Maget: „Stadionchance gering“

Maget: Chance auf Rückkehr ins Grünwalder "sehr gering"

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Klappt ein Neubau des Sechzgers? Bis Ende März muss sich die Projektgruppe erklären

München - Noch bis Ende März hat die „Projektgruppe Stadionzukunft“ Zeit, dem Münchner Stadtrat ein überzeugendes Neubaukonzept für das Grünwalder Stadion vorzulegen.

Doch die Zeichen mehren sich, dass aus der angestrebten Heimkehr der Löwen auf Giesings Höhen nichts wird. Jüngstes Indiz: Der Auftritt von 1860-Vizepräsident Franz Maget bei der Winterversammlung der ARGE-Region 6 (Oberbayern Südost, Oberösterreich, Salzburg und Tirol) am Samstag.

„Wir würden es wollen, wenn es ginge!“ sagte Maget dort zum Stadionthema. „Die Chancen hierzu beziffere ich zwischen zehn und 15 Prozent als sehr gering, da hier mehrere Faktoren eine Rolle spielen.“

Bislang hatte sich Maget stets um Optimismus bemüht, wenn die Rede aufs „Sechzger“ kam – zuletzt bei der Delegiertenversammlung Ende November. Nun die Ernüchterung.

Doch noch lebt der Traum. Christian Waggershauser, Leiter der Projektgruppe zur tz: „Wir arbeiten mit Hochdruck an einer Lösung!“ Auch zur sportlichen Lage äußerte sich Maget: „Uns steht das Wasser immer bis zum Hals, und da wir immer unsere Jungen verkaufen müssen, treten wir auf der Stelle!“

In den vergangenen Jahren sei es „schwer erträglich“ gewesen, Fan von 1860 zu sein, dies müsse sich ändern. Behilflich wäre dabei ein Aufstieg. Dann ließe es sich eventuell auch in der Arena (über)-leben. Maget: „Das Stadion ist für die Zweite Liga nicht ausgelegt, es ist zu groß“.

Quelle: tz

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