzugang Knauer ist die Rückkehr von Julian Maurer. Der Rechtsverteidiger verabschiedete sich im Herbst kurzfristig für ein Medizin-Studium in Graz und hinterließ sportlich wie menschlich eine riesige Lücke. Nun ergab sich eine weitere Kehrtwende, weil Maurer nun doch einen Studienplatz in Tübingen bekam. Somit kann Maurer wieder in Ismaning spielen und ist bis Mitte April komplett verfügbar für seinen Verein. Wenn dann das Studium anläuft, wird Maurer an den Wochenenden zu den Spielen in die Heimat kommen.

Nico Bauer

Quelle: fussball-vorort.de

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