Der Löwen-Trainer hofft auf bezahlbare Verstärkung für den Angriff

Brasilianer soll Lienen helfen

+
Ewald Lienen ging am Dienstag bei unangenehmem Wetter mit gutem Beispiel voran

München - Es sind stressige Tage derzeit für Ewald Lienen. So hofft der Löwen-Trainer nach wie vor, dass es bis zum Transferschluss am Sonntag mit der Verpflichtung eines neuen Stürmers und eines Abwehrspielers klappt.

Zudem bereiten ihm die verschneiten Plätze und damit die schlechten Trainingsbedingungen an der Grünwalder Straße Sorgen. Auf die Frage, wie er mit diesem Problem denn zurechtkommen wolle, antwortete er dann schon wieder in bewährt ironischer Art und Weise. „Na ja“, sagte Lienen, „wenn das Wetter so bleibt, dann melden wir uns entweder vom Spielbetrieb ab oder ich löse meinen Vertrag auf…“

Löwen im Schnee: Bilder vom Dienstag mit Rückkehrer Felhi

Rund 40 Grad Temperatursturz musste der vom Afrika zurückgekehrte Radhouene Felhi wegstecken. © sampics
In Angola hatte es 31 Grad, in München erwarteten ihn Minusgrade © sampics
Doch der Löwen-Abwehrchef gab Vollgas. © sampics
Schließlich braucht ihn Ewald Lienen in den nächsten Spielen © sampics
Der Löwen-Trainer baute vor und kam dick eingepackt zum Training. © sampics
Schnee an der Grünwalder Straße - darauf hätte Lienen gerne verzichtet. © sampics
Lienen schaute bei den Schneeräumarbeiten genau hin. © sampics
Wenn man jetzt eine Rasenheizung anwerfen könnte! © sampics
So schön die weiße Pracht auch sein mag: Für ein Training ist sie nicht gerade förderlich. © sampics
Auf die Frage, wie er mit diesem Problem denn zurechtkommen wolle, antwortete er dann schon wieder in bewährt ironischer Art und Weise. „Na ja“, sagte Lienen, „wenn das Wetter so bleibt, dann melden wir uns entweder vom Spielbetrieb ab oder ich löse meinen Vertrag auf…“ © sampics
Aber ein echter Löwe lässt sich auch von Wind und Wetter nicht von der Arbeit abhalten. Dann eben Lauftraining! © sampics
Sogar der Stein-Löwe bekam Puderzucker ab. © sampics
Deswegen ging Ewald Lienen mit gutem Beispiel voran © sampics
Er zeigte seinen Löwen, wie es geht! © sampics
Klar, dass es die Motivation der Spieler weiter steigert, wenn der Chef mitmacht © sampics

Er wird’s mit Sicherheit nicht tun, Manuel Schäffler möglicherweise schon – für ein halbes Jahr. Klappt es mit der Verpflichtung des neuen Angreifers, dann soll das 20-jährige Talent bis Saisonende ausgeliehen werden. Aber nicht zu einem Konkurrenten in der 2. Liga, aus der Schäffler vier Angebote vorliegen, sondern zu einem Drittligisten. Sportdirektor Miki Stevic: „Es gibt Gespräche mit dem FC Ingolstadt.“ 

Bei dem Neuen handelt es sich angeblich um einen Brasilianer, und die  Verhandlungen um seine Verpflichtung sollen seit mehreren Tagen intensiv laufen. Dass noch finanzielle Hürden im Weg stehen, gab Lienen durchaus zu: „Miki Stevic und ich kriegen die Tür bei Geschäftsführer Manfred in dieser Beziehung nicht so leicht eingerannt.“ Außerdem gibt es ja auch noch die Personalie Kenny Cooper. Der Amerikaner ist nach seinem Reha-Aufenthalt in Dallas seit zwei Tagen wieder in München und hat dort zwei Untersuchungen hinter sich. „Vielleicht kann Kenny ja schon am Mittwoch am Training teilnehmen“, hofft Lienen.

Von den Testspielern, die in den letzten Wochen auf Probe vorspielten, haben sich zwei bereits wieder verabschiedet: Der Schweizer Abwehrspieler Oumar Kondé und der spanische Stürmer Alfi. Lienen: „Wir brauchen Leute, die jetzt körperlich im Saft stehen, das ist bei den beiden nicht der Fall. Und da uns das Geld ja bekanntlich nicht bei den Ohren rauswächst, müssen wir auf die Verpflichtung von Spielern verzichten, die uns vielleicht erst in ein paar Monaten weiterhelfen.“

cm

Die Winter-Transferbörse der Löwen: Wer könnte kommen, wer gehen?

Die Löwen blieben in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurück. Nach der Siegesserie geht aber vielleicht doch noch was nach oben. Im Winter wird der Verein daher vielleicht noch mal auf dem Transfermarkt aktiv. Gesucht werden vor allem ein Innenverteidiger und ein Stürmer. Das sind die Kandidaten. © Sampics
Eke Uzoma: Er ist der erste Neuzugang für die Rückrunde! Der 20-jährige Nigerianer verstärkt das defensive Löwen-Mittelfeld. Er kam vom SC Freiburg auf Leihbasis. © Getty
Fernando Cuerda: Der spanische Innenverteidiger absolviert ein Probetraining beim TSV 1860 München. Der 25-Jährige spielte zuletzt in Griechenland bei AO Kavala, zuvor kickte er unter anderem in den zweiten Mannschaften von Atlético Madrid und Sevilla. © Krammer
Oumar Kondé (links): Der Schweizer, einst Teamkollege von 1860-Co-Trainer Abder Ramdane in Freiburg, war zuletzt vom FC Zürich an den chinesischen Klub Chengdu Blades ausgeliehen und sollte sich im Probetraining für 1860 empfehlen. Vertrag bekam er aber am Ende keinen. ""Er kann uns im Moment nicht helfen", so Löwen-Trainer Lienen. "Er ist körperlich nicht in der notwendigen Verfassung, um sofort einzusteigen."" © Getty
Alfi Conteh-Lacalle: Der Stürmer absolvierte ein Probetraining beim TSV 1860 München. In der Jugend spielte er beim FC Barcelona, kickte dort unter anderem mit heutigen Weltstars wie Lionel Messi und Andrés Iniesta zusammen. Beim Probetraining konnte er allerdings nicht überzeugen. Lienen: „Wir brauchen Leute, die jetzt körperlich im Saft stehen", das sei bei Alfi nicht der Fall gewesen. © Mayer
Marco Vorbeck (links): Der 28-Jährige, einst bei Rostock (unter Lienen) ausgebildet, trainiert seit Freitag mit dem Regionalligateam. „Sechzig ist ein geiler Verein“, sagt Vorbeck, der sich seit seinem Aus in Augsburg im Sommer allein fitgehalten hat und nun wieder Anschluss sucht. Lienen zuversichtlich: „Mal schauen, wie sich das entwickelt, vielleicht wird Marco eine Überraschung. Er ist jedenfalls einer, der schon was vorzuweisen hat.“ In der Tat: Vorbecks erstes Profitor: mit Rostock im Olympiastadion 2002 (0:2). Und dann machte er noch einen Doppelpack mit Dresden 2005 beim 1:2 in der Arena. © Getty
Almong Cohen: Wie tz-online erfuhr, buhlen die Sechziger um den 21-Jährigen von Maccabi Netanya. Er gilt als eines der größten Talente Israels und bekam den Spitznamen "Gattuso Israels" verpasst. In seiner Körpergröße (1,70 Meter) und seiner Spielweise ähnelt er dem italienischen Weltmeister Gennaro Gattuso. Auch andere Vereine sind an ihm dran, etwa Cottbus, Bielefeld und Gladbach. Löwen-Sportdirektor Miki Stevic soll schon mit Cohen telefoniert haben. Tenor: Geh nicht zu den anderen, komm zu uns! © dpa
Jaouhar Mnari: Der Tunesier kommt beim 1. FC Nürnberg fast gar nicht mehr zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat Miki Stevic schon vor Saisonstart über eine Verpflichtung nachgedacht - es soll sogar Gespräche gegeben haben. Nach Informationen von tz-online wäre der 44-fache Nationalspieler auch zu einem Wechsel in die zweite Liga zu bewegen. Allerdings lässt der neue Club-Trainer Dieter Hecking ihn wohl nicht ziehen, und mit der Uzoma-Verpflichtung dürfte sich das Löwen-Interesse erledigt haben. © Getty
Kléber Pereira: Nach Informationen von tz-online war der 34-Jährige ein heißer Kandidat für den Sturm. Doch die Verhandlungen führten zu keinem Wechsel an die Grünwalder Straße. Er bleibt in Brasilien, wo er bei  Internacional unterschrieben hat. © AP
Josh Simpson: Nach Informationen von tz-online wollte der Kanadier schon vor der Saison unbedingt zum TSV 1860 München. Damals wurde daraus nichts. Jetzt spielt er bei Manisaspor in der Türkei groß auf. 1860 bekam Interesse und beobachtete den Flitzer, etwa kurz vor Weihnachten im Pokal gegen Besiktas. Aber: Wie tz-online erfuhr, sind auch Istanbuler Großclubs an ihm dran. Da können die Löwen wohl finanziell nicht mithalten. © Getty
Orestes: Der Brasilianer war zu Bundesliga-Zeiten Stammspieler bei Hansa Rostock, jetzt ist er nur noch Innenverteidiger Nummer 3. Wie tz-online erfuhr, könnte er sich einen Winter-Wechsel grundsätzlich vorstellen. Ins Profil der Löwen würde er jedenfalls passen: Er hat Erstliga-Erfahrung, kennt Deutschland und kann eine Abwehr führen. © Getty
Mohamed Dahmane: 1860 soll ein Auge auf den Offensiv-Wirbelwind vom FC Brügge geworfen haben. Das berichten belgische Medien. "Brügge-Manager Luc Devrou hat mich über eine Anfrage von 1860 informiert", bestätigt sein Berater Eric Depireux gegenüber tz-online. Zur Debatte stehe zunächst eine Leihe für die Rückrunde. © AP
Val Baiano: Auch der 28-Jährige wurde an der Grünwalder Straße thematisiert. Er schoss in der abgelaufenen Saison 18 Tore in der brasilianischen Serie A. Er ist jedoch aus dem Rennen und wechselt nach Mexico zu Monterrey. © Barueri
Isaac Boakye: Beim 1. FC Nürnberg darf der Ghanaer kaum mehr ran. Sollten sich die Löwen entscheiden, auf der Sturmposition nachzulegen, könnte er ein Thema werden © Getty
Kaká: Der Namensvetter des brasilianischen Weltstars steht noch bis 2012 bei Hertha BSC unter Vertrag. In der Hinrunde kam der Innenverteidiger beim Schlusslicht kaum zum Zuge. Wie tz-online erfuhr, hat 1860 im Dezember angeklopft und sich nach seiner Situation erkundigt. Die da wäre: Hertha wäre wohl bereit, den 28-Jährigen für ein halbes Jahr in die 2. Bundesliga zu verleihen - zu fairen Konditionen. Mehrere Clubs, darunter auch Union Berlin, sind interessiert. © Getty
Peter Perchtold: Der "Kicker" berichtet von Gerüchten, wonach 1860 am Mittelfeldmann vom 1. FC Nürnberg interessiert sei. Der 1,89 Meter große Sechser kam in der Hinrunde beim Club gar nicht zum Zuge. Er könnte ins Profil der Löwen passen. © Getty
Thomas Kleine: Stefan Reuter wollte den Innenverteidiger einst unbedingt an die Isar lotsen - doch der 1,91-Meter-Hüne entschied sich für Mönchengladbach. Dort ist der Innenverteidiger ins Abseits geraten. Man würde ihm für einen Wechsel im Winter sicherlich keine Steine in den Weg legen. Vielleicht klappt eine Verpflichtung für die Löwen ja im zweiten Anlauf. Kleine würde mit Sascha Rösler einen alten Bekannten treffen. "1860 ist immer eine interessante Adresse", sagte sein Berater zu tz-online. © Getty
Lukas Sinkiewicz: Den Ex-Nationalspieler ereilte der Karriere-Knick. Bei Bayer Leverkusen kam er in der Hinrunde kaum zum Einsatz. Deswegen soll eine Ausleihe zur Debatte stehen, Energie Cottbus zeigt Interesse. Vielleicht wäre er ja auch einer für die Löwen. Doch klar dürfte sein, dass ein Sinkiewicz nicht ganz billig ist. © Getty
Mario Eggimann: Der Innenverteidiger hofft noch, auf den WM-Zug mit aufzuspringen und mit der Schweiz nach Südafrika zu fahren. Doch in der Hinrunde saß er bei Hannover 96 meist draußen. Deswegen dachte er zwischenzeitlich in den Medien über einen Wechsel nach. Doch das hat sich inzwischen erledigt: Eggimann bleibt in Hannover und will sich dort durchsetzen. © Getty
Daniel Baier: Er ist bei den Löwen als Spielmacher noch in bester Erinnerung. Sein Wechsel nach Wolfsburg verlief nicht so, wie es sich Baier gewünscht hatte. Nach einer Ausleihe nach Augsburg spielt der Ex-Löwe auch in dieser Saison unter Armin Veh keine Rolle. Ein Wechsel liegt nahe - und die Löwen sind ja dafür bekannt, ihre davongelaufenen Schäfchen gerne wieder zurück nach Giesing zu holen. Dem Vernehmen nach soll sich Baier über Dritte bei den Löwen ins Spiel gebracht haben ... © getty
Daniel Imhof: Der 35-fache kanadische Nationalspieler kam beim VfL Bochum nicht mehr zum Zug. Seine Frau stammt aus der Schweiz, nach Informationen von tz-online strebte der 32-Jährige deswegen einen Wechsel in südlichere Gefilde an. Er wurde den Löwen vor Weihnachten angeboten - die bissen aber bislang nicht an und holten lieber Uzoma. Imhof geht zu St. Gallen. © Getty
Steve Gohouri: Der Vertrag des Ivorers (29 Bundesliga-Spiele, 10 Länderspiele) bei Borussia Mönchengladbach aufgelöst. "Ich würde mir wünschen, dass es klappt", bewarb er sich auf tz-online für einen Wechsel. Und Miki Stevic sagt über Gohouri: „Er passt in unser Profil und würde uns gut zu Gesicht stehen.“ Doch Gohouri entschied sich anderweitig und unterschrieb in England bei Wigan Athletics. © Getty
Timo Staffeldt: Nach Informationen von tz-online gab es im Sommer lose Gespräche zwischen Ewald Lienen und dem damals vereinslosen Mittelfeldmann über einen Wechsel. Der Allrounder verlängerte dann doch für ein Jahr beim KSC. Gut möglich, dass das Eigengewächs aber bald eine neue Herausforderung sucht - vielleicht schon im Winter. Alemannia Aachen soll Interesse haben, vielleicht schaltet sich auch 1860 ein. © Getty
Filip Tapalovic: Auf einmal war er wieder da. Seit Oktober trainiert der vereinslose Ex-Löwe Filip Tapalovic wieder beim TSV 1860. Dennoch ist das ganze mehr eine Art Fitness-Erhaltungsprogramm. Eine feste Verpflichtung hat Ewald Lienen Mitte Dezember ausgeschlossen. © getty
Berkant Göktan: Viele Fans würden sich nichts mehr wünschen, als Berkant Göktan wieder im Trikot der Löwen zu sehen. Eine erste Anfrage von Miki Stevic und Coach Ewald Lienen blieb ohne Erfolg. Der Türke kickt jetzt in Thailand. © getty
Alexander Baumjohann: Wegen Alexander Baumjohann hat Miki Stevic bereits offiziell beim FC Bayern und beim Spieler selbst angefragt. Baumjohann wollte aber auf jeden Fall in der Bundesliga bleiben, deshalb kam ein Geschäft nicht zustande. Baumjohann wechselte zum FC Schalke 04. © dpa
Andreas Görlitz: Baumjohann blieb nicht das einzige Gesprächsthema, auch der Name Andreas Görlitz fiel. Allerdings kommt auch hier wohl kein Deal zustande - des lieben Geldes wegen. Den meisten Löwen-Fans ist Görlitz sowieso ein Dorn im Auge, seitdem er den FC Bayern als seinen Traumverein bezeichnet hat. © getty
Remo Meyer: Auch Ex-Löwe Remo Meyer taucht immer wieder in der Gerüchteküche auf. Der Schweizer ist immer noch auf der Suche nach einem neuen Verein. Im April liefen bereits Gespräche zwischen Berater Wiggerl Kögl und den Sechzgern. Ob Miki Stevic Remo Meyer im Winter an die Isar holt? Nach so langer Zeit ohne Spielpraxis wäre Meyer wohl kaum die kurzfristig gewünschte Verstärkung. © getty
Marko Vukasovic: Er ist 18 Jahre jung und kommt vom serbischen Erstligisten Vojvodina Novi Sad. Der Montenegriner absolviert ein Probetraining bei den Löwen. Seine Position: Die Sechs oder die Acht. Stevic über den Jungen: „Vukasovic kann explodieren, eine Überraschung werden. Das ist einer, für den man später mal Geld bekommen kann.“ © Krammer
Benjamin Schwarz: Der Linksverteidiger verlässt die Löwen - doch seine Wohnung kann er behalten. Schwarz kommt bei den Vorstädtern des SpVgg Unterhaching unter. © getty
Antonio di Salvo: Der TSV 1860 München hat den ausgemusterten 30-Jährigen von der Gehaltsliste bekommen. Er wechselt zum Kapfenberger SV in die erste Liga Österreichs. Seit September durfte di Salvo in München nicht mehr mit der ersten Mannschaft trainieren, weil es mit einem Wechsel im Sommer nicht geklappt hat. © getty
Florian Jungwirth: Er ist Europameister, war Kapitän der U20-Nationalmannschaft, doch bei den Löwen stand Florian Jungwirth noch nicht ein einziges Mal auf dem Spielfeld. Ewald Lienen legte ihm bereits zu Anfang der Saison einen Wechsel nahe, doch ein Probetraining in Aachen verlief ohne positives Ergebnis. Jetzt wechselt Jungwirth zu Dynamo Dresden. © getty
Mathieu Beda: Mathieu Beda stand bei den Löwen ganz oben auf der Streichliste. Nach Informationen von tz-online.de gab es Anfragen von OGC Nizza und aus Zypern. Inzwischen hat sich der einstige Buhmann aber zurück ins Team gekämpft und wird wohl bleiben. © getty
Marvin Pourie: Er kam mit etlichen Vorschusslorbeeren nach München, doch bei den Löwen fiel Marvin Pourie mehr neben dem Fußballplatz auf. Nach einer Schlägerei mit Torben Hoffmann im Training verließ er wortlos das Trainingsgelände und fiel bei Ex-Löwen-Coach Uwe Wolf in Ungnade. Ein Wechsel nach Kaiserslautern scheiterte im Sommer. Aber die Löwen müssen sich nun nicht mehr um ihn kümmern: Sein Leihvertrag wurde am 27. Januar aufgelöst. © getty
Ardijan Djokaj: Fehleinkauf. Dieses Prädikat hatte Ardijan Djokaj schnell bei den Löwen-Fans inne. In der Winterpause wurde der Vertrag mit dem Albaner aufgelöst. © getty
Philipp Tschauner: Er kam als großes Torwart-Talent aus Nürnberg, stellte seine Qualitäten im Löwen-Dress mehrfach unter Beweis - und doch landete Philipp Tschauner immer wieder auf der Bank. Seit bei den Löwen Gabor Kiraly als neue Nummer eins im Tor steht, muss sich der ambitionierte Torwart mit der Reservisten-Rolle zufrieden geben. Zur Winterpause gab es nach Informationen von tz-online zwei klärende Gespräche mit den Verantwortlichen. Ergebnis: Er bleibt zumindest in der Rückrunde ein Löwen-Spieler. © getty
Mathias Wittek (r.): Der 20-jährige Innenverteidiger wechselt zum FC Ingolstadt und erhält dort einen Vertrag bis 2012. © sampics
Mate Ghvinianidze: Er galt lange Zeit bei den Löwen als Rohdiamant. In seiner ersten Spielzeit beim TSV wählten ihn die Löwen-Fans zum besten Spieler der Saison, doch zuletzt fiel Mate Ghvinianidze immer wieder negativ auf. Im Spiel gegen Rot-Weiß Oberhausen verbannte ihn Trainer Ewald Lienen ganz aus dem Kader, weil er seine Schuhe vergessen hatte. Beim TSV ist man unzufrieden mit seinem Lebenswandel. Ghvinianidze spielt auf Bewährung. © getty
Aleksandar Ignjovski: Er ist bei den Löwen die große Nachwuchshoffnung. Im Sommer könnte Manager Miki Stevic die Option ziehen, den Löwen langfristig an den Verein zu binden. Bleibt die Frage, wie lange der finanzschwache TSV 1860 den talentierten Mittelfeldspieler dann noch halten kann. Hoffenheim und Bremen sollen die Fühler bereits ausgestreckt haben. © getty
Manuel Schäffler: „In der Dritten Liga könnten wir Manu überall hingeben“, sagt Ewald Lienen, „er muss spielen, damit er sich weiterentwickeln kann.“ Derzeit sieht es so aus, als ob Schäffler zum FC Ingolstadt ausgeliehen wird. Neben zahlreichen Drittligisten hatten auch Zweitligisten (u.a. Aachen) Interesse an Schäffler angemeldet. Doch da legte Lienen sein Veto ein: „Wir schicken ihn nicht zu einem Konkurrenten!“ © Getty
Kenny Cooper: Der US-Stürmer steht möglicherweise auf dem Absprung nach England zu Plymouth - zur Debatte steht eine Ausleihe. Das bestätigte sein Berater Kon Schramm gegenüber tz-online © sampics

Quelle: tz

Auch interessant:

Meistgelesen

Samir Neziri vom FC Penzberg ist jetzt ein „Löwe“
Samir Neziri vom FC Penzberg ist jetzt ein „Löwe“
Schlägerei zwischen Meppen- und Löwen-Fans überschattet Remis: Ein Mensch schwer verletzt
Schlägerei zwischen Meppen- und Löwen-Fans überschattet Remis: Ein Mensch schwer verletzt
FC Memmingen startet Vorverkauf für Pokalkracher gegen Sechzig
FC Memmingen startet Vorverkauf für Pokalkracher gegen Sechzig
Löwen-Finanzboss Scharold schmeißt kurz vor Schluss hin: „Bergsteiger kennen das“
Löwen-Finanzboss Scharold schmeißt kurz vor Schluss hin: „Bergsteiger kennen das“

Kommentare