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Mölders erklärt seinen Jubel gegen die Löwen - „Weltklasse“-Tor beim Wiedersehen

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Von: Moritz Bletzinger

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Sascha Mölders: Freut sich über jeden Treffer für den TSV Landsberg.
Sascha Mölders: Freut sich über jeden Treffer für den TSV Landsberg. © Imago/Ulrich Wagner

Per Volley-Lupfer brachte Sascha Mölders den TSV Landsberg gegen den TSV 1860 II in Führung. Den Jubel danach ließ er sich nicht nehmen.

Gilching - „Langer Ball ... und Sascha macht das dann Weltklasse. Mit dem ersten Kontakt über den Keeper“, schwärmt Landsberg-Coach Michael Hutterer vom Führungstreffer gegen den TSV 1860 München II, den die Junglöwen erst mit einem Elfmeter in der Nachspielzeit ausgleichen konnten.

Geniestreich aus 15 Metern: Sascha Mölders trifft traumhaft gegen TSV 1860 München II

Erzielt hat ihn kein anderer als Ex-Löwe Sascha Mölders mit einem Geniestreich aus 15 Metern. „Es gibt nicht viele Spieler in der Bayernliga, die da ein Tor schießen, oder überhaupt direkt schießen“, zieht auch Junglöwen-Trainer Frank Schmöller den Hut. Mölders sei ein Spieler, der auch aus einer Halbchance ein Tor macht.

Große Aufmerksamkeit hat das Wiedersehen mit Sascha Mölders bei den Fans des TSV 1860 München erregt. Es kamen so viele Anfragen, dass die Löwen das Spiel nach Rücksprache mit ihrem ehemaligen Kapitän für die Fans verlegt haben.

Mölders nach Jubel gegen die Löwen: „1860 ist nicht irgendein Verein für mich gewesen“

Vor etwa 850 Zuschauern streichelte Mölders dann seinen Volley über Löwen-Keeper Schmid ins Netz. Und bog zum Jubel ab, den wollte er sich auch gegen den Ex-Klub nicht nehmen lassen.

„Ich war sechs Jahre lange bei 1860 München. Das ist nicht irgendein Verein für mich gewesen. Da hängt natürlich viel Herz dran, das ist ja klar“, erklärte uns Mölders nach dem Spiel.

Mölders: „Wenn ich auf dem Platz stehe, spiele ich für meine aktuelle Mannschaft“

„Aber, wenn ich Tore schieße, wenn ich auf dem Platz stehe, dann spiele ich für meine aktuelle Mannschaft“, stellt er klar, „ich bin ja nicht nur Spieler, sondern auch Trainer. Und wenn du dann deine Mannschaft in Führung bringst, ist es nochmal etwas anderes.“

Sich den Jubel zu verkneifen, hat sich der Goalgetter auch nicht vorgenommen: „Natürlich jubele ich für meine Mannschaft, wenn wir Tore schießen. Aber ich freue mich natürlich, dass 1860 München I fünfmal hintereinander gewonnen hat. Und auch hoffe auch, dass sie gegen Köln gewinnen.“ Ob dem Team von Michael Köllner der sechste Sieg in Serie gelingt? Wir begleiten auch das Spiel der Profi-Löwen im Liveticker. (moe)

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