Ex-Löwe über seine Rückkehr nach Deuschland

Aigner: Rückkehr zu 1860? „Es war schnell klar, dass ...“

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Stefan Aigner verließ 1860 nach dem Abstieg aus der 3. Liga.

Stefan Aigner will mit dem KFC Uerdingen in der 3. Liga nicht nur mitspielen, sondern angreifen. Er wird auch auf den TSV 1860 treffen, mit dem er in Kontakt stand.

München/Krefeld - Es wird in dieser Saison zum Wiedersehen kommen zwischen Stefan Aigner und dem TSV 1860 München. Wann genau, das wird der Spielplan der 3. Liga für die Saison 2018/19 verraten, der in der kommenden Woche präsentiert werden wird. Aigner schloss sich nach seiner Rückkehr aus den USA dem KFC Uerdingen an, wurde zuvor aber auch mit den Löwen in Verbindung gebracht.

„Es ist ja auch kein Geheimnis, dass ich mich mit 1860-Trainer Daniel Bierofka getroffen habe“, berichtet der 30-Jährige im Interview mit dem Portal liga3-online.de. „Es war zunächst einmal ein freundschaftliches Treffen, weil wir seit unserer gemeinsamen Zeit beim TSV 1860 regelmäßig in Kontakt stehen und uns länger nicht gesehen hatten. Wir haben aber auch über meine Situation und eine mögliche Zusammenarbeit gesprochen. Es war allerdings schnell klar, dass daraus nichts wird. Zum einen war die Kaderplanung von 1860 München in der Offensive bereits abgeschlossen und zum anderen hatte ich mich schon dafür entschieden, mich dem KFC Uerdingen anzuschließen.“ Den Offensivspieler beeindruckt zudem, „dass sich Uerdingen trotz des Durchmarschs nicht damit zufrieden gibt, einfach nur in der 3. Liga mitzuspielen. Der Verein möchte eine gute Rolle spielen – und ich will meinen Teil dazu beitragen.“

Aigner über Abschied aus den USA: „Mir hat der Kick gefehlt“

Aigner berichtet zudem, die Krefelder hätten ihn bereits kontaktiert, bevor er seinen Vertrag in Colorado aufgelöst hatte: „Dass sich der Verein bereits zu einem so frühen Zeitpunkt um mich bemüht hat, hat mir imponiert. Als ich dann zurück in meiner Heimat München war, konnte mich KFC-Geschäftsführer Nikolas Weinhart dort bei einem persönlichen Gespräch vom Konzept des Klubs überzeugen.“ Der gebürtige Münchner unterschrieb trotz Angebote aus höheren Ligen beim KFC einen Vertrag bis 2021.

Als Grund für die Rückkehr aus der Major League Soccer (MLS) nannte er die Atmosphäre in den USA. Zwar laste auf den Spielern dort weniger Druck, „wenn man aber wie ich zuvor lange in der 1. und 2. Bundesliga in Deutschland gespielt hat, wo mehr Zuschauer in die Stadien kommen und die Emotionen deutlich mehr hochkochen, dann vermisst man das. Mir hat der Kick gefehlt, vor Hexenkesseln in Deutschland aufzulaufen.“

Nun sucht er den Kick in der stärksten 3. Liga aller Zeiten.

fw

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