1860: Angst um Felhi nach dem Terroranschlag

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Radhouene Felhi

München - Nach dem Terroranschlag auf die togolesische Nationalmannschaft geht auch beim TSV 1860 die Angst um. Denn mit Radhouene Felhi befindet sich derzeit auch ein Spieler der Löwen in Angola beim Afrika Cup.

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Der 26-Jährige spielt für Tunesien. Wie es ihm geht, das will Sportdirektor Miki Stevic am Dienstag endlich persönlich in Erfahrung bringen. „Da werde ich versuchen, Radi am Telefon zu reichen“, sagte Stevic. „Natürlich machen wir uns jetzt Sorgen. Und sollte Felhi Probleme haben, werden wir uns bemühen, ihn zurück nach Deutschland zu holen.“

Felhis tunesischer Berater erklärte am Montag aber gegenüber der tz, dass das wohl nicht der Fall sein werde: „Die Sicherheitsmaßnahmen wurden massiv verschärft. Das tunesische Nationalteam hat jetzt, wie jedes andere teilnehmende Land auch, eine eigene Polizeieskorte, wenn es unterwegs ist, und außerdem gibt es in den Mannschaftshotels ganz scharfe Einlasskontrollen.“

Am Mittwoch bestreiten die Tunesier gegen Sambia ihr erstes Spiel. Felhi wird wohl ziemlich sicher dabei sein. Stevic: „Ich glaube nicht, dass er seine Mannschaft verlassen wird.“

LK

Quelle: tz

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