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Steinhart vor Freiburg-Spiel: „Es ist gut, dass es gleich weitergeht...“

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Von: Uli Kellner

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Die Löwen-Abwehr um Jesper Verlaat bei einer Torchance des 1. FC Saarbrücken.
Straffen, Löwen! Nach der Heimniederlage gegen Saarbrücken sind Verlaat, Steinhart und Co. bei Freiburg II gefordert. © Imago / Eibner

Wie die großen Freiburger in der Bundesliga surft die Sportclub-Reserve in der 3. Liga auf einer Erfolgswelle. Davon kann bei 1860 derzeit nicht die Rede sein.

Zum zweiten Mal torlos geblieben, neben drei Punkten auch Abwehr-Jungstar Leandro Morgalla verloren (Schienbeinprellung). Eine Sache gab es aber, der konnte Phillipp Steinhart Positives abgewinnen, als er am Sonntag zur Presse abkommandiert wurde, um die 0:1-Heimniederlage gegen Saarbrücken zu kommentieren. Der Vizekapitän sagte: „Es ist gut, dass es gleich weitergeht und wir am Mittwoch wieder drei Punkte holen können.“

Chance auf schnelle Wiedergutmachung

Klingt schlüssig in der Theorie, dürfte aber kein Selbstläufer werden bei den kleinen Freiburgern, die wie der gesamte Sportclub auf der Erfolgswelle surfen. Das Bundesligateam ist schärfster Verfolger des FC Bayern, die Drittligatalente sitzen dafür den Löwen im Nacken: 28 Punkte hat Freiburg II auf dem Konto, einen weniger als die Löwen, die aufpassen müssen, nicht auf den drei vorderen Plätzen in der Tabelle zu purzeln. Bitter: Durch Wiesbadens Sieg gegen Dresden am Dienstagabend (1:0) sind die Giesinger bereits auf den Relegationsrang abgerutscht. Der Ertrag zuletzt war dürftig: nur zehn Zähler aus acht Spielen.

Die 3. Liga ist leider kein Sprint. Auch ich wäre gerne mit 20 Punkten Abstand vorne.“

1860-Trainer Michael Köllner.

„Die 3. Liga ist leider kein Sprint“, sagte Trainer Michael Köllner in der Spieltagspressekonferenz am Montag: „Auch ich wäre gerne mit 20 Punkten Abstand vorne.“ Andererseits, fragt er sich: „Wenn du auf Rang zwei schon Druck hast, was hast du dann auf Rang fünf?“ Die Löwen wollen’s lieber nicht ausprobieren. Ein Sieg soll her im vorletzten Spiel des Jahres. Vorige Saison gab’s klare Siege (6:0, 2:1) – diesmal dürfte es nicht so einfach gehen.

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