Alex Plabst: „Wir waren ein motivierter und starker Gegner für die Buchbacher.“

Nach 1:1 gegen Türkgücü: SE Freising schlägt TSV Buchbach

Freising gewann den Test gegen den TSV Buchbach.

Es läuft nicht schlecht für den SE Freising. Nach dem 1:1 gegen Türkgücü München traten die Freisinger im zweiten Testspiel erneut gegen einen Regionalligisten an und gewannen beim FC Buchbach mit 2:1. Von einem ordentlichen Auftritt seiner Truppe sprach Trainer Alex Plabst nach der Begegnung, „wir waren ein motivierter und starker Gegner für die Buchbacher“.

Die erste halbe Stunde verlief relativ ruhig, eine Chance für den SEF, zwei für Buchbach konnte man notieren. Doch in der 32. Minute war es mit der Ruhe vorbei. Robert Rohrhirsch spielte den aus der A-Jugend gekommenen Daniel Zanker an und der schoss aus halblinker Position flach ins Tor. Sieben Minuten später wurde Pascal Preller steil geschickt, flankte vor das Tor und da stand Andreas Hohlenburger und schoss aus kurzer Distanz zum 2:0 für den SEF ein.

In der 2. Halbzeit wechselte Plabst acht neue Spieler ein. Die hatten sich noch nicht so recht gefunden als Buchbach in der 60. Minute zum Anschlusstreffer kam. Thomas Breu verwertete dabei ein Zuspiel von Cinar Selcuk und ließ dem starken SEF-Torhüter Patrick Negele keine Chance. Plabst war darüber etwas verärgert: „Wir waren dem 3:0 nahe und leisten uns dann so einen individuellen Fehler“. Die Buchbacher drehten nun zwar etwas auf und drückten auf den Ausgleich, doch die Freisinger Abwehr hielt stand, auch weil Negele zweimal hervorragend parierte. Danach kam der SEF wieder stärker ins Spiel und hatte seinerseits noch ein paar gute Chancen.

Die 2:0-Halbzeitführung sei nicht unverdient gewesen, urteilte Plabst. Nach dem Wechsel sei seine Mannschaft allerdings etwas leichtsinnig geworden und das Spiel sei sehr Fehler behaftet geworden. Trotzdem lobte er die Truppe, einige Spieler hätten gegenüber dem Türkgücü-Spiel taktische Fortschritte gemacht.

1:1 gegen Türkgücü Ataspor

Einen gelungenen Einstand feierten die Spieler des SE Freising in die Serie der Vorbereitungsspiele bereits am Samstag. Mit Türkgücü Ataspor hatten sie es gleich mit einem Hochkaräter zu tun und bestanden den Test. 1:1 hieß es am Ende, ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Das Team der Münchner wurde völlig neu zusammengestellt, besteht fast ausschließlich aus Spielern, die zuvor 2. oder 3. Liga gespielt haben und die jetzt täglich trainieren und das zweimal am Tag. 

In der Anfangsviertelstunde konnte man allerdings keinen Leistungsunterschied feststellen, ganz im Gegenteil. Es waren erst drei Minuten gespielt, da lagen die Freisinger auch schon in Führung. Pascal Preller hatte mit einem wunderbaren Pass Andreas Hohlenburger angespielt und der ließ sich in seiner typischen Art die Chance nicht entgehen. Auch danach gefielen die Freisinger, hatten sogar mehr vom Spiel und waren in den Zweikämpfen hellwach. Zwei weitere Chancen durch Hohlenburger waren die Folge, einmal vergab Robert Rohrhirsch in guter Position. Erst langsam fand Türkgücü ins Spiel und kam auch zu Chancen.

Nach dem Wechsel führte dann in der 50. Minute ein Abspielfehler zum Ausgleich. Der gute Torhüter Boris Hrvacanin hatte gegen den strammen Schuss keine Chance. Die Gastgeber wurden jetzt immer stärker und schnürten die Freisinger teilweise regelrecht ein, doch der SEF kämpfte und verteidigte das Unentschieden bis zum Schluss.

Trainer Alex Plabst war sowohl mit dem Ergebnis als auch mit dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufrieden. „Es war ein schwerer, harter Test gegen eine Regionalligamannschaft, die in die 3. Bundesliga aufsteigen will“, sagte er, „wir sind schließlich nur ein normaler Landesligist“. Besonders in der 1. Halbzeit hätten es seine Mannen recht ordentlich gemacht und davon profitiert, dass die Türken "ihre Möglichkeiten nicht abgerufen haben". In der 2. Halbzeit habe sein Team dann "mit toller Moral verteidigt". Auch Türkgücü-Trainer Rainer Maurer bescheinigte dem SEF, ein „anständiger Testgegner“ gewesen zu sein und sich tapfer gewehrt zu haben.

Für den SEF im Einsatz gegen Buchbach waren: Patrick Negele, Andreas Schredl (60. Florian Schmuckermeier), Sebastian Hofmaier, Michael Schmid (46. Jonas Mayr), Florian Bittner, Robert Rohrhirsch (60. Dominik Schleicher), Florian Machl (46. Josef Moosholzer), Lukas Treffler (46. Sebastian Thalhammer), Daniel Zanker (46. Kevin Günnaydin), Pascal Preller (60. Nikolai Davydov), Andreas Hohlenburger (60. Daniel Gädke).

Für den SEF im Einsatz gegen Türkgücü waren: Boris Hrvacanin, Andreas Schredl, Sebastian Hofmaier (46. Florian Bittner), Michael Schmid, Osaro Aiteniora, Sebastian Thalhammer, Jonas Mayr (70. Kevin Günaydin), Robert Rohrhirsch (60. Josef Moosholzer), Pascal Preller (60. Florian Machl), Lukas Treffler, Andreas Hohlenburger (70. Daniel Zanker).

Quelle: fussball-vorort.de

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