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Comeback nach drei Monaten: 1860 mit Bär nach Bayreuth

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Von: Uli Kellner

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1860-Stürmer Marcel Bär joggt mit einem Grinsen im Gesicht.
Gut gelaunter Torjäger: Marcel Bär ist endlich wieder fit - das sieht man ihm an. © IMAGO / Ulrich Wagner

Also doch: Exakt drei Monate nach seinem Mittelfuß kehrt Torjäger Marcel Bär in den Löwen-Kader zurück. Dafür gibt es neue Sorgen um Kapitän Stefan Lex.

Noch am Donnerstag hatte Michael Köllner ein großes Geheimnis aus der Personalie Marcel Bär gemacht. Auf Nachfrage, ob der Torjäger nach dreimonatiger Verletzungspause mit nach Bayreuth fahren wird, sagte der Löwen-Trainer: „Es ist einzig und alleine meine Entscheidung . . .“ Nach Informationen von merkur.tz und tz.de fiel sie zu Gunsten des genesenen Stürmers aus, der unter der Woche erstmals das komplette Mannschaftstraining mitmachen konnte. Für Bär war ein Platz im 1860-Bus reserviert, der sich am Freitag um die Mittagszeit auf den Weg nach Oberfranken machte.

Dort erwartet Bär und Co. ein schwer auszurechnender Aufsteiger (Samstag, 14.03 Uhr, live im BR und bei MagentaSport). Zwar verlor die SpVgg am Montag 0:3 beim Halleschen FC, einem Rivalen im Kampf um den Klassenerhalt. Zuvor jedoch hatte die „Oldschdodt“, wie die Einheimischen ihr Team nennen, achtbare Ergebnisse erzielt: 1:0-Sieg gegen Osnabrück und zuletzt 1:1 gegen Dresden. Laut Köllner werden die Löwen den Tabellenletzten nicht unterschätzen. „Sie haben immer einen defensiven Plan“, weiß der Coach: „Das ist keine Mannschaft, die in Schutt und Trümmern liegt.“ Eigens für das bayerische Derby stocken die Bayreuther das städtische Hans-Walter-Wild Stadion auf. Ausnahmsweise dürfen am Samstag 12 000 statt 10 000 rein, wobei die Hälfte der Zuschauer sicherlich mit dem Gästeteam sympathisieren wird.

 Sie haben immer einen defensiven Plan. Das ist keine Mannschaft, die in Schutt und Trümmern liegt.

1860-Trainer Michael Köllner über die SpVgg Bayreuth.

Offen war am Freitag zunächst, ob auch Kapitän Stefan Lex beim vorletzten Auswärtsspiel des Jahres dabei sein kann. Nach Informationen von db24 fehlte der Kapitän beim Abschlusstraining, offenbar aufgrund von Knieproblemen. Dabei hatte Lex gerade erst sein Comeback gefeiert und beim 3:1-Sieg gegen Wiesbaden auch direkt ein Tor vorbereitet (das 3:0 von Tim Rieder). Für Lex und die Löwen wäre es bitter, wenn der Sturmroutinier erneut eine Zwangspause einlegen müsste. Tröstlich für Köllner, dass er wenigstens wieder auf Marcel Bär zurückgreifen kann - zumindest für einen Jokereinsatz.

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