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„Von subtropisch bis Welt geht unter“: Wetterfeste Löwen erleben Wetterextreme im Trainingslager

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Von: Uli Kellner

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Während des kurzen Gewitters mussten sogar die Löwen pausieren.
Während des kurzen Gewitters mussten sogar die Löwen pausieren. © Stefan Matzke

Am Dienstagnachmittag hat sich Führungskräfte-Coach Aleko Vangelis (44, Steinheim/Murr) das Team der Löwen vorgeknöpft.

Windischgarsten - Die wahre Charakterschulung gab es tags zuvor gratis – als Michael Köllner seine Mannschaft bei Starkregen auf dem Platz ließ, unterbrochen nur kurz, während es ganz schlimm gewitterte. Teamgeistfördernd quetschten sich die Spieler unter das Dach einer Holzhütte, ehe sie wieder rausgingen, um auf dem Platz, der zum Reisanbau getaugt hätte, spritzig weiter den Bällen hinterherzujagen.

Fabian Greilinger (li.) und Yannick Deichmann lassen sich vom Regen nicht unterkriegen.
Fabian Greilinger (li.) und Yannick Deichmann lassen sich vom Regen nicht unterkriegen. © Stefan Matzke

„Ich hatte nicht das Gefühl, dass Leib und Leben in Gefahr war“, sagte der 1860-Coach: „Das war doch schön, als dann rumgerutscht und ein bisschen im Wasser rumgegrätscht wurde.“ Tags drauf kletterten die Temperaturen wieder rasant – das andere Extrem. Selbst der Sonnenanbeter Köllner stöhnte: „Alle fünf Minuten ist ein anderes Wetter – von subtropisch bis Welt geht unter.“ Um Eintracht Frankfurt (ab Samstag in Windischgarsten) keine Schlammwüste zu hinterlassen, wichen die Löwen Dienstagvormittag auf den Rasen neben dem Stadion aus. Köllner: „Reine Fairnesssache. Wir wollen ja auch einen guten Platz vorfinden.“ (Uli Kellner)

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