Mit „Airnergy“-Energietankstellen sollen die Profis schneller regenerieren

Power-Luft für Lienens Löwen!

+
Aktiv-Sauerstoff für den Löwen-Kapitän: Benny Lauth an der blauen „Airnergy“-Energietankstelle

München - Nein, sie lassen nichts unversucht beim TSV 1860. Nach „Life Kinetic“, dem Gehirnjogging, das Co-Trainer Bernhard Winkler vor ein paar Wochen eingeführt hat, setzen sie an der Grünwalder Straße 114a nun auf eine neue Wunderwaffe.

Airnergy heißen die Atemluft-Optimierungsgeräte der gleichnamigen Firma aus Hennef nahe Bonn. „Power durch Aktiv-Sauerstoff!“ lauet die blaue Zauberformel. Die tz hat sie exklusiv ergründet.

Der Anstoß kam von Ewald Lienen. Vor zweieinhalb Jahren, bei einem Besuch im Fitnesszentrum seines Bekannten Dr. Elmar Wienecke in Halle/Westfalen, stieß der damalige Trainer von Panionios Athen auf eine interessante Apparatur: die Airnergy-Energietankstelle.

Auftakt bei 1860: Waldlauf statt Showtraining

Strahlender Sonnenschein am Montagnachmittag über dem Löwen-Trainingsgelände an der Grünwalder Straße - eigentlich wie gemacht für lockeres Ballspiel und ein paar Kabinettstückchen auf dem Rasen. Doch daraus wurde nichts. © al.
Trainer Ewald Lienen musste die zahlreichen Fans enttäuschen: Er schickte seine Spieler nicht auf den Trainingsplatz, sondern in den Wald. © al.
"Wir müssen arbeiten und kein Showtraining", sagte er zu den Anhängern. "Wir können nicht von 0 auf 100 auf den Platz gehen, wenn die Spieler eine Woche keinen Ball berührt haben." © al.
"Nächstes Mal schreiben wir auf die Homepage, wenn wir in den Wald gehen." © Fishing4
Im Personal gab es keine Überraschungen. Die Streichkandidaten Mathieu Béda und Benjamin Schwarz traten ihren Dienst an, einige wie Aleksandar Ignjovski oder Stefan Aigner waren noch im Weihnachtsurlaub, von Neuzugängen wie Eke Uzoma fehlte weit und breit jede Spur. Auf Nachfrage der Fans sagte Trainer Lienen zum Thema Uzoma: "Ja, das könnte was werden, wenn wir das wollen." © al.
Sandro Kaiser trägt Getränke. © al.
Auch er musste mit Richtung Wald. © al.
Mate Ghvinianidze wärmte seinen Kopf. © al.
Gabor Kiraly schreibt Autogramme. Er kam in kurzen Hosen, statt in Schlabberhose aus der Kabine. © al.
Philipp Tschauner, Michael Hofmann und Mathieu Béda © al.
Béda und Tschauner würden die Löwen wohl ziehen lassen - wenn sich denn ein interessierter Verein meldet. © al.
Auch Manuel Schäffler war noch da. © al.
König Ludwig und ein weiblicher Fan © al.
Auch Filip Tapalovic erschien zum Trainingsauftakt - er hat zwar keine Aussichten auf einen Vertrag, darf sich aber weiter bei seinem Ex-Verein fit halten. © al.
Käptn Lauth ... © al.
... kümmert sich um die Fans. © Fishing4
Auch Antonia Rukavina lehnt natürlich ... © al.
... keinen hingehaltenen Stift ab. © al.
Auch Ewald Lienen ... © Fishing4
... schreibt ein paar Autogramme. © Fishing4
Dann verlässt auch Lienen das Trainingsgelände. Nachdem der Trainer sich bei den Fans entschuldigt hat, dass es beim Trainingsauftakt diesmal wenig zu sehen gibt ... © al.
...  machte auch er ... © al.
... sich davon. © al.
Zum Glück kennt Lienen eine Abkürzung. © sampics
So hat er seine Spieler schnell eingeholt. © Fishing4
Da ist er schon. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © sampics
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4
Hier sehen Sie weitere Fotos vom Waldlauf. © Fishing4

Dabei handelt es sich um ein Gerät, das die Atemluft im Raum ansaugt und mittels patentierter Katalysatoren mit Energie anreichert. Atmet man die aktivierte Luft über eine Nasenbrille ein (eine Sitzung dauert zwischen 15 und 40 Minuten), soll dies bewirken, dass der Sauerstoff in den Körperzellen besser verwertet werden kann. Die (wissentschaftlich nicht belegten) Folgen sind laut Hersteller u.a. eine schnellere Regeneration nach Belastungen und eine Stärkung des Immunsystems. In über 500 Arztpraxen, Fitness- und Wellness-Centern in Deutschland lassen sich die Geräte inzwischen nutzen, zum prominenten Kundenkreis zählen u.a. Ottmar Hitzfeld, die Biathlon-Herren-Nationalmannschaft sowie die Bundesliga-Teams Leverkusen und Köln.

Die Winter-Transferbörse der Löwen: Wer könnte kommen, wer gehen?

Die Löwen blieben in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurück. Nach der Siegesserie geht aber vielleicht doch noch was nach oben. Im Winter wird der Verein daher vielleicht noch mal auf dem Transfermarkt aktiv. Gesucht werden vor allem ein Innenverteidiger und ein Stürmer. Das sind die Kandidaten. © Sampics
Eke Uzoma: Er ist der erste Neuzugang für die Rückrunde! Der 20-jährige Nigerianer verstärkt das defensive Löwen-Mittelfeld. Er kam vom SC Freiburg auf Leihbasis. © Getty
Fernando Cuerda: Der spanische Innenverteidiger absolviert ein Probetraining beim TSV 1860 München. Der 25-Jährige spielte zuletzt in Griechenland bei AO Kavala, zuvor kickte er unter anderem in den zweiten Mannschaften von Atlético Madrid und Sevilla. © Krammer
Oumar Kondé (links): Der Schweizer, einst Teamkollege von 1860-Co-Trainer Abder Ramdane in Freiburg, war zuletzt vom FC Zürich an den chinesischen Klub Chengdu Blades ausgeliehen und sollte sich im Probetraining für 1860 empfehlen. Vertrag bekam er aber am Ende keinen. ""Er kann uns im Moment nicht helfen", so Löwen-Trainer Lienen. "Er ist körperlich nicht in der notwendigen Verfassung, um sofort einzusteigen."" © Getty
Alfi Conteh-Lacalle: Der Stürmer absolvierte ein Probetraining beim TSV 1860 München. In der Jugend spielte er beim FC Barcelona, kickte dort unter anderem mit heutigen Weltstars wie Lionel Messi und Andrés Iniesta zusammen. Beim Probetraining konnte er allerdings nicht überzeugen. Lienen: „Wir brauchen Leute, die jetzt körperlich im Saft stehen", das sei bei Alfi nicht der Fall gewesen. © Mayer
Marco Vorbeck (links): Der 28-Jährige, einst bei Rostock (unter Lienen) ausgebildet, trainiert seit Freitag mit dem Regionalligateam. „Sechzig ist ein geiler Verein“, sagt Vorbeck, der sich seit seinem Aus in Augsburg im Sommer allein fitgehalten hat und nun wieder Anschluss sucht. Lienen zuversichtlich: „Mal schauen, wie sich das entwickelt, vielleicht wird Marco eine Überraschung. Er ist jedenfalls einer, der schon was vorzuweisen hat.“ In der Tat: Vorbecks erstes Profitor: mit Rostock im Olympiastadion 2002 (0:2). Und dann machte er noch einen Doppelpack mit Dresden 2005 beim 1:2 in der Arena. © Getty
Almong Cohen: Wie tz-online erfuhr, buhlen die Sechziger um den 21-Jährigen von Maccabi Netanya. Er gilt als eines der größten Talente Israels und bekam den Spitznamen "Gattuso Israels" verpasst. In seiner Körpergröße (1,70 Meter) und seiner Spielweise ähnelt er dem italienischen Weltmeister Gennaro Gattuso. Auch andere Vereine sind an ihm dran, etwa Cottbus, Bielefeld und Gladbach. Löwen-Sportdirektor Miki Stevic soll schon mit Cohen telefoniert haben. Tenor: Geh nicht zu den anderen, komm zu uns! © dpa
Jaouhar Mnari: Der Tunesier kommt beim 1. FC Nürnberg fast gar nicht mehr zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat Miki Stevic schon vor Saisonstart über eine Verpflichtung nachgedacht - es soll sogar Gespräche gegeben haben. Nach Informationen von tz-online wäre der 44-fache Nationalspieler auch zu einem Wechsel in die zweite Liga zu bewegen. Allerdings lässt der neue Club-Trainer Dieter Hecking ihn wohl nicht ziehen, und mit der Uzoma-Verpflichtung dürfte sich das Löwen-Interesse erledigt haben. © Getty
Kléber Pereira: Nach Informationen von tz-online war der 34-Jährige ein heißer Kandidat für den Sturm. Doch die Verhandlungen führten zu keinem Wechsel an die Grünwalder Straße. Er bleibt in Brasilien, wo er bei  Internacional unterschrieben hat. © AP
Josh Simpson: Nach Informationen von tz-online wollte der Kanadier schon vor der Saison unbedingt zum TSV 1860 München. Damals wurde daraus nichts. Jetzt spielt er bei Manisaspor in der Türkei groß auf. 1860 bekam Interesse und beobachtete den Flitzer, etwa kurz vor Weihnachten im Pokal gegen Besiktas. Aber: Wie tz-online erfuhr, sind auch Istanbuler Großclubs an ihm dran. Da können die Löwen wohl finanziell nicht mithalten. © Getty
Orestes: Der Brasilianer war zu Bundesliga-Zeiten Stammspieler bei Hansa Rostock, jetzt ist er nur noch Innenverteidiger Nummer 3. Wie tz-online erfuhr, könnte er sich einen Winter-Wechsel grundsätzlich vorstellen. Ins Profil der Löwen würde er jedenfalls passen: Er hat Erstliga-Erfahrung, kennt Deutschland und kann eine Abwehr führen. © Getty
Mohamed Dahmane: 1860 soll ein Auge auf den Offensiv-Wirbelwind vom FC Brügge geworfen haben. Das berichten belgische Medien. "Brügge-Manager Luc Devrou hat mich über eine Anfrage von 1860 informiert", bestätigt sein Berater Eric Depireux gegenüber tz-online. Zur Debatte stehe zunächst eine Leihe für die Rückrunde. © AP
Val Baiano: Auch der 28-Jährige wurde an der Grünwalder Straße thematisiert. Er schoss in der abgelaufenen Saison 18 Tore in der brasilianischen Serie A. Er ist jedoch aus dem Rennen und wechselt nach Mexico zu Monterrey. © Barueri
Isaac Boakye: Beim 1. FC Nürnberg darf der Ghanaer kaum mehr ran. Sollten sich die Löwen entscheiden, auf der Sturmposition nachzulegen, könnte er ein Thema werden © Getty
Kaká: Der Namensvetter des brasilianischen Weltstars steht noch bis 2012 bei Hertha BSC unter Vertrag. In der Hinrunde kam der Innenverteidiger beim Schlusslicht kaum zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat 1860 im Dezember angeklopft und sich nach seiner Situation erkundigt. Die da wäre: Hertha wäre wohl bereit, den 28-Jährigen für ein halbes Jahr in die 2. Bundesliga zu verleihen - zu fairen Konditionen. Mehrere Clubs, darunter auch Union Berlin, sind interessiert. © Getty
Peter Perchtold: Der "Kicker" berichtet von Gerüchten, wonach 1860 am Mittelfeldmann vom 1. FC Nürnberg interessiert sei. Der 1,89 Meter große Sechser kam in der Hinrunde beim Club gar nicht zum Zuge. Er könnte ins Profil der Löwen passen. © Getty
Thomas Kleine: Stefan Reuter wollte den Innenverteidiger einst unbedingt an die Isar lotsen - doch der 1,91-Meter-Hüne entschied sich für Mönchengladbach. Dort ist der Innenverteidiger ins Abseits geraten. Man würde ihm für einen Wechsel im Winter sicherlich keine Steine in den Weg legen. Vielleicht klappt eine Verpflichtung für die Löwen ja im zweiten Anlauf. Kleine würde mit Sascha Rösler einen alten Bekannten treffen. "1860 ist immer eine interessante Adresse", sagte sein Berater zu tz-online. © Getty
Lukas Sinkiewicz: Den Ex-Nationalspieler ereilte der Karriere-Knick. Bei Bayer Leverkusen kam er in der Hinrunde kaum zum Einsatz. Deswegen soll eine Ausleihe zur Debatte stehen, Energie Cottbus zeigt Interesse. Vielleicht wäre er ja auch einer für die Löwen. Doch klar dürfte sein, dass ein Sinkiewicz nicht ganz billig ist. © Getty
Mario Eggimann: Der Innenverteidiger hofft noch, auf den WM-Zug mit aufzuspringen und mit der Schweiz nach Südafrika zu fahren. Doch in der Hinrunde saß er bei Hannover 96 meist draußen. Deswegen dachte er zwischenzeitlich in den Medien über einen Wechsel nach. Doch das hat sich inzwischen erledigt: Eggimann bleibt in Hannover und will sich dort durchsetzen. © Getty
Daniel Baier: Er ist bei den Löwen als Spielmacher noch in bester Erinnerung. Sein Wechsel nach Wolfsburg verlief nicht so, wie es sich Baier gewünscht hatte. Nach einer Ausleihe nach Augsburg spielt der Ex-Löwe auch in dieser Saison unter Armin Veh keine Rolle. Ein Wechsel liegt nahe - und die Löwen sind ja dafür bekannt, ihre davongelaufenen Schäfchen gerne wieder zurück nach Giesing zu holen. Dem Vernehmen nach soll sich Baier über Dritte bei den Löwen ins Spiel gebracht haben ... © getty
Daniel Imhof: Der 35-fache kanadische Nationalspieler kam beim VfL Bochum nicht mehr zum Zug. Seine Frau stammt aus der Schweiz, nach Informationen von tz-online strebte der 32-Jährige deswegen einen Wechsel in südlichere Gefilde an. Er wurde den Löwen vor Weihnachten angeboten - die bissen aber bislang nicht an und holten lieber Uzoma. Imhof geht zu St. Gallen. © Getty
Steve Gohouri: Der Vertrag des Ivorers (29 Bundesliga-Spiele, 10 Länderspiele) bei Borussia Mönchengladbach aufgelöst. "Ich würde mir wünschen, dass es klappt", bewarb er sich auf tz-online für einen Wechsel. Und Miki Stevic sagt über Gohouri: „Er passt in unser Profil und würde uns gut zu Gesicht stehen.“ Doch Gohouri entschied sich anderweitig und unterschrieb in England bei Wigan Athletics. © Getty
Timo Staffeldt: Nach Informationen von tz-online gab es im Sommer lose Gespräche zwischen Ewald Lienen und dem damals vereinslosen Mittelfeldmann über einen Wechsel. Der Allrounder verlängerte dann doch für ein Jahr beim KSC. Gut möglich, dass das Eigengewächs aber bald eine neue Herausforderung sucht - vielleicht schon im Winter. Alemannia Aachen soll Interesse haben, vielleicht schaltet sich auch 1860 ein. © Getty
Filip Tapalovic: Auf einmal war er wieder da. Seit Oktober trainiert der vereinslose Ex-Löwe Filip Tapalovic wieder beim TSV 1860. Dennoch ist das ganze mehr eine Art Fitness-Erhaltungsprogramm. Eine feste Verpflichtung hat Ewald Lienen Mitte Dezember ausgeschlossen. © getty
Berkant Göktan: Viele Fans würden sich nichts mehr wünschen, als Berkant Göktan wieder im Trikot der Löwen zu sehen. Eine erste Anfrage von Miki Stevic und Coach Ewald Lienen blieb ohne Erfolg. Der Türke kickt jetzt in Thailand. © getty
Alexander Baumjohann: Wegen Alexander Baumjohann hat Miki Stevic bereits offiziell beim FC Bayern und beim Spieler selbst angefragt. Baumjohann wollte aber auf jeden Fall in der Bundesliga bleiben, deshalb kam ein Geschäft nicht zustande. Baumjohann wechselte zum FC Schalke 04. © dpa
Andreas Görlitz: Baumjohann blieb nicht das einzige Gesprächsthema, auch der Name Andreas Görlitz fiel. Allerdings kommt auch hier wohl kein Deal zustande - des lieben Geldes wegen. Den meisten Löwen-Fans ist Görlitz sowieso ein Dorn im Auge, seitdem er den FC Bayern als seinen Traumverein bezeichnet hat. © getty
Remo Meyer: Auch Ex-Löwe Remo Meyer taucht immer wieder in der Gerüchteküche auf. Der Schweizer ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Verein. Im April liefen bereits Gespräche zwischen Berater Wiggerl Kögl und den Sechzgern. Ob Miki Stevic Remo Meyer im Winter an die Isar holt? Nach so langer Zeit ohne Spielpraxis wäre Meyer wohl kaum die kurzfristig gewünschte Verstärkung. © getty
Marko Vukasovic: Er ist 18 Jahre jung und kommt vom serbischen Erstligisten Vojvodina Novi Sad. Der Montenegriner absolviert ein Probetraining bei den Löwen. Seine Position: Die Sechs oder die Acht. Stevic über den Jungen: „Vukasovic kann explodieren, eine Überraschung werden. Das ist einer, für den man später mal Geld bekommen kann.“ © Krammer
Benjamin Schwarz: Der Linksverteidiger verlässt die Löwen - doch seine Wohnung kann er behalten. Schwarz kommt bei den Vorstädtern des SpVgg Unterhaching unter. © getty
Antonio di Salvo: Der TSV 1860 München hat den ausgemusterten 30-Jährigen von der Gehaltsliste bekommen. Er wechselt zum Kapfenberger SV in die erste Liga Österreichs. Seit September durfte di Salvo in München nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainieren, weil es mit einem Wechsel im Sommer nicht geklappt hat. © getty
Florian Jungwirth: Er ist Europameister, war Kapitän der U20-Nationalmannschaft, doch bei den Löwen stand Florian Jungwirth noch nicht ein einziges Mal auf dem Spielfeld. Ewald Lienen legte ihm bereits zu Anfang der Saison einen Wechsel nahe, doch ein Probetraining in Aachen verlief ohne positives Ergebnis. Jetzt wechselt Jungwirth zu Dynamo Dresden. © getty
Mathieu Beda: Mathieu Beda stand bei den Löwen ganz oben auf der Streichliste. Nach Informationen von tz-online.de gab es Anfragen von OGC Nizza und aus Zypern. Inzwischen hat sich der einstige Buhmann aber zurück ins Team gekämpft und wird wohl bleiben. © getty
Marvin Pourie: Er kam mit etlichen Vorschusslorbeeren nach München, doch bei den Löwen fiel Marvin Pourie mehr neben dem Fußballplatz auf. Nach einer Schlägerei mit Torben Hoffmann im Training verließ er wortlos das Trainingsgelände und fiel bei Ex-Löwen-Coach Uwe Wolf in Ungnade. Ein Wechsel nach Kaiserslautern scheiterte im Sommer. Aber die Löwen müssen sich nun nicht mehr um ihn kümmern: Sein Leihvertrag wurde am 27. Januar aufgelöst. © getty
Ardijan Djokaj: Fehleinkauf. Dieses Prädikat hatte Ardijan Djokaj schnell bei den Löwen-Fans inne. In der Winterpause wurde der Vertrag mit dem Albaner aufgelöst. © getty
Philipp Tschauner: Er kam als großes Torwart-Talent aus Nürnberg, stellte seine Qualitäten im Löwen-Dress mehrfach unter Beweis - und doch landete Philipp Tschauner immer wieder auf der Bank. Seit bei den Löwen Gabor Kiraly als neue Nummer eins im Tor steht, muss sich der ambitionierte Torwart mit der Reservisten-Rolle zufrieden geben. Zur Winterpause gab es nach Informationen von tz-online zwei klärende Gespräche mit den Verantwortlichen. Ergebnis: Er bleibt zumindest in der Rückrunde ein Löwen-Spieler. © getty
Mathias Wittek (r.): Der 20-jährige Innenverteidiger wechselt zum FC Ingolstadt und erhält dort einen Vertrag bis 2012. © sampics
Mate Ghvinianidze: Er galt lange Zeit bei den Löwen als Rohdiamant. In seiner ersten Spielzeit beim TSV wählten ihn die Löwen-Fans zum besten Spieler der Saison, doch zuletzt fiel Mate Ghvinianidze immer wieder negativ auf. Im Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen verbannte ihn Trainer Ewald Lienen ganz aus dem Kader, weil er seine Schuhe vergessen hatte. Beim TSV ist man unzufrieden mit seinem Lebenswandel. Ghvinianidze spielt auf Bewährung. © getty
Aleksandar Ignjovski: Er ist bei den Löwen die große Nachwuchshoffnung. Im Sommer könnte Manager Miki Stevic die Option ziehen, den Löwen langfristig an den Verein zu binden. Bleibt die Frage, wie lange der finanzschwache TSV 1860 den talentierten Mittelfeldspieler dann noch halten kann. Hoffenheim und Bremen sollen die Fühler bereits ausgestreckt haben. © getty
Manuel Schäffler: „In der Dritten Liga könnten wir Manu überall hingeben“, sagt Ewald Lienen, „er muss spielen, damit er sich weiterentwickeln kann.“ Derzeit sieht es so aus, als ob Schäffler zum FC Ingolstadt ausgeliehen wird. Neben zahlreichen Drittligisten hatten auch Zweitligisten (u.a. Aachen) Interesse an Schäffler angemeldet. Doch da legte Lienen sein Veto ein: „Wir schicken ihn nicht zu einem Konkurrenten!“ © Getty
Kenny Cooper: Der US-Stürmer steht möglicherweise auf dem Absprung nach England zu Plymouth - zur Debatte steht eine Ausleihe. Das bestätigte sein Berater Kon Schramm gegenüber tz-online © sampics

Dieter Trzolek, der ehemalige Bayer- und heutige FC-Physiotherapeut, ist begeistert von der Hightech-Luftpumpe: „Viele Spieler fühlen sich besser und bersten geradezu vor Energie und Vitalität!“ Auch Lienen war 2007 sofort Feuer und Flamme: „Mit dem Gerät tankst du Energie, regenerierst schneller. Nach einem Selbsttest habe ich direkt ein paar Apparate für Panionios bestellt“, erzählt er.

Seine Spieler in Athen hätten die Innovation begeistert angenommen, auch er selbst benutze seine private Box täglich - auch am Schreibtisch („Damit ich genug Kraft für euch Journalisten habe“). Seit einigen Wochen kommen nun auch die Löwen-Profis in den Genuss optimierter Atemluft. Zwei Geräte stehen im Physio-Raum neben der Kabine. Nach den Trainingseinheiten wird bei den Behandlungen und Massagen „angedockt“. „Das ist eine praktische Sache“, sagt Benny Lauth.

„Du kannst es nebenbei machen ohne jeden Aufwand, und wenn es nur ein paar Prozent Leistung mehr rauskitzelt, dann hat es sich schon gelohnt.“ Erfolgsbaustein Airnergy? Natürlich hatte da auch Geschäftsführer Manfred Stoffers seine Finger im Spiel. „Ich habe unsere Apparate im Löwen-Design bestellt“, verrät er und grinst: „Das Auge atmet schließlich mit.“ Für den blauen Fanshop ist Airnergy freilich kaum geeignet. Die Basisversion kostet 2350 Euro, für die „Professional Plus“-Variante werden 5000 Euro fällig. Tiieeef Luft holen…

Ludwig Krammer

Quelle: tz

Auch interessant:

Meistgelesen

Die blaue Mängelliste - Darum tut sich 1860 so schwer
Die blaue Mängelliste - Darum tut sich 1860 so schwer
Toto-Pokal: Hiller wird zum Helden! Löwen siegen im Elfer-Krimi
Toto-Pokal: Hiller wird zum Helden! Löwen siegen im Elfer-Krimi
1860 siegt gegen Unterhaching: Hiller wird zum Pokal-Held
1860 siegt gegen Unterhaching: Hiller wird zum Pokal-Held
Daniel Bierofka: „Wir haben uns heute selber geschlagen“ 
Daniel Bierofka: „Wir haben uns heute selber geschlagen“ 

Kommentare