Uwe Wolf: Schroth als Aufpasser

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Markus Schroth (r.) soll auf Löwen-Trainer Uwe Wolf aufpassen.

Jetzt hat es Uwe Wolf schwarz auf weiß, was er beim 0:1 in Fürth alles „verbrochen“ hat und warum er zwölf Minuten vor Schluss von Schiedsrichter Babak Rafati auf die Tribüne verbannt wurde.

Im Bericht des Unparteiischen steht: 19. Minute: Verwarnung wegen Gestikulierens und Abwinkens. 41. Minute: Coaching-Zone um einen Meter überschritten. 78. Minute: Erneutes Verlassen der Coaching-Zone. Energie- und Emotionsbündel Wolf: „Ich glaube halt, dass bei mir besonders aufmerksam hingeschaut wird, weil ich schon als Co-Trainer öfter aufgefallen bin.“

Die Löwen in Fürth

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Wolf muss jetzt eine Stellungnahme zu dem Bericht abgeben. Das Pikante an der Geschichte: Der Platzverweis des Löwen-Trainers zwei Wochen zuvor beim 3:2 in Ingolstadt ist ebenfalls noch nicht fertig bearbeitet. Derzeit warten beide „Vergehen“ von Wolf auf ein Urteil.

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Dass er sein Verhalten ändern muss – sollte er im nächsten Heimspiel gegen den VfL Osnabrück auf der Bank sitzen und nicht gesperrt sein –, ist Wolf bewusst: „Ich werde den Markus Schroth anweisen, dass er auf mich aufpasst und mich zurückhält, wenn ich wieder zu weit nach vorn preschen sollte.“

Aber eines gehe nicht, sagt der 41-Jährige: „Dass ich 90 Minuten auf der Bank sitze. Die Mannschaft braucht einfach auch ein permanentes Coaching.“

cm

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