„Ein großer Meilenstein“

So reagiert 1860-Investor Ismaik auf die Vertragsverlängerung von Bierofka

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Daumen hoch für die Vertragsverlängerung von Daniel Bierofka: Hasan Ismaik.

Daniel Bierofka bleibt bis 2022 Trainer des TSV 1860. Das freut auch den Hauptgesellschafter Hasan Ismaik, wie er bei Facebook schreibt.

München - Es war die wohl beste Nachricht für Löwen-Fans zum Start ins Wochenende. Am Freitag gab der TSV 1860 die Vertragsverlängerung mit Trainer Daniel Bierofka bekannt, dessen neues Arbeitspapier läuft bis 2022. Löwen-Geschäftsführer Michael Scharold betonte, dieser Schritt stünde „spiegelbildlich für das, was wir vorhaben: hier etwas ganz Besonderes aufzubauen, bodenständig und mit viel Kontinuität.“ Und das war in den letzten Jahren (abgesehen von der abgelaufenen Saison) selten der Fall.

Das lag auch an Hauptgesellschafter Hasan Ismaik. Doch bei der Vertragsunterzeichnung zeigen sich sowohl Vereinsseite als auch der Jordanier höchst zufrieden. Am Freitagabend meldete sich Ismaik via Facebook zu Wort. „Der neue Vertrag mit Daniel Bierofka ist ein großer Meilenstein in einer Zeit, in der die Trainer von einem Verein zum nächsten wechseln“, schreibt er. „Umso mehr rechnen wir es ihm an, dass Daniel trotz einer schwierigen Zeit den Glauben an die Löwen nie verloren hat. Wenn wir ihn alle unterstützen, gehe ich davon aus, dass dies nicht die letzte Verlängerung mit ihm ist.“ Bierofka solle zudem „für das neue, respektvolle und erfolgreiche Sechzig stehen. Mit Bierofka kann sich jeder Löwe identifizieren.“ Die Unterschrift wertet Ismaik als Vertrauensbeweis dem Verein gegenüber.

Sein Statement beschließt er mit einem klaren Hinweis, dass auch er und seine Vertrauensleute Anteil an diesem wichtigen Fingerzeig für die Zukunft haben: „Was ich nicht unerwähnt lassen will: Die Vollzugsmeldung ist auch der Verdienst meiner beiden Aufsichtsräte Saki Stimoniaris und Peter Cassalette.“  Ismaik hatte erst vor neun Tagen den Löwen zwei Millionen Euro zur Verfügung gestellt, mit denen der Spielerkader verstärkt und die Verträge des Trainer- und Funktionsteams verlängert werden sollte.

Der Hauptgesellschafter war in der abgelaufenen Aufstiegssaison bei keinem Löwen-Spiel persönlich anwesend, ausstehende Zahlungen hatten zum Absturz von der 2. Liga in die Regionalliga Bayern geführt.

fw

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