Wahlen im Zenith

Mitgliederversammlung des TSV 1860 im Live-Ticker - Reisinger wiedergewählt - Fragensteller wird angepöbelt

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Robert Reisinger bleibt 1860-Präsident.

Am Sonntag kam es in der Kulturhalle Zenith in Freimann zur Mitgliederversammlung des TSV 1860 München. Robert Reisinger wurde erneut zum Präsidenten gewählt.

  • Die Mitgliederversammlung von 1860 findet 2019 im Zenith statt.
  • Um 8.30 ist Einlass. Die Versammlung fängt um 10 Uhr an.
  • Robert Reisinger wurde erneut zum Präsidenten wiedergewählt.

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17.36 Uhr: Die Halle leert sich langsam. Der wiedergewählte Präsident kommt zum Schlusswort. Er erinnert nochmal an die Aktion „Vereinen statt spalten“. Reisinger verabschiedet sich mit den Worten: „Einmal Löwe, immer Löwe.“ Die Versammlung ist vorbei.

17.34 Uhr: Der Antrag soll in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung diskutiert werden um sich ein Stimmungsbild zu verschaffen. Reisinger sieht diesen Schritt als Notwendig. Reisinger sagt die Veranstaltung dauere eh schon so lange. „Wir diskutieren lieber im November da ist es etwas kühler.“

17.25 Uhr: Der Antrag vom Präsidium kann aber nicht gestellt werden, da es noch keine Antwort vom Gesellschafter gibt. Der Antrag muss erneut gestellt werden. Ismaik würde dem Antrag grundsätzlich zustimmen. Das Präsidium wartet auf einen Termin-Vorschlag des Gesellschafters.

17.24 Uhr: Der nächste Antrag kommt vom Präsidium. Sie wollen eine Kapitalerhöhung bei der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA durchführen. An der Kapitalerhöhung soll eine Beteiligungsgesellschaft teilnehmen, die dann ein weiterer, dritter Gesellschafter wird. Der Turn- und Sportverein München von 1860 e.V. nimmt an der Kapitalerhöhung nicht teil, so dass sich seine Beteiligungsquote an der Gesellschaft vermindert. Eine ausführliche Begründung des Antrags und Details zu der geplanten Kapitalmaßnahme erfolgen auf der Mitgliederversammlung.

17.23 Uhr: 400 Mitglieder stimmen für den Antrag 113 dagegen.

17.19 Uhr: Der nächste Antrag kommt von Jürgen Späth. Es geht um die Thematik „Montagsspiele“. Im Antrag heißt es: „Der Spieltag am Montag ist bei den Zuschauern im Stadion sehr unbeliebt. In vielen Fällen müssen die Zuschauer die Arbeitsstelle früher verlassen bzw. Urlaub nehmen. Bei Auswärtsspielen kommt zudem die späte Rückkehr und Beeinträchtigungen am folgenden Tag dazu. Kinder und Jugendliche können durch die späte Heimkehr das Spiel meist nicht live im Stadion verfolgen. Durch die Abschaffung des Montagsspiel in der 1. und 2. Bundesliga könnte das Montagspiel der 3. Liga für die TV Zuschauer deutlich bedeutsamer werden. Sollte sich dadurch eine wesentliche Erhöhung der TVGelder erzielen lassen, kann auf diesen Beschluss verzichtet werden. Die Einschränkung auf ein Heim- und Auswärtsspiel pro Saison soll sicherstellen, dass alle Vereine etwa die gleiche Anzahl an Spielen am Montagabend bestreiten. Die Beschränkung der Distanz zwischen den beiden Vereinen soll dazu beitragen, möglichst vielen Gästefans den Besuch des Spiels zu ermöglichen.“

17.18 Uhr: Der Antrag wurde mit 473 zu 105 Stimmen abgelehnt.

17.01 Uhr: Bei dem nächsten Antrag geht es darum, bei der nächsten Wahl 2020 mehrere Kandidaten bei der Wahl zur verfügung stehen sollen. Antragsteller Markus Rothdach sagt: „Mit der Bezeichnung Wahl verbinde nicht nur ich die Vorstellung einer demokratischen Entscheidung; Stichwort: „Freie Wahlen“. Hierunter verstehe ich insbesondere auch das Recht zu haben, zwischen mehreren Kandidaten für ein Amt wählen zu können. Eine Wahl ohne Auswahl ist für mich keine Wahl, sondern lediglich eine Wahlfarce.

16.54 Uhr: Der Antrag erhielt 591 Jastimmen  90 Neinstimmen und 137 Enthaltungen. Es wurde nicht die Erforderliche 3/4 Mehrheit erreicht und der Antrag somit abgelehnt.

16.48 Uhr: Ein Mann meldet sich zu Wort, dessen Vater im KZ war, er bittet darum, dass wie bei Eintracht Frankfurt AfD-Mitglieder künftig nicht mehr als Mitglieder zugelassen werden. Er hatte schon mehrere Briefe an das Präsidium geschickt, aber nie eine Antwort bekommen habe.

16.36 Uhr: Es folgt Tagesordnungspunkt 13: Die Anträge. Als Erstes geht es um den Antrag von Herbert Schröger. Es soll die Ziffer 2.1 geändert werden. Es geht um die Förderung der Funktion des Sports als verbindendes Element zwischen Nationalitäten, Kulturen, Religionen und sozialen Schichten. Der Verein soll  sich weltanschaulich, parteipolitisch und konfessionell neutral halten und zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehen. Der Antragsteller verweist auch auf den rechtsmotivierten Mord an Walter Lübcke.

16.30 Uhr: Die geänderte Geschäftsordnung des Verwaltungsrates wurde angenommen. Die Geschäftsordnung des Wahlausschusses wird ebenfalls angenommen. 

1860-Mitgliederversammlung: Reisinger und sein Präsidium werden wiedergewählt

16.24 Uhr: Hans Sitzberger wird mit 1036 zu 118 Stimmen wiedergewählt. Er nimmt die Wahl ebenfalls an. 

16.21 Uhr: Während noch über die Personalie Sitzberger abgestimmt wird verlassen zahlreiche Mitglieder ihre Plätze und suchen die Bar und die Toiletten auf.

16.17 Uhr: Heinz Schmidt wird mit 1049 zu 147 Stimmen wiedergewählt. Auch er nimmt die Wahl an.

16.10 Uhr: Robert Reisinger wird mit 1057 zu 542 Stimmen wiedergewählt. Applaus brandet auf. Die Anhänger würdigen Reisinger mit Sprechchören. Robert Reisinger nimmt die Wahl.

16.02 Uhr: Während im Zenith das neue Präsidium gewählt wird, hatten die Löwen ein Testspiel gegen Abensberg. Sie Blauen gewannen erneut zweistellig und knackten somit FC-Bayern-Rekord.

16.00 Uhr: Es wird der Antrag auf geheime Wahlen gestellt. Der Antrag wurde mit 1138 zu 319 Stimmen abgelehnt. 

15.56 Uhr: Reisinger stellt das Präsidium vor. Sie stehen für den Dialog mit den Fans. Sie wollen, dass der Verein weiterwächst. Sie stünden für Kontinuität.

15.55 Uhr: Jetzt ist es soweit, die Wahl des Präsidiums steht an.

15.53 Uhr: Der Verwaltungsrat vom Zeitraum 14.01 - 30.06.2018 wird mit 1135 zu 213 Stimmen entlastet.

15.50 Uhr: Der Verwaltungsrat vom Zeitraum 18.12.2017 - 13.01.2018 wird mit 1184 zu 201 Stimmen entlastet. 

15.44 Uhr: Der Verwaltungsrat vom Zeitraum 01.07.2017 - 17.12.2017 wird mit 1190 zu 213 Stimmen entlastet.

15.32 Uhr: Es folgt die Entlastung des Verwaltungsrates. Ein Mitglied stellt den Antrag, dass alle Verwaltungsräte einzeln entlassen werden sollen. Die Mehrheit der Mitglieder ist dagegen. Nur 101 Mitglieder stimmten dafür. Der Antrag ist abgelehnt.  

1860-Präsidium wird entlastet

15.31 Uhr: Robert Reisinger und Hans Sitzberger werden mit 1194 zu 344 Stimmen entlastet.

15.26 Uhr: Heinz Schmidt wird mit 1277 zu 196 Stimmen entlastet.

15.17 Uhr: Die Mehrheit stimmt gegen geheime Wahlen. Es wird weiterhin offen gewählt.

15.13 Uhr: Es wird abgestimmt, ob die Wahl geheim ablaufen soll. Nur sehr wenige Mitglieder sind dafür. 

15.06 Uhr: Die Aussprache zu den Berichten ist vorbei. Als nächstes steht die Entlastung des Präsidiums an.

14.58 Uhr: Der Abteilungsleiter der Behindertensport meldet sich zu Wort und dankt dem Sponsor „Die Bayrische“. Sie haben 30.000 Euro an die Abteilung gespendet. 

1860-Mitgliederversammlung: Wettberg kritisiert Präsident Reisinger 

14.46 Uhr: Reisinger waren Wettbergs Aussagen zu rückwärtsgewandt: „Das ist eine Veranstaltung die nach vorne Blickt.“ 

14.34 Uhr: Karsten Wettberg darf als nächster seine Frage stellen. „Liebe Löwen und Löwinnen ich wollte zuerst nichts sagen. Lieber Robert, du hast eine Rede gehalten, die nur aus Angriffen bestand.“ Er hätte gerne gesehen, dass die Meistermannschaft von 66 vor Ort geehrt wird, denn die hätten auch ihre Meinung gesagt. Sie würden auch alle Profifußball sehen wollen. Er bemängelt, dass die Bayern und Unterhaching die Löwen in der Jugendarbeit überholt hätten. Er fordert Profis für die Profiabteilung. Wettberg sagt, dass Ismaik nicht gehen werde. Man brauche nicht darauf zu hoffen. Am Schluss fordert er: „Robert schaff die Pyros ab!“

Karsten Wettberg spricht.

14.30 Uhr: Der nächste Redener fordert ein Verbleib im Grünwalder und setzt sich für einen Ausbau auf 30.000-35.000 Zuschauer ein und nicht auf 25.000 wie vom Präsidium geplant. Reisinger verweist auf die Machbarkeitsstudie, auf dessen Erscheinung man warten müsse.

14.25 Uhr: Die Aussprache zieht sich. Viele Mitglieder gehen aufs Klo oder etwas zum Essen oder Trinken holen.

Martin Hagen, FDP-Frakitonschef im bayerischen Landtag, unterstützt Präsidium

14.20 Uhr: Nun spricht Martin Hagen, FDP-Fraktionsvorsitzender im bayerischen Landtag. Er sei seit 20 Jahren Löwen-Fan. Die entäuschendste Saison sei die Abstiegssaison wo man viel Geld ausgab und mit „einer Söldnertruppe“ abstieg. Er sagt es gäbe noch viele Probleme: „Aber wir haben unser Seele wieder und das ist ein guter Anfang.“ Er denkt, dass der derzeitige Kurs der richtige ist und er werde das derzeitige Präsidium unterstützen.

14.16 Uhr: Reisinger sagt bezüglich der Pyro-Strafen: „Jeder Euro den man für den Schmarrn ausgeben muss schmerzt.“ 

14.09 Uhr: Der nächste Redner, ist enttäuscht, dass einer seiner Vorredner so angegangen wurde. Ihm ist es viel zu wenig, was der Präsident für das Zusammen im Verein getan hat. Er kritisiert aggressive Fans und Pyromanen. Das Geld für die Strafen solle lieber in die Jugend investiert werden. 

14.02 Uhr: Reisinger geht auf die Frage ein. Insolvenz ist nichts, was vom Himmel fällt. Da gibt es einen Insolvenzverwalter. Der Verein wird von einer Insolvenz der KGaA nicht betroffen sein. Er könne aber nicht sagen, ob die Plätze und das Stadion noch bespielbar wären, das läge bei der Stadt.

13.58 Uhr: Der nächste Redner fordert Applaus für Ismaik, da dieser die Fortführungsprognose unterschrieben habe und so die Insolvenz vermieden habe. Der Applaus ist überschaubar. Dann fragt er was passieren würde, wenn es doch mal zu einer Insolvenz kommen sollte.

13.40 Uhr: Es ist wieder ruhig. Reisinger beginnt seine Antwort. Der Präsident sagt, dass alle anderen Investoren-Vereine wie Hoffenheim, Hannover oder Leipzig nicht nur von den Investoren am leben gehalten werden, sondern auch Sponsoren haben. Nur 1860 müsse alleine auf den sturen Investor hoffen. Dem Vorwurf er sein ein Spalter widerspricht er deutlich. 

13.38 Uhr: Der Fragensteller Schummer wird angepöbelt. Daniel Bauer versucht die Situation zu beruhigen: „Lassen sie ihn in Ruhe.“ Die Security muss Schummer schützen.

Fragensteller wird angepöbelt - Security muss ihn schützen

13.32 Uhr: Der nächste Redner Dr. Thomas Schummer wird mit Buhrufen empfangen. Er zitiert Reisinge, der gesagt hatte, dass alle zusammenarbeiten sollen. Er fragt, was der Präsident davon habe umsetzen können. Er sagt Reisinger habe garnichts umgesetzt. Die Äußerung wird von Applaus und Buhrufen begleitet. Der Redner sagt der Präsident zerstöre den sportlichen Erfolg. Ohne Bierofka würde nichts laufen und dass er immer den anderen die Schuld gebe. Der Redebeitrag wird immer wieder unterbrochen. Schummer sagt: „Sie sind kein Brückenbauer, sondern ein Spalter.“ Die Stimmung wird immer aufgeheizter. Die verschieden Fanlager greifen sich verbal an. 

13.24 Uhr: Reisinger hofft bei der Überschuldung auf eine besser Zusammenarbeit mit Ismaik. Das Mitglied fragt, ob er alles getan habe, um das Problem zu lösen. Der Präsident erklärt, dass er nicht alles alleine entscheide, sondern das Präsidium zusammen: „Ich behaupten wir haben alles getan, um eine bessere Zusammenarbeit zu ermöglichen.“

13.16 Uhr: Ein Mitglied fragt nach der Perspektive des Grünwalder Stadions. Reisinger antwortet, dass es nichts neues zum Stadion gibt. Die Machbarkeitsstudie der Stadt wurde verschoben, die müsse man erst abwarten. 

13.09 Uhr: Das Mitglied Franz Hell sagt, er sei froh, dass sich Reisinger mittlerweile für den sprotlichen Erfolg einsetzte. Reisinger habe mal gesagt, dass ihm die erste Mannschaft am Arsch vorbei gehe. Reisinger wiederspricht: „Das stimmt so nicht.“ An dem Tag sei das Spiel um den Aufstieg der dritten Mannshaft gewesen und das sei ihm wichtiger gewesen, als das Spiel in der Arena. Außerdem habe er das in einer kleinen Privaten Runde gesagt und nicht auf einer Versammlung. Die Mitglieder applaudieren laut nach Reisingers Konter. Die Stimmung wird aufgeheizter.

13.06 Uhr: Mitglied Christian Jung fragt wegen dem Vereinsmuseeum nach. Präsident Reisinger erklärt, dass es eine Abreitsgruppe gibt. „Ich gebe zu das noch nicht so viel passiert ist“. Es dauere aber noch ein bis zwei Jahre, bis es ein Museeum gebe. 

13.04 Uhr: Es folgt die Aussprache zu den Berichten. Es gibt 18 Wortmeldungen. Daniel Bauer bittet sich kurz zu fassen.

12.51 Uhr: Die einzelnen Abteilungen werden vorgestellt. Die Boxer sind besonders erfolgreich. 

12.40 Uhr: Die Berichte der Abteilungen folgen. Vizepräsident Sitzberger wird gelobt: „Er ist sehr präsent in den Abteilungen.“ Auch das Engagement des restlichen Präsidiums wird gelobt.

1860 erneut mit negativem Eigenkapital

12.34 Uhr: Die Lösungsansätze sind unter anderem eine Verbesserung der Erlösstruktur und die Aufnahme von Dritten als Gesellschafter. 

12.28 Uhr: Die Bilanzstruktur sei erschreckend, sagt Bay. Die KGaA habe kein Eigenkapital, sondern ein negatives Eigenkapital von 22,2 Mio. Euro. „Die Konsolidierung des Präsidiums ist alternativlos“, sagt Bay. Die Verpflichtungen gegenüber der HAM & HI2 liegt bei knapp 50 Mio. Euro. Weil der Verein gegen die Eigenkapitalauflage verstoßen hat, muss eine Strafe von 135.000 Euro gezahlt werden.

12.27 Uhr: Das NLZ leide unter der derzeitigen Situation besonders, erklärt Bay. Die Personalkosten beim NLZ sinken nächste Saison von 1,2 Mio. auf 0,5 Mio. Euro. Das liege daran, dass der e.V. Personalkosten übernehmen wird. Bay dankt dem Verein dafür. Die Mitglieder applaudieren. 

12.18 Uhr: In der nächsten Saison in der 3. Liga gibt es laut Bay ein Erlöspotenzial von 10 bis 10,5 Mio. Euro. In der vergangenen Saison gab es wieder einen Fehlbetrag. Für die kommende wird ebenfalls mit einem Fehlbetrag gerechnet. Der Kader-Etat lag 18/19 4 Millionen Euro. Für 19/20 wird mit 3,4 Millionen Euro geplant. Ziel ist der Klassenerhalt.

12.13 Uhr: Jetzt ist der Bericht der KGaA an der Reihe. Karl-Christian Bay wird den Bericht präsentieren. Weil die Geschäftsführer Scharold und Gorenzel fehlen. Bay stellt den Jahresabschluss 17/18 vor. Der Jahresfehlbetrag liegt bei ca. 2,2 Millionen Euro. 

11.59 Uhr: Der Fanbeauftragte Sebastian Weber darf das Wort an die Mitglieder reichten. Derzeit gibt es ca. 530 Fanclubs die bei der ARGE gemeldet sind. Die Betreuung soll neu ausgerichtet werden. Seit dem 01.07.2019 liegt die Fanbetreuung bei der KGaA. Das Ziel ist eine bessere Bindung zwischen den Fanclubs. Es soll exklusive Vorteile für die gemeldeten Fanclubs geben. Voraussetzung: Mindestens 11 Mitglieder und Vorstand muss über 18 sein.

Verwaltungsrat schlägt Wiederwahl des Präsidiums vor

11.56 Uhr: Der Verwaltungsrat schlägt nun die Kandidaten für die Präsidiums-Wahl vor. Das amtierende Präsidium wird erneut zur Wahl vorgeschlagen. Einer der prägenden Faktoren der Entscheidung war die Kontinuität. 

11.47 Uhr: Jetzt folgt der Bericht des Verwaltungsrates. Die Verwaltungsräte sind bemüht alle Abteilungen zu besuchen. Der Rat habe auch die Aktion „Vereinen statt Spalten“ unterstützt.

11.35 Uhr: Es kommt es zum Jahresabschluss: Die Aktiva beträgt am 30.06.2018 3.317.067,56 Euro. Auf der Passivseite stehen ebenfalls3.317.067,56 Euro. Der Bilanzgewinn beträgt 2.863.592,74 Euro. Die Summe der Erträge liegt bei 3.679.502,88 Euro.

11.28 Uhr: Der Bericht des Schatzmeisters Heinz Schmidt folgt. Es gibt einen Rückblick auf die letzten fünf Jahre. Die Beiträge sind unter anderem gestiegen. Auch die Personalkosten sind gestiegen, man wolle ja nicht auf den Einnahmen sitzen bleiben. Das Eigenkapital ist ebenfalls gewachsen, auf 2.864.000 Euro. 

Sitzberger lobt die Abteilungsleiter unterschiedlichen Sportabteilungen

11.22 Uhr: Sitzberger steigerte die Anzahl der Firmenmitglieder in seiner Zeit als Vizepräsident. Das brachte ca. 20.000 Euro ein. Er wolle auch in Zukunft daran weiter arbeiten. Er bedankt sich bei allen Förderern.

11.14 Uhr: Der Bericht von Hans Sitzberger folgt. Viele Mitglieder stehen auf und verlassen die Halle. Sitzberger lobt die vielen Abteilungsleiter der unterschiedlichen Sportabteilungen im Verein. Die Mitgliederzahl habe einen Rekord gebrochen: 23.745 Mitglieder.

11.10 Uhr: Nun stellt Reisinger die Aktion „Vereinen statt Spalten“ vor. Sie wollen gegen die Verrohung der Sprache im Internet, aber auch im echten Leben vorgehen. Die Meinungsfreiheit ende dort wo andere Menschen beleidigt werden. Er ruft dazu auf gegensätzliche Meinungen zu akzeptieren. Die Mitglieder applaudieren.

11.05 Uhr: Das Präsidium mische sich nicht in das Tagesgeschäft der KGaA ein, sagt Reisinger. Er kritisiert aber die Personalpolitik Ismaiks. Jetzt zeigt er eine Grafik, die einen Zusammenhang zwischen der Höhe der Verschuldung und der sportlichen Lage zeigt. Je höher die Verschuldung, desto schlechter die sportliche Lage. Bei allen Gegensätzen, die die Gesellschafter haben, wollen trotzdem alle den Erfolg. Hier sieht er einen Ansatzpunkt, um zusammenzuarbeiten. 

11.00 Uhr: Der Präsident sagt, dass das Präsidium für das Wohl des Vereins zuständig sei. Wieder gibt es Buhrufe.

1860-Mitgliederversammlung: Reisinger will keine neue Verschuldung

10.57 Uhr: Reisinger will keine neue Verschuldung: „Das verstehen noch nicht alle im Verein, aber immer mehr.“ Wieder tobender Applaus. Er sagt, der Verein wolle den maximalen sportlichen Erfolg, aber nicht um jeden Preis. Applaus und Buhrufe mischen sich.

10.51 Uhr: Jetzt lobt der Präsident die Jugendarbeit und die Durchlässigkeit zu den Profis. Manfred Paula, Diplom-Sportökonom und DFB-Fußballlehrer, wird künftig im Nachwuchsleistungszentrum arbeiten. Auch das Budget für die Jugend wird erhöht. „Wer sagt bei den Junglöwen wär nichts los, hat entweder keine Ahnung oder verfolgt andere politische Ziele“, sagt Reisinger und erntet Applaus. 

10.44 Uhr: Der Präsident blickt auf das vergangene Jahr zurück. 30 Sportarten bietet der Verein an. Neuerdings sogar auch E-Sport. In der letzten beiden Jahren habe der Verein über 3000 neue Mitglieder hinzugewonnen. Reisinger spricht von einer positiven Entwicklung. Der Bau einer eigenen Sporthalle verzögert sich noch weiter. Der Verein wartet auf eine Bestätigung der Stadt. Er kritisiert die Stadt, dass sich nichts tut, obwohl man nach den „Nachbarn von der Säbenerstraße“ der mitgliederstärkste Verein der Stadt ist. 

10.40 Uhr: Die Berichte werden verlesen. Den Anfang macht Präsident Reisinger. Er spricht über die Satzungsänderung und lobt die Reform zu mehr Basisdemokratie im Verein. Die Mitglieder Applaudieren. Die neue Satzung stärke die Abteilungen. „Keine Satzung ist Perfekt, sie sind immer Verbesserungswürdig“, sagt Reisinger.

10.35 Uhr: Hans Sitzberger wird nun die aktiven Mitglieder ehren. Es wird Jessica Vollmann aus der Box-Abteilung geehrt. Sie belegte den dritten Platz bei der U17-EM 2019. Die Versammlung applaudiert für die Nachwuchsboxerin. 

10.32 Uhr: Es werden noch weitere Mitglieder zu Ehrenmitglieder ernannt. Die Personen sind seit 50 Jahren im Verein. 

10.31 Uhr: Die Meistermannschaft von 1966 wird einstimmig und unter großem Applaus zum Ehrenmitglied ernannt. 

Präsident Reisinger gedenkt der verstorbenen Mitglieder

10.29 Uhr: Präsident Robert Reisinger ehrt die Verstorbenen. Die Versammlung erhebt sich. 

10.28 Uhr: Auch das Protokoll der Mitgliederversammlung von 2018 wird genehmigt. 

10.27 Uhr: Es wird auch dieses Mal eine Tonaufnahme der Versammlung geben. 

10.25 Uhr: Es kommt zur Abstimmung über die Genehmigung der Tagesordnung. Mit einer eindeutigen Mehrheit wird sie genehmigt. 

10.19 Uhr: Daniel Bauer stellt fest, dass die Versammlung beschlussfähig ist. Es gibt keinen Widerspruch.

10.12 Uhr: Daniel Bauer wird fast einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt. Er bedankt sich für das Vertrauen.

10.11 Uhr: 961 stimmberechtigte Mitglieder waren um 10 Uhr anwesend. Daniel Bauer soll die Versammlung leiten. Reisinger bittet um Zustimmung für den Antrag. 

10.08 Uhr: Karsten Wettberg ist auch unter den Gästen.

10.05 Uhr: Präsident Robert Reisinger begrüßt die Mitglieder. Der Präsident  eröffnet die Versammlung und bedankt sich bei den Mitgliedern, die trotz der Hitze gekommen sind. ER hofft, dass die Veranstaltung schnell vonstattengeht und alle rechtzeitig Heim können. Reisinger bittet um faire und gesittete Diskussionen: „Wir sind alle eins, und zwar Löwen.“

TSV 1860: Start der Mitgliederversammlung verzögert sich

10 Uhr: Der Start der Mitgliederversammlung des TSV 1860 verzögert sich wohl um ein paar Minuten.

9.30 Uhr: In einer halben Stunde soll es losgehen. Während der vorderen Reihen schon ziemlich gut gefüllt sind, herrscht hinten in der Halle noch Leere.

8.57 Uhr: Der Weg von der U-Bahn zum Zenith ist mit Plakaten voll. Die Botschaft: Den e.V. Stärken.

Plakat an der U-Bahn-Station Freimann.

8.50 Uhr: Um 8.30 Uhr hat der Einlass begonnen. Noch füllt sich die Halle langsam. Trotz der frühen Uhrzeit ist es schon ziemlich warm im Zenith.

+++ Herzlich willkommen zu unserem Live-Ticker von der ordentlichen Mitgliederversammlung 2019 des TSV 1860 München e. V.. Die Veranstaltung findet erneut in der Kulturhalle Zenith in Freimann statt. +++

München - Großes Thema bei der Mitgliederversammlung des TSV 1860 ist die Wahl des Präsidiums. Robert Reisinger stellt sich wieder für das Amt zur Verfügung, außerdem kandidieren Heinz Schmidt und Hans Sitzberger als Vizepräsidenten. Investor Hasan Ismaik hatte sich zuletzt deutlich zur Personalie Reisinger geäußert und ihn scharf kritisiert - ebenso wie Geschäftsführer Michael Scharold.

Mitgliederversammlung des TSV 1860 München: Wer wird Präsident?

Auf der Tagesordnung stehen außerdem Klassiker wie Ehrungen und Berichte - aber auch Änderungen werden diskutiert. Es liegt ein Antrag zur Satzung von Herbert Schröger vor, darüber hinaus sind die Geschäftsordnungen des Verwaltungsrates und Wahlausschusses Thema.

Sportlich machten die Löwen zuletzt positive und negative Schlagzeilen: Immerhin wurde mit Dennis Erdmann ein erster externer Neuzugang verpflichtet, die Pleite im Testspiel gegen den FC Basel konnte er aber auch nicht abwenden. So oder so: Die Saison dürfte spannend werden - ebenso wie die Mitgliederversammlung. Bekommen Robert Reisinger und seine Amtskollegen das Vertrauen? In unserem Live-Ticker verpassen Sie nichts.

akl/md

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