Rückrunden-Auftakt in der 3. Liga

Löwen-Drama in der Schlussphase gegen Meppen - Trotzdem springt der TSV 1860 auf einen Aufstiegsplatz

Die Löwen-Abwehr war gegen Meppen nur einmal richtig unter Beschuss.
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Die Löwen-Abwehr war gegen Meppen nur einmal richtig unter Beschuss.

Der TSV 1860 traf im Aufstiegsrennen der 3. Liga auf den SV Meppen. Die Partie im Ticker zum Nachlesen.

  • Der TSV 1860 traf zum Rückrunden-Auftakt in der 3. Liga auf den SV Meppen.
  • Gegen die Emsländer reichte es trotz Führung nur zu einem 1:1.
  • Trotz des verpassten Sieges springen die Löwen auf den zweiten Platz.

Update vom 24. Januar, 14.55 Uhr: Der TSV 1860 tat sich auf schwerem Geläuf im Grünwalder Stadion schwer gegen den SV Meppen und musste sich mit einem 1:1 begnügen. Nach dem glücklichen Treffer von Semi Belkahia schien der Bann gebrochen, doch die Emsländer schlugen wie aus dem Nichts zurück. Mit dem Remis überholen die Löwen vorerst den FC Ingolstadt und springen auf den zweiten Platz.

Michael Köllner ärgerte sich über die verlorenen Punkte. „Nach dem 1:0 wollten wir das Spiel nach Hause bringen. Hiller war heute ohne Beschäftigung, das ist hart. Schade, dass wir nur 1:1 gespielt haben“, so der Löwen-Coach.

Update vom 24. Januar, 11.22 Uhr: Holen die Löwen heute erstmals drei Siege in dieser Saison in Folge? Gegen Meppen soll der nächste Dreier im Aufstiegsrennen her. Um 13 Uhr geht‘s los im Grünwalder Stadion. Wir begleiten die Partie im Live-Ticker.

München - Der TSV 1860 empfängt zum Rückrunden-Auftakt den SV Meppen. Die Löwen wollen auch gegen die Emsländer ihre Aufstiegsambitionen untermauern.

Die Sechzger sind mitten drin im Aufstiegsrennen der 3. Liga. Mit dem 1:0 im oberbayrischen Derby gegen Ingolstadt letzten Montag festigten die Sechziger den Aufstiegs-Relegationsplatz und setzten die Kirsche auf ihre Hinrunden-Torte. Der Rückstand auf die Schanzer wurde auf einen Punkt und Tabellenführer Dynamo Dresden auf zwei Punkte verkürzt.

TSV 1860 - SV Meppen im Live-Ticker: Mölders bremst Euphorie

Den Siegtreffer besorgte einmal mehr Sturm-Opa Sascha Mölders. Das Mentalitätsmonster der Löwen führt die Torjägerliste mit 13 Toren an und wurde vom „kicker“ nach der Hinrunde als „Herausragend“, genauso wie Marco Hiller und Philipp Steinhart, eingestuft. Vom Aufstieg will der Kapitän aber noch nichts wissen, der sich nach dem Sieg gegen Ingolstadt erstmal sechs Wurstsemmeln machte

„Wir spielen am Sonntag gegen Meppen - das kannst du auch verlieren. Deswegen kannst du nicht sagen, wir wollen aufsteigen. Das war auch nie unser Ziel. Wir schauen von Spiel zu Spiel, auch wenn das keiner hören will“, sagte der 35-Jährige, um anzuschließen: „Aber wenn die Möglichkeit besteht, dass wir hoch können, würde ich mich nicht dagegen wehren.”

TSV 1860 - SV Meppen im Live-Ticker: Sechzig stark wie nie

Die Löwen stampfen derzeit auf einer Euphorie-Welle durch die Liga und sind das Team der Stunde. Nach der Herbstdelle mit fünf sieglosen Spielen in Folge hat die Elf von Trainer Michael Köllner das Momentum umgedreht. Zuletzt gab es vier Siege ohne Gegentor, dazu der Punkt für die Moral beim 2:2 gegen Wehen Wiesbaden nach 0:2-Rückstand. Nur die bittere Kreuzbandverletzung von Quirin Moll passt da nicht ganz ins Bild.

Richtig Freude machen aktuell neben Mölders vor allem Merveille Biankadi und Semi Belkahia. Der Winter-Neuzugang aus Heidenheim sorgte gegen Bayern II mit seinem Tor zum 2:0 für die Entscheidung, gegen Ingolstadt schickte er Sascha Mölders auf die Reise zum Siegtreffer. „Welcher Neuzugang hilft dir in den beiden ersten Spielen schon zu sechs Punkten?“, lobte Köllner. Der 22-jährige Belkahia, der Captain Tsubasa als Held seiner Kindheit angibt, hat sich in der Innenverteidigung festgespielt.

Bei all der Glückseligkeit gerät der Gegner fast schon zur Nebensache. Der SV Meppen mit Trainer Torsten Frings reist mit zwei Niederlagen ohne eigenen Treffer im Gepäck an die Grünwalder Straße. Die Emsländer kassierten zwar mit elf Niederlagen die meisten ligaweit, spielten aber erst einmal Unentschieden. Mit sieben Siegen steht Meppen derzeit zwei Punkte vor der Abstiegszone. Der Ex-Löwe Valdet Rama, mit drei Toren bester Torschütze der Emsländer, ist wegen Rückenproblemen fraglich.

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