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Vize-Präsident Sitzberger wettet: 1860 wird Meister, mit mindestens fünf Punkten Vorsprung

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Von: Uli Kellner

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Endlich wieder mittendrin im Getümmel: Im sechsten Test der Vorbereitung feierte Marcel Bär sein Comeback.
Endlich wieder mittendrin im Getümmel: Im sechsten Test der Vorbereitung feierte Marcel Bär sein Comeback. © sampics

Der TSV 1860 reist ungeschlagen aus dem Trainingslager in Windischgarsten ab. Und was noch viel wichtiger ist: ohne Verletzte.

Windischgarsten – Erst siegen, dann singen – das war der Löwen-Plan für Mittwoch, für den letzten Abend im Sommercamp 2022. Ehe es erstmals auch für Michael Köllners Profis zünftig wurde, mit Bier und Gesangsvorträgen der neuen Spieler, stand ein ernsthafter Test auf dem Programm – und wie gegen den SV Ried fünf Tage zuvor endete auch die Partie gegen den Linzer ASK mit einem 1:1-Unentschieden.

Der Vorjahres-Achte der Admiral-Bundesliga trug dazu bei, das Selbstvertrauen der Löwen zu stärken, das sich schon vor dem sechsten Testspiel dieser Vorbereitung (alle ohne Niederlage und mit nur zwei Gegentoren) der Zuversicht des Vizepräsidenten angenähert hatte. Die Wette von Hans Sitzberger mit Kult-Allesfahrer Roman Wöll: 1860 wird Meister, und zwar mit mindestens fünf Punkten Vorsprung auf Platz zwei. In einer Trainer-Umfrage von „liga3-online.de“ belegen die Löwen allerdings nur Platz vier.

TSV 1860: Laune und Form passen

Derlei Dominanz strahlten die Löwen zwar nicht aus gegen die abgezockten Linzer – zu berücksichtigen ist aber, dass anfangs zwei Sorgenkinder mitmischten, die Wochen bzw. Monate auf ihr Comeback hinarbeiten mussten: Rechtsverteidiger Marius Willsch (30 Minuten) und Torschützenkönig Marcel Bär (eine Halbzeit). Besser, da konkreter wurde der 1860-Vortrag nach dem Seitenwechsel, als Köllners Besetzung schon mehr nach A-Elf roch: Zwar mit Julius Schmid für Hiller im Tor, davor jedoch mit zehn Spielern, von denen man die meisten auch beim Ernstfall in Dresden auf dem Platz erwarten würde. Lannert, Morgalla, Verlaat, Rieder, Deichmann, Kobylanski, Lex, Greilinger und Lakenmacher. Letzter traf auch mit überlegtem Schuss zur Führung (60.), ehe Thomas Goiginger mit einem Schuss ins kurze Eck ausglich (70.). Das Fazit von Trainer Köllner: „Wir fahren ohne Verletzte nach Hause. Unter dieses Trainingslager können wir einen blauen Haken machen.“

Der Abend endete anders als am Freitag ohne Bengalos und Schmähgesänge, dafür mit Trällereinlagen der Neuzugänge, u.a. mit einem holländischen Rap von Oranje-Spaßvogel Jesper Verlaat. Der letzte Eindruck des Windischgarsten-Camps: Die Laune ist gut – und die Form auch. (Uli Kellner)

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