Thomas Tuchel wollte ihn

Ex-Löwe stand vor Wechsel zu PSG - Jetzt erklärt er, warum der Deal scheiterte

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Thomas Tuchel wollte einen ehemaligen Schützling zu PSG locken.

Der TSV 1860 hätte von einem Wechsel von einem Ex-Löwen von Borussia Dortmund zu Paris Saint-Germain profitiert. Nun erklärt dieser, warum sich der Deal zerschlug. 

Update vom 29. Januar 2019: Die Hinrunde verlief nicht zwingend nach den Vorstellungen von Julian Weigl. Der 23-Jährige fand im BVB-Mittelfeld neben Axel Witsel und Thomas Delaney keinen Platz und kam kaum zum Zug. 

Im Winter fragte daher Ex-BVB-Coach Thomas Tuchel bei Borussia Dortmund an und wollte Weigl an die Seine locken. Das verriet der Mittelfeldspieler jetzt in der Sport Bild.

„Als Paris vor Beginn der Rückrunde Interesse an mir gezeigt hat, habe ich mir natürlich Gedanken um meine Zukunft gemacht“, sagte Weigl: „Ich wollte meine sportliche Situation verbessern. Und dass ich unter Thomas Tuchel gut funktionieren kann, ist kein Geheimnis. Ich habe den BVB-Verantwortlichen meine Gedanken mitgeteilt.“

Am Ende schoben Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke dem Ganzen einen Riegel vor. „Dass die Verantwortlichen mich nicht abgeben wollen, musste ich akzeptieren“, erklärt Weigl. 

Von schlechter Stimmung beim Sechser, der zuletzt in der Innenverteidigung zu überzeugen wusste ist allerdings keine Spur: „Jetzt liegt meine volle Konzentration darauf, mit dem BVB erfolgreich zu sein. Aktuell fühle ich mich deutlich wohler als in der Hinrunde.“

Video: Julian Weigl glänzt als Innenverteidiger beim BVB

Tuchel macht bei Weigl ernst - so viel würde ein Transfer 1860 einbringen

Update vom 20. Januar 2019: Der BVB will Julian Weigl unbedingt halten. Einem diskutierten Abgang zu PSG erteilte Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc nun erneut eine klare Absage: „Der bleibt in Dortmund“, sagte Zorc am Samstag im ZDF. Schon am 19. Spieltag könnte Weigl wieder auf dem Platz stehen, wenn der Spitzenreiter Borussia Dortmund den Krisenklub Hannover 96 empfängt. So sehen Sie die Partie am Samstag live im TV und im Live-Stream

Weigl hatte beim Rückrundenauftakt gegen RB Leipzig wegen zahlreicher Verletzungsproblemen des BVB erneut in der Innenverteidigung ausgeholfen. Zorc lobte Weigl für seine Leistung auf der ungewohnten Position. 

Update vom 15. Januar 2019: Schon seit vergangenem Sommer wird über einen Transfer von Ex-Löwe Julian Weigl zu Paris Saint Germain spekuliert. Nachdem der BVB bislang mit Blick auf einen Transfer Beton angerührt hat, soll sich nun Thomas Tuchel persönlich eingeschaltet haben. Wie Radio Monte Carlo berichtet, soll der PSG-Trainer nun telefonisch direkten Kontakt zu Weigl aufgenommen haben. Der ehemaliger Münchner wiederum soll einem Wechsel gegenüber positiv gestimmt sein und sogar schon seinen BVB-Kollegen gesagt haben, dass er wechseln wolle.

Laut Le Parisien würde PSG einen kompletten Transfer von Weigl einer Ausleihe vorziehen. Dann würden dem Blatt zufolge knapp 20 Millionen Euro Ablöse fällig werden. Allerdings könnte diese Summe noch einmal steigen. Vor allem, da der BVB Weigl nicht gehen lassen möchte, wird der PSG wohl einen zusätzlichen finanziellen Anreiz setzen müssen.

Video: Julian Weigl überzeugt auf ungewohnter Position

Julian Weigl zu PSG? 1860 würde profitieren

Wenn PSG Weigl wirklich komplett kauft und nicht nur ausleiht, würde auch der TSV 1860 profitieren. Im Transferfall würden die Münchner zehn Prozent der Transfer-Gelder bekommen. Das wären nach aktuellem Stand mindestens zwei Millionen Euro. In der aktuellen Lage des TSV Geld, das man gut gebrauchen könnte.

Tuchel sucht derzeit Verstärkung in der Mittelfeld-Zentrale. Auch der Wechselwille von Adrien Rabiot könnte hinter seiner erneuten Weigl-Offensive stehen. Für Weigl könnte ein Transfer einen ordentlichen Schub bedeuten. Beim BVB kommt er derzeit nicht wirklich zum Zug, während der 23-Jährige unter Thomas Tuchel einst zum BVB-Stammspieler wurde.

Update vom 7. Dezember 2018: Um Julian Weigl ist es ruhig geworden. Bei Borussia Dortmund kommt der Ex-Löwe einfach nicht mehr zum Zug, auch unter Trainer Lucien Favre hat sich das nicht geändert. Bei den bisherigen 21 Pflichtspielen des BVB stand er nur in sieben auf de Rasen und wirkte im Schnitt 67 Minuten mit - zu wenig für seine Ansprüche.

Deswegen steht nun ein Abschied im Winter im Raum. Wie die Bild erfahren haben will, soll der AS Rom an Julian Weigl Interesse haben. Das klingt auch aus Löwen-Sicht interessant, denn bekanntlich würde der TSV 1860 davon profitieren, wenn Weigl den Verein verlässt (Vertrag läuft noch bis 2021). Zehn Prozent der Ablösesumme, die der BVB erhält, würde direkt weiter an die Grünwalder Straße fließen. Wir erinnern uns: Im Sommer stand ein Wechsel zu PSG für 75 Millionen Euro im Raum - im blauen Fanlager begann man, von einem warmen Geldregen zu träumen.

Doch genau das wäre nun (vorerst) nicht der Fall, wenn Weigl denn wirklich in die ewige Stadt gehen würde. Der Grund: Die Römer wollen ihn zunächst für eineinhalb Jahre ausleihen. Für Julian Weigl und Borussia Dortmund wäre es aber wohl eine sinnvolle Lösung: Der 23-Jährige könnte auf höchstem Niveau Spielpraxis sammeln, und die Westfalen hätten einen Spieler weniger auf der Gehaltsliste.

Weigl-Wechsel nach Paris? BVB nennt finanzielle Schmerzgrenze, die 1860 träumen lässt

Update vom 17. Juli 2018: „Hierher wird er in den nächsten Tagen sicher nicht kommen.“ Das sagte Thomas Tuchel vor zweieinhalb Wochen über Julian Weigl, der angeblich von Borussia Dortmund zu Paris Saint-Germain wechseln sollte. Die nächsten Tage sind vorbei, PSG soll aber weiter um den 22-Jährigen buhlen. Angesichts der zehn Spieler für drei Positionen im BVB-Mittelfeld wäre ein Transfer für beide Seiten sinnvoll. Laut Informationen des französischen Journalisten Nabil Djellit („France-Football“) soll Dortmund die finanzielle Schmerzgrenze auf 75 Millionen Euro festgelegt haben.

Zur Erinnerung: Der TSV 1860 würde bei einem Weiterverkauf von Weigl, der 2015 für 2,5 Millionen Euro nach Dortmund gegangen war, kräftig profitieren. Zehn Prozent der Ablösesumme würde direkt weiter an die Grünwalder Straße fließen. Das wären bei 75 Millionen Euro satte 7,5 Millionen Euro für die Löwen.

Tuchel äußert sich zu Weigl-Gerüchten mit klarem Statement

Update vom 31. Juli 2018: Thomas Tuchel hat Gerüchte dementiert, wonach Paris Saint-Germain vor einer Verpflichtung des Dortmunder Mittelfeldspielers Julian Weigl steht. „Er hat sich mit uns geeinigt? Nein, das ist nicht der Fall. Soweit ich jedenfalls weiß“, sagte der neue Trainer des französischen Fußball-Meisters, dessen Team derzeit am International Champions Cup teilnimmt. „Und ich hoffe, ich weiß Bescheid über die Vorgänge hier. Hierher wird er in den nächsten Tagen sicher nicht kommen.“

Der ehemalige Dortmunder Coach machte aus seiner großen Wertschätzung für den 22 Jahre alten Weigl jedoch keinen Hehl: „Wir haben in Dortmund zusammengearbeitet. Er hatte bislang eine tolle Karriere und hat sich sehr gut entwickelt. Viele Clubs in Europa hätten ihn gerne in ihren Mannschaften. Er kann viele Teams verstärken.“

Weigl-Transfer hat für Tuchel oberste Priorität 

Update vom 30. Juli 2018: Kommt es nun zum Durchbruch bei der Personalie Weigl? Offenbar soll sich der deutsche Nationalspieler bereits mit Paris St. Germain einig sein. Einzig und allein die Einigung zwischen beiden Teams stehe noch aus, berichtet „Paris United“. 50 Millionen soll Borussia Dortmund für die Dienste des Ex-Löwen verlangen. Für Thomas Tuchel habe die Verpflichtung des 22-Jährigen oberste Priorität. 

Und auch der BVB soll bei der Suche eines Nachfolgers fündig geworden sein. Der Belgier Axel Witsel steht kurz vor einem Wechsel. Eigentlich hätte der WM-Fahrer bereits am heutigen Montag zum Medizincheck in Dortmund eintreffen sollen, doch es hakt noch bei der Ablösesumme. Sollte der Weigl-Deal tatsächlich über die Bühne gehen, verdienen die Löwen kräftig mit. Insgesamt zehn Prozent der Transfersumme fließen direkt auf das Konto der Blauen.      

Macht Tuchel ernst bei Weigl?

Update vom 23. Juli 2018: Wie geht es mit Julian Weigl weiter? Während das Talent einen rasanten Aufstieg vom Zweitligisten bis hin zum Nationalspieler machte, stagnierte seine Karriere in der vergangenen Saison. Bei Ex-Trainer Peter Stöger war der Borusse nicht immer gesetzt. Thomas Tuchel hingegen baute auf den Ex-Münchner. Und jetzt, da Tuchel in Paris tätig ist, würde er das anscheinend wieder gerne tun. Die BILD berichtet, dass der 44-Jährige den Deutschen gerne in seinem Team hätte. Um ihn von Dortmund loszueisen, müssten die Franzosen allerdings 50 Millionen Euro hinblättern. Für diese Summe kann Weigl anscheinend gehen. 

Dieses Entwicklung würde auch einen Geldregen für den TSV 1860 München bedeuten. Wie schon berichtet, kassieren die Blauen zehn Prozent von der Ablöse, die Weigl den Dortmundern einbringen können. Fünf Millionen würden dem TSV gut zu Gesicht stehen. Erst vor kurzem wurde der Geschäftsbericht aus der Abstiegssaison veröffentlicht - mit grausamen Zahlen

News vom 18. Mai: Ex-Löwe per Rekord-Transfer zu PSG? 1860 würde immenser Geldregen winken

München - Die Budgetfrage an der Grünwalder Straße für die neue Saison ist noch immer nicht geklärt. Wird der TSV 1860 frisches Geld von Hauptgesellschafter Hasan Ismaik annehmen - und wenn ja, in welcher Form? Davon abhängig ist, wie intensiv die Mannschaft noch verstärkt werden kann und wie schnell die Verträge mit dem Trainerteam um Daniel Bierofka verlängert werden können. Die Aufsichtsratssitzung der Fußball-GmbH am Mittwoch hatte keine wirkliche Entscheidung hervorgebracht. Allerdings könnte den Löwen zeitnah ein Geldregen ins Haus stehen, mit dem nicht geplant werden konnte.

Der Grund ist Julian Weigl. Wir erinnern uns: Nach der gewonnenen Relegation 2015 gegen Holstein Kiel wechselte der damals 19-Jährige für 2,5 Millionen Euro von Sechzig zu Borussia Dortmund. Sein Trainer beim BVB damals hieß Thomas Tuchel. Und genau dieser Tuchel übernimmt zur Saison 2018/19 den französischen Finanzkrösus Paris Saint-Germain. Laut Informationen der Bild-Zeitung versucht Tuchel nun, Weigl nach Paris zu lotsen. Als Ablösesumme stehen 35 bis 50 Millionen Euro im Raum - eine Mega-Summe angesichts des Preises, den Dortmund an 1860 gezahlt hat.

Julian Weigl (l.) im Duell mit Marius Wolf während des 1860-Trainings (Archivfoto vom 10.04.2015).

Für Sechzig allerdings hätte ein Wechsel Weigls zu PSG unmittelbare Auswirkungen. Der Grund: An einem Weiterverkauf von Julian Weigl kassiert der TSV 1860 zehn Prozent der Ablösesumme, die Borussia Dortmund erhält. In besagtem Rahmen wären das als 3,5 bis fünf Millionen Euro. Zum Vergleich: Der gesamte geplante Etat der Blauen im Falle eines Aufstiegs in die 3. Liga beläuft sich auf drei Millionen Euro. Übrigens: Mit Marius Wolf steht ein weiterer Ex-Löwe offenbar auf der Wunschliste des BVB.

Sollte PSG tatsächlich 50 Millionen Euro für Julian Weigl an Borussia Dortmund überweisen, wäre der Ex-Löwe zusammen mit Mesut Özil und Leroy Sané der teuerste deutsche Spieler aller Zeiten.

fw/ank

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