778 Tage nach ihrem größten Tag

Was machen die Aufstiegs-Helden der Löwen jetzt? Einer musste seinen neuen Verein googeln

Unvergessene  Superjoker: Simon Seferings traf im Relegations-Rückspiel zum 2:2, Benjamin Kindsvater hatte den Elfmeter zum 1:2 rausgeholt.
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Unvergessene Superjoker: Simon Seferings traf im Relegations-Rückspiel zum 2:2, Benjamin Kindsvater hatte den Elfmeter zum 1:2 rausgeholt.

Vor der Neuauflage der Relegation 2018: Die Aufstiegshelden von Seferings bis Kindsvater – und was aus ihnen geworden ist.

München – 4 aus 15. Von den Aufstiegshelden 2018 gehören nur noch Torhüter Marco Hiller, Kapitän Sascha Mölders, Sechser Daniel Wein und der beim Wiedersehen mit Saarbrücken (Mittwoch, 19 Uhr, bei tz.de im Live-Ticker) gesperrte Phillipp Steinhart dem aktuellen Löwen-Kader an. Eine komplette Elf hat Giesing nach und nach verlassen – wir zeigen von B wie Berzel bis Z wie Ziereis, was aus den Relegationsteilnehmern vom 24./27. Mai 2018 geworden ist.

Aaron Berzel: Weiterhin in München, hält jetzt aber für einen anderen Drittligisten die Knochen hin: für den neuen 1860-Rivalen Türkgücü, wo der einstige Westkurvenliebling Stammspieler ist.

Michael Görlitz: Nach dem späten 3:2 im Hinspiel zum Zeitschinden eingewechselt. Der frühere Zweitligaprofi erholt sich beim Sechstligisten ASV Neumarkt von einem Kreuzbandriss und lässt sich parallel dazu zum Produktdesigner ausbilden.

Nico Karger: Wollte Mentor Daniel Bierofka nach Innsbruck folgen, ist dann aber im Saarland gelandet: Beim Südwest-Regionalligisten SV Elversberg, den King Karges nach eigener Auskunft „erst mal googlen“ musste.

Benjamin Kindsvater: Wie das Rückspiel wohl ohne den von Kindsvater provozierten Strafstoß ausgegangen wäre? Das 1:2 (von Mölders verwandelt) reanimierte die Löwen. Nach viel Verletzungspech versuchte der Flügelflitzer zuletzt, bei seinem Ex-Verein Burghausen zu landen.

Christian Köppel: Unvergessen, wie er Mölders im Hinspiel per Hacke das 3:2 auflegte. 3. Liga war ihm dann nicht mehr vergönnt, auch nicht mit Nachfolgeverein Schweinfurt. Nach Kurzzeit-Arbeitslosigkeit jetzt in Augsburgs Regionalligamannschaft untergekommen.

Kodjovi Koussou: Noch vor Corona war für ihn in Bayreuth Schluss. Seither auf der Suche nach einem Verein.

Jan Mauersberger: Nahtloser Wechsel vom Abwehrzentrum in die Marketingabteilung des TSV 1860.

Simon Seferings: Sein 2:2 im Rückspiel – ein Jokertor für die weißblaue Ewigkeit (83. Minute). Danach hat den Mittelfeldspieler das Glück verlassen: Garching-Leihe, Vertragsende bei 1860 im Sommer, seither auf der Suche.

Felix Weber: 2004 „als kleiner Zwerg und Fan“ (O-Ton Weber) zu 1860 gestoßen, im Sommer 2020 schweren Herzens gegangen. Der Kapitän der Aufstiegsmannschaft wartete vergeblich auf ein neues Vertragsangebot. Bei Rot-Weiss Essen, einem anderen tief gefallenen Traditionsverein, versucht der Ohlstädter einen Neuanfang.

Eric Weeger: Zurück zu den Wurzeln. Nach neun Jahren bei 1860 kickt der Mittelfranke jetzt wieder in seiner Heimat – bei der fünftklassigen SpVgg Ansbach.

Markus Ziereis: Der Aufstiegsexperte (2 x mit Regensburg, 1 x mit 1860) hat gerade sein Debüt für die SpVgg Bayreuth hinter sich (0:1 gegen Rosenheim). Ein ganz neues Gefühl für den Ex-Joker vom Dienst: Diesmal wurde er ausgewechselt.

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