"Wir beißen uns gut durch"

Brachte die Löwen mit dem 1:0 auf die Siegerstraße: Nikolas Ledgerwood.
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Brachte die Löwen mit dem 1:0 auf die Siegerstraße: Nikolas Ledgerwood.

Osnabrück - Bierofka raus, Schwarz raus, Lars Bender raus, dann noch die Kokain-Gaudi um Berkant Göktan – labile Naturen könnten ob solcher Nachrichten schon mal kollabieren.

Doch was machen die Löwen? Sie siegen. Und schießen die Probleme einfach weg.

„Die Stimmung stimmt bei uns. Wir freuen uns auf jedes Spiel“, brachte es Nikolas Ledgerwood gestern nach dem Sieg in Osnabrück auf den Punkt. Einem Dreier, zu dem er auch selbst Zählbares beigetragen hatte. „Endlich mein erstes Profitor für Sechzig, das wurde auch Zeit“, freute sich der 23-Jährige, der schon gegen Fürth eine tadellose Partie als Lars Bender-Ersatz hingelegt hatte. Warum es plötzlich so gut läuft beim Kanadier? „Ich habe jetzt eine Position auf links, wo ich mehr nach vorne machen kann und öfters zum Abschluss komme.“

Es läuft halt einfach bei 1860. Das Pressing im Mittelfeld funktioniert, die erkämpften Bälle werden umgehend in die Spitze weitergeleitet. Und endlich stimmt auch die Chancenverwertung. Ausfälle? Unruhe? Das Selbstvertrauen ist stärker.

„Wir beißen uns gut durch“, strahlte Sven Bender. „Wir haben uns nicht beeinflussen lassen von den Querelen und sind noch enger zusammengerückt.“

Kritik gab’s trotzdem. Von Gregg Berhalter: „Wir sind gut gestanden, aber fußballerisch war’s noch nicht so gut.“ So reden Sieger.

cd/lk

VfL Osnabrück gegen den TSV 1860: Die Löwen in der Einzelkritik

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Quelle: tz

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