Wer vorne ranwill, muss gewinnen

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Reiner Maurer will "mit aller Macht" drei Punkte.

München - Der TSV 1860 München wittert noch einmal eine Chance, in den Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einzugreifen.

 Die “Löwen“ empfangen zunächst an diesem Samstag (13.00 Uhr) den Tabellendritten MSV Duisburg, eine Woche später folgt ein weiteres Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf. “Wir müssen das Spiel gewinnen, wenn wir noch nach vorne ranwollen“, sagte Trainer Reiner Maurer am Freitag zur ersten Aufgabe gegen den MSV, der sechs Punkte mehr hat. “Wir wollen mit aller Macht drei Punkte, um den Anschluss zu finden“, sagte Maurer.

Er sieht die Duisburger nach dem Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale in einem Stimmungshoch. “Sie bringen die Euphorie vom Pokalspiel mit“, sagte Maurer. Der Sieg gegen Kaiserslautern habe den MSV aber “sicher viel Kraft gekostet“, meinte Torjäger Benjamin Lauth: “Es ist nicht leicht, sich nach so einem Erfolg wieder auf die Liga zu kontrollieren.“

Maurer warnt seine Mannschaft vor der Kopfballstärke der Duisburger nach ruhenden Bällen: “Sie haben sehr starke Spieler bei Standardsituationen. Das wird für unsere Defensive die Hauptaufgabe sein.“

Personell gibt es Fragezeichen bei den “Löwen“: Innenverteidiger Stefan Bell laboriert an einer Fußverletzung, Daniel Bierofka plagt sich mit Rückenproblemen und einer Erkältung. Die Youngster Tarik Camdal und Kevin Volland erhalten eine weitere Chance.

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