Schäffler: Sechzig hat mir keine Chance gegeben!

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Manuel Schäffler freut sich auf den FC Ingolstadt

München - Der Wechsel vom TSV 1860 zum FC Ingolstadt ist nicht mal fix, schon beschwert sich Manuel Schäffler über seinen neuen Ex-Verein. Er ist zuversichtlich, dass jetzt alles besser wird.

Manuel Schäffler kann es in der staden Zeit gar nicht schnell genug gehen. Sein Vertrag beim TSV 1860 ist bereits aufgelöst, der neue Kontrakt beim FC Ingolstadt soll zeitnah unterschrieben werden. Nur die sportmedizinische Untersuchung und die offizielle Bestätigung stehen noch aus. Da scheint nichts mehr schiefzugehen, denn Schäffler selbst gibt bereits sein erstes Interview als Schanzer - und kritisiert gleich mal seinen neuen Ex-Klub!

"Ich habe in all den Profijahren bei den Löwen nicht ein einziges Mal die Chance von Anfang an bekommen", schimpft er am Dienstag gegenüber dem Donaukurier. "Aber ich schaue nicht zurück, jetzt zählt nur noch, was kommt. Ich will den nächsten Schritt machen und freue mich auf den FC Ingolstadt.“

Dort ist er seit geraumer Zeit ein Wunschkandidat. Schon als A-Jugendlicher soll der damalige Regionalligist an ihm interessiert gewesen sein und seitdem immer wieder angefragt haben. Doch Schäffler wollte sich zunächst bei den Löwen durchbeißen. Dort musste er aber immer wieder bei den Amateuren aushelfen. Deswegen probierte es der Youngster in der vergangenen Saison über den Umweg MSV Duisburg. Dort kam er zu 21 Einsätzen und einem Auftritt im DFB-Pokal-Finale gegen den FC Schalke 04. Zurück bei den Löwen war er unter Trainer Reiner Maurer wieder nur Reservist.

Das soll jetzt ganz anders werden, denn FCI-Trainer Tomas Oral scheint ganz scharf auf den 22-Jährigen zu sein. „Ich weiß nicht, wie oft der FC Ingolstadt bei mir angefragt hat. Ich weiß nur, dass mich Trainer Tomas Oral schon einmal zum FSV Frankfurt holen wollte. Ich bin froh, dass es jetzt geklappt hat“, sagt Schäffler erleichtert - und kann nur hoffen, dass der Wechsel in trockenen Tüchern ist.

tz

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